Schlagwortarchiv: Freiheit

Gedankensplitter, Teil 01

Hier in diesem Artikel und unter dieser Überschrift finden sich in unzusammenhängender Form Gedankensplitter zusammen, die zu kommunizieren oder zu veröffentlichen in einem Artikel nicht genügend Tiefe und Umfang besitzen und die mir so in den Kopf schießen, einfach, weil ich jemand getroffen, mit jemand geplaudert, etwas gelesen oder mit etwas konfrontiert wurde, ohne das sich daraus einschneidende Wirkungen für mich ergeben haben. Ich beschäftigte mich nur eine Weile mit diesen Gedanken, ohne Entscheidungen fällen, Maßnahmen einzurichten oder mein Lebensgefüge beeinträchtigt zu sehen. Sie bringen nur zusätzliche Klarheit in mein Denken, weil sie mich nötigen, bisher Unausgesprochenes in Worte zu fassen. Es sind einfach nur in sich abgeschlossene Gedankengänge ohne größeres Wirkpotential für meine Zukunft und Gegenwart.
Da es viele dieser kleinen Gedankengebäude gibt, die durchaus Stoff für eine Weitergabe haben, werde ich hier künftig jeweils so vier bis sechs Beschreibungen unter dem Motto „Gedankensplitter“ – bekommt eine eigene Kategorie – einstellen.

Gedankensplitter, Teil 01 weiterlesen →

Innerer Widerstand, ritueller Raum, Funktionalität und Entspannung

In meiner Weltanschauung ist eine wichtige Beobachtung, das viele Räume der modernen Lebensgestaltung 1 mit Stress einhergehen und dieser Stress hauptsächlich und massiv mit einem kulturell erzeugten inneren Widerstand verbunden bzw. verursacht wird. Dieser innere Widerstand kommt nicht von außen auf den Menschen zu, sondern ist ein selbstgemachtes eigenes Verhalten, das zwar normal sprich üblich zu sein scheint, aber doch immer noch als gestaltbar verbleibt, da es sich um eine geistige Erscheinung handelt.

Innerer Widerstand, ritueller Raum, Funktionalität und Entspannung weiterlesen →
  1. Arbeit, Freizeit, Spiritualität, Familie, Versorgung ↩

Was stimmt nicht mit unserer Gesellschaft?

Was stimmt nicht mit unserer Gesellschaft?

Haben Sie die Frage der Überschrift jemals ernsthaft gestellt? Ist Ihre Antwort: Ja? Schon? Aber ich habe nicht soviel Zeit, mich zu informieren oder selbst nachzuforschen. Außerdem ist dieses Thema doch zutiefst frustrierend und würde meine Arbeit-Leben-Ausgewogenheit (Work-Life-Balance) in Unordnung bringen. Oder wäre sie sogar so zu formulieren: Ich verstehe die Zusammenhänge einer Gesellschaft eigentlich nicht. Ich wurstele mich daher einfach so durch, versuche nicht unangenehm aufzufallen und begnüge mich darauf, meine Wahlzettel auszufüllen und meine Steuern zu bezahlen? Das, so würde ich urteilen, wenn ich eine Antwort geben müsste, wären zumindest ehrliche Antworten, die durchaus eine vernünftige Grundlage aufweisen. Bisher blieb mir eine solche Antwort erspart. Unvernünftig allerdings wäre es meiner Ansicht nach, die oben genannte Frage gar nicht gestellt oder deren Inhalt vielleicht sogar noch nicht einmal bemerkt zu haben.

Was stimmt nicht mit unserer Gesellschaft? weiterlesen →

Hass, Phobien, Sittengewalt und Abneigungen allerorten

In den letzten Tagen und Wochen wurde ich des öfteren mal gefragt, was ich denn von der ganzen Sache mit der Weltlage, Trump, Putin, Israel, China, Iran, Ukraine, den damit verbundenen Kriegen und Krisenherden und den Hintergründen dazu halte. Nun kann oder könnte ich darauf durchaus ausweichende oder standardisierte Antworten geben, denn es gibt sie zuhauf, diese vorgegebenen und vorgesetzten Sichtweisen, die sich immerzu wiederholende Merksätze enthalten. Alle Medien der ganzen Welt verbreiten diese Tag für Tag ohne Sinn und Verstand. Sie sind aber perspektivisch ausgerichtet und können daher nicht dazu dienen, die Wirklichkeit zu erkennen oder auch nur etwas Konsens oder gar Frieden herzustellen.

Hass, Phobien, Sittengewalt und Abneigungen allerorten weiterlesen →

Haben Sie Angst vor der Zukunft?

