Ich Lebe…

Wie oft habe ich schon darüber nachgedacht, was diese Worte wohl bedeuten mögen: ich lebe…, und in der Profanität dieser Aussage, die meist zunächst ein mitleidiges Lächeln hervorbringt, dass aber dann schnell gefriert, wenn die Dimensionen offenbar werden, die diesen zwei Worten innewohnen, gelangt das Denken in einen Knoten, der dem ebenbürtig ist, den einst Alexander mit dem Schwert zerschlug.

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November

Das Leben auch Sterben heißt, dass das Ende unausweichlich ist, wird beim Anblick der Kahlheit eines Baumes deutlicher illustriert, als es dem MenschenAlljährlich im November erinnert der Wald an die Vergänglichkeit des Seins. mit seiner Kunst gelingt.

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Eine Wolke erscheint…

Gerade zieht eine dicke Regenwolke über unseren Himmel, und ich fühle mich, als ob diese Wolke mich verschließt, mir nicht gestattet, mit der Welt um mich her im Austausch zu paktieren. Es staut sich in mir, und meine Schädeldecke scheint sich zu wölben wie ein Deckel eines Topfes, der, festgehalten von stählernen Klammern, dem Druck des brodelnden Dampfes nur langsam nachgibt. Es ist feucht und schwül, und der ständige Wechsel vom Licht der Sonne, wenn sie durch die Wolken bricht, und der Düsternis dieser Wolke, die ein Durchbrechen des Lichts verhindert, reizt die Augen, lässt sie ständig tränig feucht erscheinen.

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Das Leben lässt uns immer einen Ausweg

Wie oft erlebt ein jeder diese Situation: Es lief alles vollkommen glatt, und kein einziges Staubkorn konnte das Fahrwasser trüben, und plötzlich, ohne Vorwarnung und der Möglichkeit der Reaktion, bricht das ganze Gebäude unserer Sicherheit zusammen wie ein schlecht gestelltes Kartenhaus. Aus dem Nichts erscheint eine gewaltige Klippe und ein Kentern ist unausweichlich. Es passiert einfach, und wieder einmal werden wir uns gewahr darüber, dass nichts, aber auch wirklich nichts mehr zu ändern ist.

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