An einen Wochenende des Allein-Seins, meine Partnerin war am Wochenende nicht zu Hause, bemerkte ich zum ich weiß nicht zum wievielten Mal schon, aber selten so deutlich, das das Leben, so wie ich es führte und es gewohnt war zu leben, nicht so ausgeglichen und frei war, wie ich es mir dachte. Und das hatte wohl mit der Gewohnheit zu tun, feste immer wiederkehrende Tätigkeiten auszuführen.
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Die unterschätzte Frage nach dem Sinn
Immer wieder, wenn Besucher mein Büro betreten und sich dort angesichts der 1500 Bücher, die die Wände in Form von Billy-Regalen füllen, dann interessiert nach den Titeln der Werke scannen, die aufgereiht in den Fächern stehen, sehe ich oftmals die Frage auf den Stirnen aufleuchten: Wann und vor allem warum um alles in der Welt liest der dieses Zeug nur? Und obwohl mir diese Frage nicht nur selbst erschien, sondern auch schon aktiv gestellt wurde, kann ich sie nach wie vor nicht beantworten. Irgendwie sind diese Bücher [1. Es handelt sich neben Werken zu Zen, Yoga und anderen Körperaktivitäten um philosophische, psychologische, religiöse und anthropologische Sachbücher.
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Wie oft habe ich schon darüber nachgedacht, was diese Worte wohl bedeuten mögen: ich lebe…, und in der Profanität dieser Aussage, die meist zunächst ein mitleidiges Lächeln hervorbringt, dass aber dann schnell gefriert, wenn die Dimensionen offenbar werden, die diesen zwei Worten innewohnen, gelangt das Denken in einen Knoten, der dem ebenbürtig ist, den einst Alexander mit dem Schwert zerschlug. Ich Lebe… weiterlesen →
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