{"id":764,"date":"2025-09-21T11:35:56","date_gmt":"2025-09-21T11:35:56","guid":{"rendered":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=764"},"modified":"2025-09-21T14:58:18","modified_gmt":"2025-09-21T14:58:18","slug":"was-stimmt-nicht-mit-unserer-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=764","title":{"rendered":"Was stimmt nicht mit unserer Gesellschaft?"},"content":{"rendered":"\n<p>Was stimmt nicht mit unserer Gesellschaft?<\/p>\n\n\n\n<p>Haben Sie die Frage der \u00dcberschrift jemals ernsthaft gestellt? Ist Ihre Antwort: Ja? Schon? Aber ich habe nicht soviel Zeit, mich zu informieren oder selbst nachzuforschen. Au\u00dferdem ist dieses Thema doch zutiefst frustrierend und w\u00fcrde meine Arbeit-Leben-Ausgewogenheit (Work-Life-Balance) in Unordnung bringen. Oder w\u00e4re sie sogar so zu formulieren: Ich verstehe die Zusammenh\u00e4nge einer Gesellschaft eigentlich nicht. Ich wurstele mich daher einfach so durch, versuche nicht unangenehm aufzufallen und begn\u00fcge mich darauf, meine Wahlzettel auszuf\u00fcllen und meine Steuern zu bezahlen? Das, so w\u00fcrde ich urteilen, wenn ich eine Antwort geben m\u00fcsste, w\u00e4ren zumindest ehrliche Antworten, die durchaus eine vern\u00fcnftige Grundlage aufweisen. Bisher blieb mir eine solche Antwort erspart. Unvern\u00fcnftig allerdings w\u00e4re es meiner Ansicht nach, die oben genannte Frage gar nicht gestellt oder deren Inhalt vielleicht sogar noch nicht einmal bemerkt zu haben.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Es gibt nur wenige Autoren, die das Gef\u00fcge unserer Gesellschaft sehr klar, ohne Umschweife und ohne R\u00fccksicht auf irgendwas oder wen in ihren Werken beschreiben. Jiddu Krishnamurti ist einer von ihnen. Daher m\u00f6chte ich meine Zeilen mit einem Zitat von ihm beginnen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zitat aus: Krishnamurti, Was ist es, nachdem du suchst?<\/strong> <sup class='footnote'><a href='#fn-764-1' id='fnref-764-1' onclick='return fdfootnote_show(764)'>1<\/a><\/sup><br>Wir sind die Gesellschaft. Wir sind nicht unabh\u00e4ngig von ihr. Wir sind das Resultat unserer Umwelt, unserer Religion und Erziehung, unseres Klimas und unserer Ern\u00e4hrung, unserer Reaktionen und der unz\u00e4hligen wiederholten Aktivit\u00e4ten, die wir jeden Tag verrichten. Das ist unser Leben. Und die Gesellschaft, in der wir leben, ist Teil dieses Lebens. Die Gesellschaft besteht aus den Beziehungen zwischen den Menschen. Gesellschaft hei\u00dft Kooperation. Die Gesellschaft, wie sie ist, ist das Ergebnis von menschlicher Gier, Feindschaft, Ruhmsucht, Konkurrenz, Brutalit\u00e4t, Grausamkeit und R\u00fccksichtslosigkeit, und wir leben in diesem Muster. Um es zu verstehen und zwar nicht nur intellektuell oder theoretisch, sondern wirklich, m\u00fcssen wir mit dieser Tatsache direkt in Kontakt kommen: Dass n\u00e4mlich der Mensch, das hei\u00dft Sie, das Resultat dieser sozialen Umwelt ist mit ihrem \u00f6konomischen Druck, ihrer religi\u00f6sen Erziehung und so weiter. Mit etwas direkt in Kontakt zu kommen, hei\u00dft nicht, es zu verbalisieren, sondern es gr\u00fcndlich anzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aussagen dieses Mannes, der als \u201eEiner der gr\u00f6\u00dften Denker unserer Zeit (Dalai Lama) bezeichnet wurde, ist ausgesprochen ern\u00fcchternd und l\u00e4sst wenig Raum f\u00fcr Entschuldigungen, wie sie sehr oft bei Diskussionen oder Gespr\u00e4chen zu h\u00f6ren sind. Was aber meint er damit, \u201e\u2026 es gr\u00fcndlich anzusehen?