{"id":768,"date":"2025-10-08T11:57:41","date_gmt":"2025-10-08T11:57:41","guid":{"rendered":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=768"},"modified":"2025-10-08T11:57:42","modified_gmt":"2025-10-08T11:57:42","slug":"innerer-widerstand-ritueller-raum-funktionalitaet-und-entspannung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=768","title":{"rendered":"Innerer Widerstand, ritueller Raum, Funktionalit\u00e4t und Entspannung"},"content":{"rendered":"\n<p>In meiner Weltanschauung ist eine wichtige Beobachtung, das viele R\u00e4ume der modernen Lebensgestaltung <sup class='footnote'><a href='#fn-768-1' id='fnref-768-1' onclick='return fdfootnote_show(768)'>1<\/a><\/sup> mit Stress einhergehen und dieser Stress haupts\u00e4chlich und massiv mit einem kulturell erzeugten inneren Widerstand verbunden bzw. verursacht wird. Dieser innere Widerstand kommt nicht von au\u00dfen auf den Menschen zu, sondern ist ein selbstgemachtes eigenes Verhalten, das zwar normal sprich \u00fcblich zu sein scheint, aber doch immer noch als gestaltbar verbleibt, da es sich um eine geistige Erscheinung handelt. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Zugrunde liegt diesem Gestaltungsmotiv die Tatsache, das mit Sicherheit die meisten Menschen moderner Zivilisationen nicht bereit sein werden, die arbeitsteilige Gesellschaftsorganisation zu verlassen und zur Selbstversorgung zur\u00fcckzukehren. Und wenn diese Entscheidung so getroffen wurde, ist es unabdingbar, die Nachteile der Arbeitsteilung in Kauf nehmen zu m\u00fcssen. Nicht jeder Mensch eignet sich zu einem Anf\u00fchrer, zu einem gefeierten Sportler, einem K\u00e4mpfer, Musiker oder Schauspieler, sondern die gro\u00dfe Mehrheit wird sich in der gro\u00dfen Masse der mittleren Angestelltenklasse wiederfinden, die meist weder Beifall noch Kritik erf\u00e4hrt und daher oft als selbstverst\u00e4ndlich empfunden wird. Die Arbeit als nicht-selbst\u00e4ndiger Angestellter umfasst T\u00e4tigkeiten, die sich \u00fcberwiegend nicht auf eine eigene Entscheidungsfreiheit gr\u00fcnden, sondern die zu einem gro\u00dfen Teil fremdbestimmt ist und die daher zumindest die Gefahr erzeugt, gegen den Willen und die \u00dcberzeugungen des Mitarbeiters zu versto\u00dfen. Das dann die T\u00e4tigkeit einen inneren Widerstand zu erzeugen vermag, verwundert nicht. In diesem Gef\u00fcge entsteht dann der nat\u00fcrliche Wunsch nach einer Belohnung, wenn man sich oft gegen seine \u00dcberzeugung heftig engagiert muss, der oftmals ebenfalls nicht in Erf\u00fcllung geht. Eine daraufhin in Anspruch genommene Ersatzbefriedigung kann diesen Mangel oft nicht ausgleichen und tr\u00e4gt somit zu zus\u00e4tzlicher Not bei. Nur sich dieser Neigung bewusst zu sein reduziert diesen Mangel auf ein noch ertr\u00e4gliches Ma\u00df. Ohne das entsteht eine sich aufaddierende Belastung, die bis zum Ausbrennen gehen kann. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Widerst\u00e4nde sind vielf\u00e4ltig. Da sind nat\u00fcrlich die gro\u00dfen Tr\u00e4ume der Menschheit zu nennen, in denen jeder einerseits durch sein Leben ein Verm\u00e4chtnis zu hinterlassen habe und nat\u00fcrlich andererseits auch seine Pflichten zu erf\u00fcllen hat. Da die Pflichten besonders in der Familie mit Kindern und Enkeln einen gro\u00dfen Raum einnehmen, sind sowohl Kraft als auch die M\u00f6glichkeiten, die es wahrzunehmen gelte, um Erfolg zu haben, oft nicht ausreichend ausgestaltet. Meist kostet eine Karriere, so nennt man doch wohl \u201eein Verm\u00e4chtnis gestalten\u201c heute, sehr viel Raum und geht daher zu Lasten der weiteren Lebensr\u00e4ume. Freizeit, Familie und Spiritualit\u00e4t werden darunter wohl zu kurz kommen m\u00fcssen. Auch ist ein hoher Bekanntheitsgrad, wenn man das Leben eines VIP einmal genau anschaut, auch sehr anstrengend und aufwendig. Je h\u00f6her der Aufstieg desto geringer werden die verf\u00fcgbaren R\u00e4ume sprich \u201edesto d\u00fcnner