Ich will über das Wissen und Denken schreiben, das mich prägt. Dazu gehört die Rolle des Einzelgängers, der ich nie sein wollte und die mir sozusagen aufgezwungen wurde. Diese Entwicklung ist im Exkurs Mobbing, Bossing und Einzelgängertum autobiographisch am Anfang schon beschrieben. Familie, Ausbildung, Arbeitswelt und Freundeskreise sind die prägenden Motive der Seins-Ausrichtung heute. In Vergessenheit geraten zunehmend die Glaubensfragen der Religion, in die hineingeboren des Menschen Los ist als auch die gesellschaftlichen Ausrichtungen, die mit den Stichworten Gesinnung und Ideologie beschrieben und zusammenfassend als Weltsicht gelesen werden können.
Reflexionen über Autobiographisches weiterlesenSchlagwortarchiv: Vertrauen
Eine EINSICHT fürs 70te Lebensjahr
An einen Wochenende des Allein-Seins, meine Partnerin war am Wochenende nicht zu Hause, bemerkte ich zum ich weiß nicht zum wievielten Mal schon, aber selten so deutlich, das das Leben, so wie ich es führte und es gewohnt war zu leben, nicht so ausgeglichen und frei war, wie ich es mir dachte. 1 Und das hatte wohl mit der Gewohnheit zu tun, feste immer wiederkehrende Tätigkeiten auszuführen.
Eine EINSICHT fürs 70te Lebensjahr weiterlesen- Für die, die mich nicht kennen: Ich vollende gerade das sechste Jahr meiner Verrentung, habe gerade mein 70. Lebensjahr angefangen und verfüge über ein ausreichendes (?) bedingungsloses Einkommen namens Rente, für das ich 50 Jahre lang eingezahlt habe. ↩
Haben wir verlernt zu sein?
Haben wir Menschen verlernt zu sein? Immer wenn ich in meinem Garten stehe und unseren fliegenden Mitbewohnern der Welt zusehe, die hier gerade ihren Nachwuchs aufziehen und alle Schnäbel voll zu tun haben, habe ich im hintersten Teil meines Kopfes mein eigenes „In der Welt sein“ im Kopf und ziehe Vergleiche. Und da ich seit meinem Ruhestand sehr viel mehr Zeit zur Verfügung habe, stehe ich des öfteren mal in meinem Garten und schaue.
Haben wir verlernt zu sein? weiterlesenVertrauen und Weisheit
Das Ziel eines jeden Lebens ist uns nicht bekannt;
und es ist das Vertrauen in uns,
dass uns in dieser unsicheren Situation nicht verzagen läßt;
und dieses Vertrauen fließt dann aus unserer Mitte,
wenn der Geist bereit ist, still zu sein.
Es ist die Stille, die uns letztlich lebt,
und die unaufhaltsam alle möglichen Wege nutzt,
dieses uns nicht bekannte Ziel zu erreichen.
Dies zu Wissen und nach ihm zu handeln,
dies nenne ich Weisheit.
(HpS 20.08.2003, für einen Freund in Trauer…)