\u201c. Er spricht ja von den sozialen Ursachen, von denen wir seiner Ansicht nach ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt werden (Gier, Feindschaft, Ruhmsucht, Konkurrenz, Brutalit\u00e4t, Grausamkeit und R\u00fccksichtslosigkeit), die wir aber nicht wie gewohnt nur erkennen, diese dann theoretisch mit \u201eBetrifft mich nicht\u2026\u201c abhaken und weitermachen wie gewohnt, sondern wir m\u00fcssten, um sie als Ursache zu erkennen, mit ihnen in Kontakt kommen, sie gr\u00fcndlich ansehen. Gr\u00fcndlich bedeutet hier doch wohl eher \u201enicht oberfl\u00e4chlich\u201c, nicht als Nachricht oder Wissen, sondern tiefgehend zu ergr\u00fcnden, was nichts anderes bedeutet als uns innerlich ohne Scham, Ekel, Vorbehalt oder gar Reue ber\u00fchren zu lassen. Das ist, wenn wir genau \u00fcberlegen, eine sehr hoch idealisierte und noch dazu sehr klar definierte Methode des n\u00fcchternen Erkennens. Das Problem dabei, das ich deutlich erkennen kann, ist doch wohl einerseits die Gesellschaft selbst, die dieses Erkennen ganz und gar nicht honorieren wird, das Gef\u00fcge der Gesellschaft, die notwendige Informationen dazu zur\u00fcckh\u00e4lt, nicht gen\u00fcgend Zeit l\u00e4sst oder sogar wie heute diese Einsicht fl\u00e4chendeckend mit allen Mitteln bek\u00e4mpft. Die Einsichten Einzelner gab es ja in unserer gesamten Geschichte zuhauf. Sie wurden gerne geh\u00f6rt oder gelesen, schon bald aber nur noch bel\u00e4chelt und hatten keinerlei Erfolg in der Breite der Masse, die gebraucht w\u00fcrde, um eine \u00c4nderung bewirken zu k\u00f6nnen. Krishnamurti selbst, der Dalai Lama, Martin Luther King sind bekannte Beispiele. Es gibt weiterhin viele relativ wenig bekannte Menschen, die nur in gesellschaftlichen Nischen bekannt wurden (in Buddhismus, Zen, Yoga) und vielleicht viele andere noch, die nie mit ihren Einsichten in die \u00d6ffentlichkeit gegangen sind. Zu den bekannte Letzteren geh\u00f6rte wohl auch Laotse, der sein Werk ZaoTeKing auf der Flucht in die Einsamkeit geschrieben haben soll. Die Letzgenannten zogen ein Leben im Schatten der Gesellschaft und in der Nische vor, weil sie, zu recht, Restriktionen bef\u00fcrchten mussten und Ruf, Familie und Arbeit nicht riskieren wollten. Bereits ein geringer Bekanntheitsgrad (Heute gerne VIP benannt\u2026) schr\u00e4nkt die Freiheit eines Individuums heute mehr als deutlich ein. Es droht, mit \u201eKot beworfen zu werden (Shitstorm in Social Media)\u201c und\/oder \u00f6ffentlich zur Schau gestellt zu werden, sobald man etwas aussagt, was gro\u00dfe Gruppen der Gesellschaft ablehnen. Wir erfahren das gew\u00f6hnlich in den Gesellschaftsspalten von Zeitungen, Magazinen und Internet-Medien, wo \u201eWer hat was gesagt?\u201c, \u201eWer ist mit wem verbandelt?\u201c, \u201eWer hat einen Tabubruch (sich outen) von sich preisgegeben?\u201c oder auch schon viel einfacher, wo ein \u201eWer wurde mit wem gesehen?\u201c oder \u201eHat sich auf welcher Veranstaltung sehen lassen?\u201c ausreichen kann, um am \u00f6ffentlichen Pranger zu stehen. Hinzu kommen heute \u201eHausbesuche von der Polizei\u201c, weil sich irgendein VIP durch eine Kurznachricht (Post) beleidigt f\u00fchlt oder der \u201eEntzug seines Kontos\u201c durch eine unter Druck gesetzte Bank, mit der einb Kritiker Spenden einsammelt. Und einmal am Pranger gestanden zu haben kann bereits verheerende Folgen nach sich ziehen. Eines der gravierendsten Beispiele daf\u00fcr ist die Gesch\u00e4ftsaufgabe eines hoch gesch\u00e4tzten Schneiders, dessen einzige \u201eVerfehlung\u201c darin bestand, der Schneider zu