wird die Luft\u201c, und oft tr\u00e4gt nur der gl\u00fcckliche Umstand, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein mehr zum Erfolg bei, als das ein aufwendig unterhaltenes Beziehungsgef\u00fcge oder gro\u00dfer Flei\u00df zu leisten vermag. Also versuchen wir, \u00fcberall gleichzeitig zu sein. Um Erfolg haben zu k\u00f6nnen muss es einerseits eine Gelegenheit gegeben haben und muss ausreichend Zeit zur Wahrnehmung der Gelegenheit zur Verf\u00fcgung gestanden haben. Die ben\u00f6tigten F\u00e4higkeiten bilden sich dann oft schon durch ein Tun mit Begeisterung heraus. Ein ersehnter Wunsch ging ja in Erf\u00fcllung, die Begeisterung ist zun\u00e4chst gro\u00df und das anschlie\u00dfende Tun geschieht nahezu von selbst. Der Neurobiologe H\u00fcther best\u00e4tigt das, indem er sagt, das mit Begeisterung nahezu alles bis zu einem gewissen Grad erlernbar sei. Wird das dann noch durch eine Begabung erweitert, von der wir meist selbst noch nichts wissen, weil sie tief im Konzept der Kultur vergraben war, wird das Ergebnis noch gewaltiger sein. Aber seien wir ehrlich, gro\u00dfe Begabungen sind so selten wie gute Gelegenheiten. Sie anzutreffen in einer zivilisierten Gesellschaft wird ohne Gl\u00fcck selten gelingen. Solcherlei tritt meist erst hervor, wenn die Zeit reif daf\u00fcr ist. Das aber ist nicht planbar. Die Frage, wie lange das Lebensgef\u00fchl, aufgestiegen zu sein, anhalten kann, stellt sich jedoch bald immer wieder. Selbst der gro\u00dfe Manager ist ja nie frei in seiner Entscheidung.<\/p>\n\n\n\n<p>In meiner Vorstellung und meinem Leben sind es die Praktiken der Spiritualit\u00e4t, die den ganz oben genannten Stress eines zivilisierten Lebens auf ein ertr\u00e4gliches Ma\u00df zu reduzieren verm\u00f6gen. Da w\u00e4ren zum Beispiel in meinem Fall und heute zu nennen die t\u00e4gliche Praxis der Meditation und des Yoga. Auch muss ich eingestehen, das auch die Kampfsportarten eine solche Praxis darstellen k\u00f6nnen, wenn sie denn sorgf\u00e4ltig unterrichtet werden. Das ist leider in nahezu allen Sparten der Spiritualit\u00e4t nicht immer gegeben. Mein Einstieg in die Spiritualit\u00e4t vollzog sich der Reihe nach durch Karate, Yoga, Mediation, Zen. Karate erbrachte mir Souver\u00e4nit\u00e4t und ich liebte darin die Praxis der Kata. Mit dem Kampf Mann gegen Mann hatte ich nie so viel am Hut. Im Yoga stand f\u00fcr mich mehr die K\u00f6rperarbeit sprich Asana und Pranayama im Vordergrund. Die meditativen Praktiken, wie sie der Yoga lehrt, fanden bei mir wenig Zuspruch. Diese allerdings wurden mir zug\u00e4nglich durch die Praxis des Zen, wobei auch hier f\u00fcr mich deutliche Einschr\u00e4nkungen zu nennen sind. Mit den Praktiken Atemkonzentration, Hara und Koan kam ich nicht wirklich gut zurecht. Erst die Form der \u201eStillen Gelassenheit\u201c im Zazen erf\u00fcllte hier meine Erwartungen. Soviel zu meiner Biographie. Was aber sind die genauen Motive, die eine spirituelle Praxis so wirksam gegen Stress machen. Das zu erkl\u00e4ren m\u00f6chte ich nachstehend versuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Mensch an sich ist eine unverwechselbare Individualit\u00e4t. Jeder ist anders als alle anderen unserer Art und daher einzigartig. Das gilt auch f\u00fcr Zwillinge. Daher kann ich nat\u00fcrlich keine Anleitung geben, wie bei Xy ein Stressabbau oder eine -reduzierung gelingt. Aber ich kann am Beispiel meiner Person einige Fingerzeige geben, wie so etwas geschehen k\u00f6nnte und wie man auch als rational gepr\u00e4gter Mensch an eine solche Aufgabe herangehen k\u00f6nnte. Wie bereits eingangs zu sehen beschr\u00e4nke ich mich auf die f\u00fcnf oben genannten Lebensbereiche, um den Artikel in einer brauchbaren L\u00e4nge halten zu k\u00f6nnen. Auch sind diese Bereiche nicht immer genau abgetrennt anzutreffen. Das kann hier und da hilfreich sein, ist aber nicht grunds\u00e4tzlich erforderlich. Auch Kollegen d\u00fcrfen Freunde sein, Verwandte k\u00f6nnen als Mitarbeiter gelten und nat\u00fcrlich kann ein Beruf auch zu einem Hobby sprich einer Leidenschaft werden. Das muss letztlich jeder selbst f\u00fcr sich entscheiden. Ich selbst hatte mich f\u00fcr mein Leben f\u00fcr eine weitgehende Trennung der Lebensbereiche entschieden. Warum und wieso ist Thema eines anderen Artikels, der noch nicht geschrieben wurde. F\u00fcr die Beschreibung im Folgenden ist diese striktere Trennung allerdings hilfreich.