Gedankensplitter, Teil 01

Hier in diesem Artikel und unter dieser Überschrift finden sich in unzusammenhängender Form Gedankensplitter zusammen, die zu kommunizieren oder zu veröffentlichen in einem Artikel nicht genügend Tiefe und Umfang besitzen und die mir so in den Kopf schießen, einfach, weil ich jemand getroffen, mit jemand geplaudert, etwas gelesen oder mit etwas konfrontiert wurde, ohne das sich daraus einschneidende Wirkungen für mich ergeben haben. Ich beschäftigte mich nur eine Weile mit diesen Gedanken, ohne Entscheidungen fällen, Maßnahmen einzurichten oder mein Lebensgefüge beeinträchtigt zu sehen. Sie bringen nur zusätzliche Klarheit in mein Denken, weil sie mich nötigen, bisher Unausgesprochenes in Worte zu fassen. Es sind einfach nur in sich abgeschlossene Gedankengänge ohne größeres Wirkpotential für meine Zukunft und Gegenwart.
Da es viele dieser kleinen Gedankengebäude gibt, die durchaus Stoff für eine Weitergabe haben, werde ich hier künftig jeweils so vier bis sechs Beschreibungen unter dem Motto „Gedankensplitter“ – bekommt eine eigene Kategorie – einstellen.

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Haben Sie Angst vor der Zukunft?

Ich wiederhole die Frage: Haben sie Angst vor der Zukunft, also vor dem, was am nächsten Morgen, in der nächsten Woche, im nächsten Monat oder nächsten Jahr passieren könnte? Das ist irreal, denn die Zukunft, egal wie lange sie vorausgesehen wird, ist unbestimmt und vollkommen offen. Das heißt nichts anderes, das es diese sogenannte Zukunft nicht gibt. In Wirklichkeit haben wir keine Angst vor einer wie immer gearteten Zukunft, das ist ein Phantasiegebilde, meint die Philosophie, sondern vor den unabsehbaren Folgen unserer eigenen Handlungen, vor den Handlungen der vielen anderen Menschen, die wir weder kontrollieren noch voraus sehen können und einer natürlichen Neigung unseres Planeten, unvorhersehbare Veränderungen in der Oberflächengestaltung und seiner Biosphäre zuzulassen.

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