sein, dessen Werke von einer \u201eumstrittenen\u201c (Qualit\u00e4tspresse) Politikerin gerne getragen werden. Er verlor nach der Parteigr\u00fcndung der zugeh\u00f6rigen Partei und der folgenden kritischen Medienaktivit\u00e4ten alle Auftraggeber (H\u00e4ndler), die wohl nur nicht in der N\u00e4he dieser Politikerin gesehen werden wollten. Er selbst war\/ist politisch nicht aktiv, hat seine bekannte Kundin nie gesehen und wollte nur gute nachhaltige Kleidung von hoher Qualit\u00e4t herstellen. Ereignisse dieser Art h\u00e4ufen sich mittlerweile in Deutschland immer mehr. Es zeitigt mehr und mehr ein Bild, das der im Krishnamurti-Zitat genannten Gesellschaft entspricht. Hinzugef\u00fcgt m\u00fcssten allerdings noch die Neigungen \u201evon Angst erf\u00fcllt sein\u201c , \u201edie Unf\u00e4higkeit, Ereignisse zu verkn\u00fcpfen\u201c und \u201edie Bildungsarmut, die gerechte Urteile nicht mehr zul\u00e4sst\u201c. In der Summe sind diese Neigungen geeignet, eine Gesellschaft zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere gro\u00dfen Problemfelder liegen doch in vielen Tatsachen begr\u00fcndet:<br><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Da ist zun\u00e4chst einmal die Organisation als Sozialstaat, was nat\u00fcrlich Geld kostet.<\/li>\n\n\n\n<li>Dann sind wir Mitglieder in den gro\u00dfen Organisationen EU und NATO, die ebenfalls gro\u00dfe Summen verschlingen. Wir sind in beiden F\u00e4llen einer der gro\u00dfen Sponsoren auf der Ausgabenseite.<\/li>\n\n\n\n<li>Dann haben wir aus Sparsamkeitserw\u00e4gungen viele Jahre lang die Instandhaltung unserer Infrastruktur vernachl\u00e4ssigt. Dazu kam die Wiedervereinigung, die uns viele weiteren Baustellen beschert hat.<\/li>\n\n\n\n<li>Dann haben wir sowohl unsere Rentenversorgung und unsere Pflegeversorgung einerseits gepl\u00fcndert, andererseits mit Reformen derart deformiert, das eine ausreichende Versorgung mit Kapital nicht mehr zustande gebracht werden kann. Das Ergebnis ist Altersarmut und Pflegenotstand.<\/li>\n\n\n\n<li>Ebenfalls gespart wurde in den Bereichen Schule und Bildung. Die gesetzten Reformen sollten wohl vermehrt den Konzernen vorgefertigte sprich eingestimmte Arbeitskr\u00e4fte vermitteln. Das Gebot, Bildung zu vermitteln, wurde durch die Reformen nahezu unm\u00f6glich gemacht.<\/li>\n\n\n\n<li>Wir haben zugelassen, das aus unserem gro\u00dfen Vorbild USA halbgare und nicht-durchdachte Digitalprodukte unseren Markt \u00fcberschwemmen, die zum Teil ohne Sicherheitseinrichtungen (Datenschutz) daherkommen und europ\u00e4ische Standards ignorieren. Zus\u00e4tzlich haben wir vers\u00e4umt, eigene digitale Produkte zu entwickeln bzw. solche Projekte zu st\u00fctzen und vor allem zu sch\u00fctzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Dann haben wir zugelassen, das wir die Einwanderungsproblematik, mit der sich alle europ\u00e4ischen L\u00e4nder auseinandersetzen m\u00fcssen, vollkommen ohne Regulierung forciert haben.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Wir sind heute meiner Meinung nach \u00fcberwiegend der Ansicht in Deutschland, das wir ja eh keine M\u00f6glichkeiten haben, auf das gesellschaftliche Geschehen einzuwirken. Einer unter 84 Mio. hat keinen Einfluss, und daher machen wir \u201eNICHTS\u201c. Wir w\u00e4hlen weiter die bekannten Parteien, auch wenn sie uns mehr als f\u00fcnfmal vera\u2026t haben, kaufen nach wie vor die industriell gefertigten Lebensmittel und Medikamente, die sich l\u00e4ngst als sch\u00e4dlich und ungesund herausgestellt haben, kaufen \u00fcberteuerte