Ich wiederhole die Frage: Haben sie Angst vor der Zukunft, also vor dem, was am nächsten Morgen, in der nächsten Woche, im nächsten Monat oder nächsten Jahr passieren könnte? Das ist irreal, denn die Zukunft, egal wie lange sie vorausgesehen wird, ist unbestimmt und vollkommen offen. Das heißt nichts anderes, das es diese sogenannte Zukunft nicht gibt. In Wirklichkeit haben wir keine Angst vor einer wie immer gearteten Zukunft, das ist ein Phantasiegebilde, meint die Philosophie, sondern vor den unabsehbaren Folgen unserer eigenen Handlungen, vor den Handlungen der vielen anderen Menschen, die wir weder kontrollieren noch voraus sehen können und einer natürlichen Neigung unseres Planeten, unvorhersehbare Veränderungen in der Oberflächengestaltung und seiner Biosphäre zuzulassen.

Haben Sie Angst vor der Zukunft? weiterlesen →

Reflexionen über Autobiographisches

Ich will über das Wissen und Denken schreiben, das mich prägt. Dazu gehört die Rolle des Einzelgängers, der ich nie sein wollte und die mir sozusagen aufgezwungen wurde. Diese Entwicklung ist im Exkurs Mobbing, Bossing und Einzelgängertum autobiographisch am Anfang schon beschrieben. Familie, Ausbildung, Arbeitswelt und Freundeskreise sind die prägenden Motive der Seins-Ausrichtung heute. In Vergessenheit geraten zunehmend die Glaubensfragen der Religion, in die hineingeboren des Menschen Los ist als auch die gesellschaftlichen Ausrichtungen, die mit den Stichworten Gesinnung und Ideologie beschrieben und zusammenfassend als Weltsicht gelesen werden können.

Reflexionen über Autobiographisches weiterlesen →

Eine EINSICHT fürs 70te Lebensjahr

An einen Wochenende des Allein-Seins, meine Partnerin war am Wochenende nicht zu Hause, bemerkte ich zum ich weiß nicht zum wievielten Mal schon, aber selten so deutlich, das das Leben, so wie ich es führte und es gewohnt war zu leben, nicht so ausgeglichen und frei war, wie ich es mir dachte. 1 Und das hatte wohl mit der Gewohnheit zu tun, feste immer wiederkehrende Tätigkeiten auszuführen.

Eine EINSICHT fürs 70te Lebensjahr weiterlesen →
  1. Für die, die mich nicht kennen: Ich vollende gerade das sechste Jahr meiner Verrentung, habe gerade mein 70. Lebensjahr angefangen und verfüge über ein ausreichendes (?) bedingungsloses Einkommen namens Rente, für das ich 50 Jahre lang eingezahlt habe. ↩

Ruhestand und Erinnerung

Da ich selbst mich im Rentenalter befinde, in der Gesellschaft meist recht unauffällig agiere und, zumindest glaube ich das von mir so zu wissen, keine Störungsmerkmale abstrahle, hilft mir das leider nicht bei meinen jetzigen Problemfeld, das sich mit der schlichten einfachen Tatsache beschäftigt, das ich jetzt nicht mehr arbeiten muss, ich ein leistungsfreies Einkommen beziehe (Rente), mit 68 Jahren meine statistische Lebenserwartung noch 10 Jahre beträgt und mir daher so einiges an Identifikationsobjekten wegbricht, an die ich gewöhnt war und über das meine Mitmenschen überwiegend und gerne zu reden pflegen.

Ruhestand und Erinnerung weiterlesen →

Das Ringen um Freiheit

Das wir in der europäischen Kultur um ein Gut ringen, das wir salopp „Freiheit“ nennen, ist allgemeines Wissensgut und anerkannt. Wissen wir aber auch, was Freiheit eigentlich bedeutet? Ich denke: Nein. Beginnen wir daher einmal damit, was wir heute, 2023, mit dem Begriff der Freiheit verbinden. Da wird jedem, der gefragt würde, zunächst einmal die Staatsform der Demokratie einfallen.

Das Ringen um Freiheit weiterlesen →

Fragen, Freiheit und Lebensabend

Mich haben seit meiner Jugend viele Fragen beschäftigt, von denen einige zu den grundlegenden Fragen der Philosophie gehören.

Allerdings war meine Ausgestaltung dieser Fragen nicht auf einen theoretischen Ablauf ausgerichtet, sondern meist durchaus praktischer Natur. Trotzdem heißt „praktisch“ nicht immer auch oberflächlich, denn auch Praxis verlangt in letzter Konsequenz gedankliche Tiefe und Gründlichkeit. Über einige dieser Tiefen-Fragen möchte ich jetzt in diesen Zeilen für mich eine Frage beantworten, die seit einiger Zeit mein Denken beherrscht: Was mache ich mit und in meinem Ruhestand, der mit jedem vergangenen Tag immer näher heranrückt. Wo befinde ich mich dann, was wird sein und was wird mich dann noch erfüllen? Das ist die Fragestellung dieser Zeilen.

Fragen, Freiheit und Lebensabend weiterlesen →