Es gibt Zeiten, die sind grau: in sich grau, und werden erlebt als ohne Hoffnung, ohne Sinn. Alles fällt schwer in dieser Zeit, jede Regung
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Es gibt Zeiten, die sind grau: in sich grau, und werden erlebt als ohne Hoffnung, ohne Sinn. Alles fällt schwer in dieser Zeit, jede Regung
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Mich haben seit meiner Jugend viele Fragen beschäftigt, von denen einige zu den grundlegenden Fragen der Philosophie gehören. Allerdings war meine Ausgestaltung dieser Fragen nicht auf einen theoretischen Ablauf ausgerichtet, sondern meist durchaus praktischer Natur. Trotzdem heißt „praktisch“ nicht immer auch oberflächlich, denn auch Praxis verlangt in letzter Konsequenz gedankliche Tiefe und Gründlichkeit. Über einige dieser Tiefenfragen möchte ich jetzt in diesen Zeilen für mich eine Frage beantworten, die seit einiger Zeit mein Denken beherrscht: Was mache ich mit und in meinem Ruhestand, der mit jedem vergangenen Tag immer näher heranrückt. Wo befinde ich mich dann, was wird sein und was wird mich dann noch erfüllen? Das ist die Fragestellung dieser Zeilen.
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Wie oft habe ich schon darüber nachgedacht, was diese Worte wohl bedeuten mögen: ich lebe…, und in der Profanität dieser Aussage, die meist zunächst ein mitleidiges Lächeln hervorbringt, dass aber dann schnell gefriert, wenn die Dimensionen offenbar werden, die diesen zwei Worten innewohnen, gelangt das Denken in einen Knoten, der dem ebenbürtig ist, den einst Alexander mit dem Schwert zerschlug.
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Das Leben auch Sterben heißt, dass das Ende unausweichlich ist, wird beim Anblick der Kahlheit eines Baumes deutlicher illustriert, als es dem MenschenAlljährlich im November erinnert der Wald an die Vergänglichkeit des Seins. mit seiner Kunst gelingt.
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Warum neben der Yogawebseite, einem kritischen spirituellen Blog und einem Blog über Politik und Zeitkritik nun noch ein vierter Blog, der sich, wie die Überschrift belegt, mit dem Schreiber persönlich befasst?
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Gerade zieht eine dicke Regenwolke über unseren Himmel, und ich fühle mich, als ob diese Wolke mich verschließt, mir nicht gestattet, mit der Welt um mich her im Austausch zu paktieren. Es staut sich in mir, und meine Schädeldecke scheint sich zu wölben wie ein Deckel eines Topfes, der, festgehalten von stählernen Klammern, dem Druck des brodelnden Dampfes nur langsam nachgibt. Es ist feucht und schwül, und der ständige Wechsel vom Licht der Sonne, wenn sie durch die Wolken bricht, und der Düsternis dieser Wolke, die ein Durchbrechen des Lichts verhindert, reizt die Augen, lässt sie ständig tränig feucht erscheinen.
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Das Ziel eines jeden Lebens ist uns nicht bekannt;
und es ist das Vertrauen in uns,
Sie wechseln, die Zeiten des Friedens und der Unruhe, und häufig gestaltet sich deren Übergang in fließender und unmerklicher Intensität, und dann empfinde ich Verwirrung, dann ist mein So-sein nicht stimmig.
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Es gibt viel nachzudenken, denn die Stimmungsfarben der Erinnerung verblassen mehr und mehr und mit den Jahren kommt die Zeit der Aufgaben immer näher.
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Wie oft erlebt ein jeder diese Situation: Es lief alles vollkommen glatt, und kein einziges Staubkorn konnte das Fahrwasser trüben, und plötzlich, ohne Vorwarnung und der Möglichkeit der Reaktion, bricht das ganze Gebäude unserer Sicherheit zusammen wie ein schlecht gestelltes Kartenhaus. Aus dem Nichts erscheint eine gewaltige Klippe und ein Kentern ist unausweichlich. Es passiert einfach, und wieder einmal werden wir uns gewahr darüber, dass nichts, aber auch wirklich nichts mehr zu ändern ist.
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Ich habe gewählt, und die Entscheidung zu gehen, nach Neuem zu suchen, war bestimmt nicht einfach, war bestimmt nicht leicht, und sie hat Kraft gekostet.
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Es gibt Zeiten, die sind grau, in sich grau, und ich erlebe sie als ohne Hoffnung, ohne Sinn. Alles fällt mir schwer in dieser Zeit,
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Ein sehr oft gehegter Wunsch, Zeit für sich zu haben, nicht arbeiten zu müssen und ganz aus der Pflicht zu sein, erfüllt sich für gut Dreißig Tage.
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Ich kann nichts dagegen tun, aber immer wieder, unregelmäßig und buchstäblich aus dem Nichts heraus taucht bei mir die Frage auf
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