Autos, Smartphones, EDV- und Medienger\u00e4te und gehen den \u00fcblichen Besch\u00e4ftigungen nach, Haus bauen, Party\u2019s feiern, Kinder aufziehen und in Urlaub\/Ferien fliegen. Nun, daran ist nichts kritisieren. Das mache ich auch, oft schlicht aus der Tatsache heraus, keine Wahl zu haben. Ein Leben ohne Smartphone ist heute extrem schwierig. Was ich anzumerken gedenke ist nicht seine M\u00f6glichkeiten nicht wahrzunehmen, sondern viel mehr seine Augen zu \u00f6ffnen in den Bereichen, die eine gesunde Gesellschaft ausmachen und wo Wirkung gezeitigt werden kann. Dazu geh\u00f6rt unter anderem zu reagieren, wenn ich bemerke, das mir \u201eein \u00fcber den Tisch gezogen werden\u201c droht. Bei dieser Firma kaufe ich nicht mehr, diese Partei w\u00e4hle ich nicht mehr, deren Veranstaltungen besuche ich nicht mehr und f\u00fcr diese werbe ich nicht mehr. \u00dcberteuerte Produkte, Preiserh\u00f6hungen ohne Qualit\u00e4tsverbesserungen, Produkte, die keine Verbesserungen enthalten au\u00dfer halt \u201eNeu\u201c zu sein, Abzocken (Benzinpreis in Urlaubszeiten\u2026), \u00fcberteuerte Hotelzimmer und all die anderen netten Einf\u00e4lle gieriger Gesch\u00e4ftsleute honoriere ich nach M\u00f6glichkeit nicht. Lieber trage ich mein altes Smartphone noch Jahre mit mir herum, verzichte ich darauf, die allerneuste Software zu besitzen und auch die ganz neuen Klang-, Song- und Musikvorstellungen gehen an mir vor\u00fcber. Ich bevorzuge EDV-Programme offener Herkunft (Open Source) und repariere meine alten Ger\u00e4te, statt sie wegzuwerfen. Der Grund daf\u00fcr ist einfach: Sie bestehen zumeist aus robusteren Teilen, geben nicht wie wohl schon bei der Herstellung geplant nach einem Jahr den Geist auf, sind meist nur verschraubt und daher auch reparabel, w\u00e4hrend der neue Kram stets verklebt daherkommt. Ich kann also, das ist die Essenz der letztgenannten Worte, sehr wohl sehr viel tun, ohne dabei bekannt werden zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich sehe ein, das das Ideal Krishnamurtis im heutigen Geschehen nahezu keine Chancen hat, Gewicht zu erhalten. Und nat\u00fcrlich ist es nicht immer angesagt, seine Stimme lautstark zu erheben. Aber bitte sehr, meine Damen und Herren, Sie haben einen Geldbeutel, dessen \u00d6ffnung sie sehr wohl in der Hand haben. Sie haben weiterhin eine W\u00e4hlerstimme, um die mittlerweile mehr als 30 Parteien werben. Und Sie erkennen doch, wenn ein Anbieter sich auf zwei Gleisen bewegt: Er wird zum Beispiel teurer und immer schlechter in der Qualit\u00e4t. Reagieren Sie darauf, auch ohne Wortmeldung. Allein damit werden Sie bereits etwas bewirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr viele Neuerungen, auf die wir nahezu nicht mehr zu verzichten bereit sind sind bei genauem Hinsehen doch wohl nicht ganz das, was angepriesen wird. Vieles wird kostenfrei angeboten, was zun\u00e4chst einmal ihrem Geldbeutel nutzt, aber gesellschaftlich einem Missbrauch T\u00fcr und Tor \u00f6ffnet. Nahezu alle Social-Media-Angebote erscheinen in dieser Kategorie. Nun brauchen Sie nicht darauf zu verzichten. Vieles ist ja n\u00fctzlich. Nutzen Sie diese doch bitte so, das andere Menschen dadurch nicht zu Schaden kommen. Diese Medien erzeugen ihre Geldmacht mit Werbeangeboten, die aus ihren Nachrichten (Posts) herausgefiltert werden. Machen Sie mal den Versuch, zum Beispiel \u00fcber Facebook bei einem Freund eine Leiter auszuleihen und lassen Sie von dort ein-zwei Absagen zur\u00fccksenden. Wie lange wird es wohl dauern, bis Ihnen Leitern auf Internetseiten angeboten