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>In meiner Vorstellung entsteht Stress nicht so sehr durch gro\u00dfe Belastungen, sondern mehr durch den Widerstand, der diesen Belastungen, jetzt als zu bew\u00e4ltigende Aufgaben bezeichnet, entgegensteht. Und in nahezu jedem Lebensraum kann Stress entstehen. Das wir solcherlei Gesundheitssch\u00e4digungen auf der Arbeit oder durch Pflegeaufgaben in der Familie entwickeln, scheint klar zu sein. Das aber auch die R\u00e4ume Spiritualit\u00e4t (Yoga, Zen), Freizeit (Hobby, Sport, Freunde) und Versorgung (Eink\u00e4ufe, Wohnung, Haus, Selbst\u00e4ndiges Einkommen) Stress hervorrufen k\u00f6nnen, ist uns nicht immer bewusst. Stress in verschiedenen R\u00e4umen gleicht sich nicht aus, sondern muss addiert werden. H\u00e4ufig sehe ich, das Menschen versuchen, Stunden der Bildschirmarbeit durch abendliches sportliches Laufen im Feld auszugleichen. Ich glaube nicht, das das so einfach geht, wie man sich das gerne vorstellt, es sei denn, das Laufen ist mit Freude verbunden. Langes Sitzen am Bildschirm kann meiner Ansicht nach nur gezielt ausgeglichen werden, wenn zwischen dem Sitzen immer mal wieder aufgestanden und gegangen wird, sei es, um etwas zu trinken oder auch nur, um einmal um dem Block zu gehen. Im Zen wird das z.B. so gehalten, das zwischen den Sitzungen in der Regel immer meditativ gegangen wird. <sup class='footnote'><a href='#fn-768-2' id='fnref-768-2' onclick='return fdfootnote_show(768)'>2<\/a><\/sup> Eine einseitige Belastung kann nicht durch eine andere einseitige Belastung ausgeglichen werden. Das sind dann zwei einseitige Belastungen, die sich f\u00fcr den K\u00f6rper addieren. Der menschliche K\u00f6rper ist ein Organismus und keine Maschine. Seine Grundfunktion ist Anpassung an das gewohnte Umfeld. Eine Maschine kann in der Garage oder dem Keller geparkt und nach Monaten reaktiviert werden, so denn vor Rost und Staub gesch\u00fctzt wird. Ein Organismus \u00fcber Tage und Wochen abgestellt und dann aktiviert ist nicht mehr der gleiche wie zuvor. Das zeigen schon langwierige Unfallverletzungen, bei denen eine Extremit\u00e4t (Arm, Bein) \u00fcber eine Dauer stillgelegt werden muss. Alle K\u00f6rperfunktionen werden sich dabei ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann habe ich mir angew\u00f6hnt, die R\u00e4ume, wo meine T\u00e4tigkeiten stattfinden, funktional und angemessen auszustatten und weitgehend zu trennen. Vor dem Rechnerplatz steht ein geeigneter Stuhl, der Platz ist ausreichend beleuchtet und wird so es denn m\u00f6glich ist nur f\u00fcr diesen Gestaltungsbereich genutzt. Man kennt das aus der Spiritualit\u00e4t und der Religion. Die Kirche und der Tempel werden so genutzt, auch f\u00fcr die Yogapraxis und die Meditation wird ein fester ausschlie\u00dflich genutzter Platz empfohlen. In der Werkstatt wird gebastelt, repariert und gebaut, in der K\u00fcche wird gekocht und im Wohnzimmer wird gewohnt, was letztlich als Freizeitgestaltung gesehen werden sollte. R\u00e4ume, die so gezielt einseitig genutzt werden, wirken auf den \u201eunbewussten\u201c Geist wie rituelle R\u00e4ume. Sobald sie betreten werden, ist die Stimmung der Aufgabe entsprechend ausgepr\u00e4gt. Ich habe nie eine Kirche oder ein Zendo betreten, ohne von der diesen R\u00e4umen eigenen Stimmung betroffen gewesen zu sein. Man muss daf\u00fcr auch nicht immer einen eigenen abgeschlossenen Raum haben, denn auch die Einrichtung von Teilr\u00e4umen (Essecke, Yogaecke, Meditationsplatz) kann\/sollte entsprechend gestaltet sein. Ein Kinderzimmer z.B. verliert seine solch Zimmern eigene \u201eEnergie\u201c, wenn sie von Erwachsenen zur Arbeit genutzt werden. R\u00e4ume sind R\u00fcckzugsorte, wo entweder gearbeitet, geturnt, meditiert, gespielt, gewohnt, gekocht oder gebadet wird. Das ist seit Jahrhunderten doch ein St\u00fcck Kulturgut und sollte nie vergessen werden. Zivilisierte Menschen brauchen diese R\u00fcckzugsorte, um gesund zu bleiben. \u201eIn meiner Badewanne bin ich Kapit\u00e4n\u201c, im Kinderzimmer bin ich spielendes Kind, im Arbeitszimmer arbeite ich und die K\u00fcche ist zum Kochen da. Es gibt sogar Esszimmer, Schlafzimmer, Essecken, Kochnischen und Spielzimmer. Warum nennen wir die sonst so? Unsere Lebensr\u00e4ume sind Gestaltungsr\u00e4ume. In sie ziehen wir uns zur\u00fcck, um das zu tun was dort getan und erreicht werden muss. Wenn alles f\u00fcr alles verwendet wird, wenn alles durchmischt ist und alles gleich ist, k\u00f6nnen wir uns nicht mehr zur\u00fcckziehen und entspannen. Dann brennen wir aus, weil wir nicht mehr abschalten k\u00f6nnen. Schon durch die Digitalisierung (Handy, Laptop, Chat) sind wir doch immerzu erreichbar, gleichg\u00fcltig, wo wir uns gerade befinden. Und ich beobachte in meiner Umgebung, das kein freier Tag vergeht, ohne das Arbeit oder famili\u00e4re Pflichten st\u00e4ndig an der Entspannung nagen. Am Arbeitsplatz entspannt es sich nicht gut, die Werkstatt ist nicht zum Chillen geeignet und im Krach der Stra\u00dfe meditieren nur wirkliche Profis gut und tief. Alles und jedes zu vermischen ist Unsinn. Immer bereit zu sein f\u00fcr Leistung, Menschlichkeit und Aufmerksamkeit im Sozialgef\u00fcge ist ebenfalls Unsinn. Wir brauchen Erholung und Entspannung von den tausendfach geforderten Konzepten, und daf\u00fcr gibt es R\u00fcckzugsr\u00e4ume und Ruhekissen, wo kein Handy klingelt und niemand st\u00f6rt. Diese m\u00fcssen n\u00e4mlich, um wirken zu k\u00f6nnen, ein Ausklinken f\u00fcr eine Dauer erm\u00f6glichen. Sie zeitigen, so sie denn gewohnt und ausschlie\u00dflich daf\u00fcr genutzt werden, einen Stimmungswechsel, der die Freude am Leben wieder aus der Verbannung holen kann. R\u00fcckzug bedeutet immer sich auszuklinken und f\u00fcr eine Weile oder Dauer bei sich selbst zu verweilen. In Gesellschaft und fremdgesteuerter Besch\u00e4ftigung bist du immer eingebunden in eine Form, die nicht durch dich allein bestimmt ist. Bei sich selbst sein zu k\u00f6nnen ist die Basis jeder Entspannung, selbst wenn es nur f\u00fcr eine kleine Dauer stattfinden kann. Nur dann kann alles sein, so wie es f\u00fcr dich sein sollte. Nur dann bist du -vielleicht nur f\u00fcr einem Moment- frei.<\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-768'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-768-1'> Arbeit, Freizeit, Spiritualit\u00e4t, Familie, Versorgung <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-768-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-768-2'> Nach 30 Minuten sitzen sollte mindestens 5 Minuten gegangen werden. Das das nicht immer so regelm\u00e4\u00dfig geht, ist klar, aber man k\u00f6nnte es doch versuchen: Das geht n\u00e4mlich dann immer, wenn gerade mal kein Meeting stattfindet. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-768-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F768&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F768&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=768\" data-timestamp=\"1759924662\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D768&text=Innerer%20Widerstand%2C%20ritueller%20Raum%2C%20Funktionalit%C3%A4t%20und%20Entspannung\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D768\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meiner Weltanschauung ist eine wichtige Beobachtung, das viele R\u00e4ume der modernen Lebensgestaltung [1. 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