werden? Woher kommen eigentlich die ganzen Spam-Mails. Woher haben die Ihre Adresse? Selbst Gemeindeverwaltungen verkaufen diese mittlerweile, obwohl sie sonst mit gro\u00dfem Gehabe Datenschutz anmahnen. Machen Sie den Test, \u00f6ffnen Sie ein neues E-Mail-Konto und nutzen Sie dieses nur f\u00fcr Mails zu einer ganz bestimmten Firma, Verwaltung oder Institution. Wie lange dauert es, bis sie Spam-Mails erhalten? Was glauben Sie? Schauen Sie mal bei Amazon nach ganz besonderen Produkten. Wann glauben Sie werden Ihnen diese via Mail oder in den Angeboten im gesamten Netz unterbreitet. Alle diese kostenfreien Apps arbeiten nach diesem Prinzip. Sie m\u00fcssen aber gar nicht verzichten, sondern sich der Lage lediglich bewusst sein und einfach z\u00fcgig ins Spam l\u00f6schen. Ich reagiere auf kein einziges Angebot \u00fcber diese Wege. Lieber kaufe ich bei einem anderen Anbieter oder, falls das nicht m\u00f6glich ist, gehe direkt zum Shop. Das Sabotierten der unangeforderten Werbung gen\u00fcgt meist schon, um diesen Missbrauch langfristig abzustellen. Die Ergebnisse solcher Werbeaktionen werden n\u00e4mlich verfolgt und bewertet. Bekommen Sie noch unangefordert Kataloge \u00fcber die Post in den Briefkasten? Ich empfehle die einfache Variante: M\u00fclltrennung und ab in die Papiertonne. Kurz zusammengefasst: Wenn Sie sich weigern, auf Werbung zu reagieren, die von Ihnen nicht angefordert oder erw\u00fcnscht wurde, werden Sie langfristig diese Methode abstellen. Die Erfolge solcher Verkaufsmethoden werden statistisch erfasst und ausgewertet. F\u00e4llt die Erfolgsquote der Werbema\u00dfnahmen auf Null, wird kein weiteres Geld investiert. Es liegt an Ihnen, nicht an den Agenturen, ob das so weiter geht oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben in den letzten Jahren einen steten Anstieg der Aktivit\u00e4ten zu verzeichnen, die sich mit <strong>Digitalisierung<\/strong> besch\u00e4ftigen. Ohne die Verbindung Handy-Internet ist nahezu kein Zahlungsverkehr mehr m\u00f6glich. Nun ist es ja so, das Sie Zahlungsverkehr brauchen, um ein gesellschaftliches Leben zu f\u00fchren. Alles mit Bargeld abzuhandeln geht nicht mehr oder nur noch in kleineren Betr\u00e4gen. Au\u00dferdem wird Bargeld wohl bald der Vergangenheit angeh\u00f6ren. Was also k\u00f6nnen Sie tun, wenn Sie mit der KontoApp und den Sicherheitsabfragen nicht mehr zurecht kommen? Ich empfehle Ihnen, einen Termin bei Ihrer Bank zu vereinbaren und sich dort umfassend erkl\u00e4ren zu lassen, wie der digitale Kram funktioniert. Hat Ihre Bank keine Filialen mehr, kommen Sie wahrscheinlich nicht um einen Kontenwechsel herum. Schauen Sie, wo es noch Sparkassen oder Bankfilialen in Ihrer Umgebung gibt und wechseln Sie, indem Sie dort mal hingehen und sich beraten lassen. Und f\u00fchren Sie ein Notizbuch, zum Beispiel auf dem Smartphone, das Sie aber sorgf\u00e4ltig verwahren m\u00fcssen. Irgendwo und -wie m\u00fcssen die ganzen Zug\u00e4nge verwaltet werden. Ihre Kinder oder Enkel beraten Sie gerne. Kein Mensch kann sich Hunderte von Zugangsdaten merken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Apropos Digitalisierung:<\/strong> Digitale Daten werden immer wieder mal abgegriffen und f\u00fcr irgendwelchen Unsinn, meist Werbung, verwendet. Da sind Sie bei Apple (dem angebissenen Apfel), bei Google (Der Datenkrake) und bei Windows (den Fenstern, die Sie nicht schlie\u00dfen k\u00f6nnen) eigentlich an der falschen Adresse. Alle diese Anbieter und deren Programme (Software) ben\u00f6tigen Sicherheitsprogramme, die Sie zus\u00e4tzlich kaufen m\u00fcssen und m\u00fchsam aktuell halten m\u00fcssen. Die einzige Alternative sind Open-Source-Programme, die nahezu auf jedem Rechner installiert sein k\u00f6nnen. Ich pers\u00f6nlich bevorzuge die Linux-Programme, die auf der Basis Ubuntu laufen sowie die Browser Firefox, die Suchmaschine Duck-Duck-Go und den E-Mail-Verwaltung von Thunderbird. Die gibt es alle kostenlos (Spenden werden gerne angenommen), werden ganz leicht und einfach aktualisiert (Dass ist notwendig, denn die b\u00f6sen Jungs schlafen nicht\u2026) und haben im Prinzip alles, was ein Rechner haben muss, um aktuell und sorgenfrei damit arbeiten zu k\u00f6nnen. Sie kommen damit zur Bank, k\u00f6nnen Nachrichten und anderes lesen, k\u00f6nnen Informationen einholen, schreiben, notieren, mailen, posten, \u00fcber Video konferieren oder schw\u00e4tzen und was sonst noch alles. Ganz genau wie die teuren Programme, nur viel einfacher. Und Sie brauchen daf\u00fcr auch keine teuren Rechner. Ein altes ausgemustertes Ger\u00e4t gen\u00fcgt meist schon. Informieren Sie sich. Entweder es findet sich jemand, der das installieren kann oder Sie k\u00f6nnen zum Beispiel vorgefertigt bei Tuxedo kaufen. Dann sind Sie auf der ganz sicheren, aber auch etwas teureren Seite. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Es wird viel geredet \u00fcber die Internetplattform <strong>Amazon<\/strong>, die einerseits den B\u00fccherl\u00e4den eine fast \u00fcbergro\u00dfe Konkurrenz macht und die andererseits ihre Steuern im Ausland entrichtet. Nun, auch hier m\u00fcssen Sie gar nicht verzichten. Ich zum Beispiel suche gerne und viel bei Amazon im Sektor B\u00fccher, bestelle und kaufe aber bei Gebrauchtbuchh\u00e4ndlern oder direkt beim Verlag. Weiterhin nutzen viele kleine H\u00e4ndler das Bestell- und Abrechnungssystem von Amazon, um gezielt Nischenwaren an den Kunden zu bringen. Dazu haben sie und wir nahezu keine Alternative. Sie bekommen diese speziellen Waren nicht in einem Laden oder \u00fcber eine eigene Webseite an den Mann. Der eigene Laden rechnet sich nicht und eine eigene Webseite zu unterhalten ist aufwendig. Ich kenne nur eine einzige Buchhandlung, die versucht, wie Amazon einen umfangreichen Service \u00fcbers Netz anzubieten. Sie werden, wenn Sie im Laden kaufen wollen, stets auf einen zus\u00e4tzlich Bestellprozess verwiesen, der sie nach Tagen nochmals in den Laden zwingt und die nahezu immer teurer ist. Meine Ansicht: Dann kann ich direkt auch selbst bei Amazon bestellen. Au\u00dferdem kann ich dann durch das gr\u00f6\u00dfere Angebot die Preise besser vergleichen und komme deutlich preiswerter davon. Ich verstehe die Sorge, die erkl\u00e4rt, auf Amazon zu verzichten. Aber bitte, es m\u00fcsste dazu eine Alternative angeboten werden. Meine Lieblingsjeans gibt es nur in wenigen L\u00e4den. Manche Elektroteile bekomme ich nur \u00fcbers Netz und von Ersatzteilen f\u00fcr zu reparierende Ger\u00e4te will erst gar nicht anfangen. Das ist ohne Online zu agieren mehr als frustrierend. Also ich habe nichts gegen Amazon, warum auch? K\u00f6nnen Sie mir eine einzige brauchbare Alternative nennen? Ich kenne keine. Warum entwickelt in Europa niemand eine Plattform, auf der kleine Unternehmen ihre Produkte weitgef\u00e4chert anbieten k\u00f6nnen? Warum entwickelt niemand eine Plattform, die Zahlungsprozesse sinnvoll abzuwickeln vermag? Und die dritte Frage: Warum sollte ich also zu deutlich teureren und weniger Kunden-orientierten Anbietern wechseln?<\/p>\n\n\n\n<p>Soweit zu den Einstellungen, mit denen Sie ohne gro\u00dfen Aufwand etwas zur Verbesserung der Gesellschaft beitragen k\u00f6nnen, ohne auf Ihre Vorteile verzichten und ohne mit negativen Bekanntheitsmotiven rechnen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Problemstellungen, auf die Ihr Einfluss nahezu \u201enull\u201c sein wird wie zum Beispiel bei der Kriegs-, Bildungs-, Gesundheits-, Au\u00dfen-, Medien-, Finanz-, Verkehrs- und Geopolitik muss ich auf Ihre Verantwortung als W\u00e4hler verweisen, da nahezu alle anderen Wege verbaut sind. Demonstrationen sind in Zeiten des Internets keine meinungsbildende Quelle mehr. Es gibt Gegendemonstrationen, es werden Teilnehmerzahlen klein- oder gro\u00df geredet und \u00fcber manche Veranstaltungen erfahren sie in der Qualit\u00e4tspresse einfach wenig bis nichts. Es geh\u00f6rt halt nicht in deren Meinungsstall, dar\u00fcber informativ zu berichten. W\u00e4hlen Sie, wenn Sie zur Wahl gehen, die Partei, die Ihre Vorstellungen von Gesellschaft umzusetzen bereit ist. Eine andere Wahl haben Sie nicht. Ihr Fokus sollte dabei auf f\u00fcnf Fragen beruhen: 1. Was sagen die Parteiprogramme und Parteif\u00fchrer? 2. Was machten sie letztens, nachdem sie gew\u00e4hlt wurden? 3. Was nutzt es mir, wenn sie ihre Versprechen umsetzen w\u00fcrden? 4. Wie haben sie das in der weiten Vergangenheit umgesetzt? 5. Wie oft wurde ich von ihnen schon entt\u00e4uscht? Und wenn alle gro\u00dfen Parteien dann nicht mehr in Frage kommen, w\u00e4hlen Sie eine kleine. Die Stimme ist nicht verloren! Sie k\u00f6nnen sich umfassend informieren, sie k\u00f6nnen Lesen, Recherchieren, Ausw\u00e4hlen und ihre Meinung gestalten wie immer auch Sie das w\u00fcnschen. Und ich empfehle dabei, nicht nur den eigenen Meinungsstall zu konsumieren, sondern sich auch hier und da die anderen St\u00e4lle anzusehen. Es lohnt sich sogar, die Meinung ihrer Feinde sprich Andersdenkenden anzuschauen, nachzulesen und zu recherchieren. Zu wissen, was der Feind denkt ist immer ein Vorteil. Es erfordert Kraft, ja, es erfordert Geduld, oh ja, und es erfordert auch \u00dcberwindung, ja bestimmt, aber es lohnt sich. Jede politische Richtung, jedes Wirtschaftsunternehmen, jeder Staat und jede Gesellschaft arbeitet heute mit Propaganda. Und ich bin mir sicher, auch Ihr Meinungsstall macht das. Dazu wurden die Sozialwissenschaften mal gegr\u00fcndet. Mit ihnen wird erforscht, wie sich eine Masse verh\u00e4lt, wie Meinungen entstehen und welche Grundlagen das alles hat. Und damit erf\u00e4hrt der Auftraggeber der Studien nicht nur, wie er sozialer sein kann, sondern auch, wie die Masse benutzt und gesteuert werden kann, sei es als Konsument (Werbung), als W\u00e4hler und sogar als Hilfesuchender. Und sie haben nur zwei M\u00f6glichkeiten, damit umzugehen: Sie informieren sich wie oben beschrieben oder sie werden manipuliert und ausgenutzt. So einfach sehe ich das. Sie sind der Souver\u00e4n. Wie wollen sie diese Aufgabe der Demokratie meistern, wenn Sie nicht umfassend informiert sind? Das ist logisch, oder? Nutzen Sie das Internet. Daf\u00fcr ist es da!<\/p>\n\n\n\n<p>Und zu Abschluss noch ein paar Schlagworte <sup class='footnote'><a href='#fn-764-2' id='fnref-764-2' onclick='return fdfootnote_show(764)'>2<\/a><\/sup>, mit der Sie Propaganda erkennen k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Redaktionelle Techniken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>a. Themenauswahl: Einseitige Auswahl, Gewichtung oder Platzierung, b. Schlagzeilen: Einseitige Wahl von Titel, Untertitel oder Zwischentitel, c. Konfliktparteien: Einseitige Zuteilung von Text oder Redezeit, d. Drittquellen: Einseitige Auswahl oder intransparente Kennzeichnung, e. Interviews\/G\u00e4ste: Einseitige Auswahl, Bezeichnung oder Gespr\u00e4chsf\u00fchrung, f. Kontext: Sinnver\u00e4ndernde Auslassung von Kontextinformation<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sprachliche Techniken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>a. Unterstellungen; unbelegte oder falsche Behauptungen, b. Manipulative Wortwahl, Formulierungen, Bezeichnungen, c. Manipulative Suggestionen, Insinuationen <sup class='footnote'><a href='#fn-764-3' id='fnref-764-3' onclick='return fdfootnote_show(764)'>3<\/a><\/sup> , Assoziationen, d. Manipulative \u00dcbersetzungen und Zitierungen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Audiovisuelle Techniken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>a. Manipulative Verwendung von Bild-, Ton- oder Filmmaterial, b. Manipulative Bearbeitung von Bild-, Ton- oder Filmmaterial, c. Manipulativer Einsatz von Hintergrundmusik, d. Manipulative Mimik, Gestik, Intonation<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Techniken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>a. Berufung auf Autorit\u00e4t oder Prestige, b. Diffamieren; Diskreditieren; Verh\u00f6hnen, c. Idealisieren; Bagatellisieren; Verbr\u00e4men, d. Emotionalisieren; Personalisieren; Pauschalisieren, e. Andere<\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-764'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-764-1'> ISBN 978-3-95972-716-7, Seite 120 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-764-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-764-2'> \u00dcberschriften aus einer Studie von Swiss Propaganda Research vom Oktober 2016. Es lohnt sich, das mal durchzulesen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-764-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-764-3'>Das Wort Insinuation und das zugeh\u00f6rige Verb insinuieren bedeutet w\u00f6rtlich \u201ean den Busen bringen&#8220;, also \u201ean das Herz legen&#8220; oder \u201enahelegen&#8220;, urspr\u00fcnglich sowohl im Sinn einer Schmeichelei als auch einer f\u00f6rmlichen Eingabe. Wikipedia (DE) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-764-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F764&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F764&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=764\" data-timestamp=\"1758466698\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D764&text=Was%20stimmt%20nicht%20mit%20unserer%20Gesellschaft%3F\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D764\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Haben Sie die Frage der \u00dcberschrift jemals ernsthaft gestellt? Ist Ihre Antwort: Ja? Schon? Aber ich habe nicht soviel Zeit, mich zu informieren oder selbst nachzuforschen. Au\u00dferdem ist dieses Thema doch zutiefst frustrierend und w\u00fcrde meine Arbeit-Leben-Ausgewogenheit (Work-Life-Balance) in Unordnung bringen. Oder w\u00e4re sie sogar so zu formulieren: Ich verstehe die Zusammenh\u00e4nge einer Gesellschaft eigentlich nicht. Ich wurstele mich daher einfach so durch, versuche nicht unangenehm aufzufallen und begn\u00fcge mich darauf, meine Wahlzettel auszuf\u00fcllen und meine Steuern zu bezahlen? Das, so w\u00fcrde ich urteilen, wenn ich eine Antwort geben m\u00fcsste, w\u00e4ren zumindest ehrliche Antworten, die durchaus eine vern\u00fcnftige Grundlage aufweisen. Bisher blieb mir eine solche Antwort erspart. 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