{"id":747,"date":"2025-01-01T14:38:54","date_gmt":"2025-01-01T14:38:54","guid":{"rendered":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=747"},"modified":"2025-01-01T14:38:56","modified_gmt":"2025-01-01T14:38:56","slug":"haben-sie-angst-vor-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=747","title":{"rendered":"Haben Sie Angst vor der Zukunft?"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich wiederhole die Frage: Haben sie Angst vor der Zukunft, also vor dem, was am n\u00e4chsten Morgen, in der n\u00e4chsten Woche, im n\u00e4chsten Monat oder n\u00e4chsten Jahr passieren k\u00f6nnte? Das ist irreal, denn die Zukunft, egal wie lange sie vorausgesehen wird, ist unbestimmt und vollkommen offen. Das hei\u00dft nichts anderes, das es diese sogenannte Zukunft nicht gibt. In Wirklichkeit haben wir keine Angst vor einer wie immer gearteten Zukunft, das ist ein Phantasiegebilde, meint die Philosophie, sondern vor den unabsehbaren Folgen unserer eigenen Handlungen, vor den Handlungen der vielen anderen Menschen, die wir weder kontrollieren noch voraus sehen k\u00f6nnen und einer nat\u00fcrlichen Neigung unseres Planeten, unvorhersehbare Ver\u00e4nderungen in der Oberfl\u00e4chengestaltung und seiner Biosph\u00e4re zuzulassen. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Keine Angst, die nicht unmittelbar eine existenz- oder lebensbedrohliche Formen annimmt, ist berechtigt. Dar\u00fcber hinaus sollten wir immer bedenken, wenn wir \u00fcber Angst reden, das \u201esie ein schlechter Ratgeber\u201c ist, wie das ein Sprichwort so treffend formuliert. Gehen wir die in der Einleitung des Artikels genannten Faktoren einmal durch.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sind erstens <strong>die eigenen Handlungen<\/strong>, die bereits ohne Nachdenken ein bedenkliches Ergebnis erzeugen. Wir rauchen, wir nehmen ungesunde Nahrung auf, konsumieren Drogen wie Alkohol, stellen Waffen her und versorgen damit unzuverl\u00e4ssige Menschen, wir errichten Bedrohungen und Barrikaden, wir grenzen aus und verhalten uns h\u00e4ufig so, das wir auf Widerstand anderer sto\u00dfen m\u00fcssen. Und dieses Wissen l\u00f6st in uns ein seltsam beklemmendes Gef\u00fchl aus, das wir Angst nennen. Es ist die Angst vor unserer eigenen Ignoranz, denn der neue klare Trend wie zum Beispiel zu politischen Themen ist entweder die Haltung \u201eDer drei Affen\u201c <sup class='footnote'><a href='#fn-747-1' id='fnref-747-1' onclick='return fdfootnote_show(747)'>1<\/a><\/sup> oder die, eine ganz bestimmten Ausrichtung zu favorisieren und alles andere abzulehnen. \u00c4hnliche Konstrukte wirken in vielen anderen Lebensbereichen. Genannt seien hier Ern\u00e4hrungsfragen, die Medizin, die Wissenschaften, der Kapitalismus als Wirtschaftssystem, die Bildungseinrichtungen und nat\u00fcrlich auch der gemeine Stammtisch. Nun, in diesem Fall ist diese Angst auf jeden Fall berechtigt, denn ihr Tr\u00e4ger verzichtet auf sein Recht auf Selbstbestimmung und unterwirft sich dem, was er\/sie vorfindet. Das nicht nicht wirklich hilfreich. Angst m\u00f6chte im Dienst des Lebens Gefahren abwehren, die wir klar voraussehen k\u00f6nnen, aber dazu m\u00fcssten wir hinschauen, hinh\u00f6ren und offen eine Meinung bilden, ohne uns an vorgefertigten und Interesse-geleiteten Argumenten zu orientieren. Beide Haltungen k\u00f6nnen nur an der Entstehung und Umsetzung eines tragf\u00e4higen und selbstbestimmten Willens regelm\u00e4\u00dfig und bedeutungsschwer scheitern. Die Grundlage einer friedlichen Ordnung war schon bei Kant die freie Willens\u00e4u\u00dferung des Volkes, ohne von Propaganda und Interessenargumenten von Eliten, Reichen, Interessegruppen und M\u00e4chtigen verwirrt werden zu k\u00f6nnen. Davon sind wir heute weiter entfernt als je zuvor.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kommt an zweiter Stelle die <strong>Angst vor anderen Menschen<\/strong>, Lebewesen also, von denen wir wissen, das sie unberechenbare Handlungen initiieren k\u00f6nnen, Handlungen, die unvorhersehbare Folgen haben k\u00f6nnen. Als pr\u00e4gnantestes Beispiel f\u00fcr diese Art von Aktivit\u00e4ten sind die vielen Erfindungen, die als Hilfe und als Segen gedacht waren, und die sich dann als Zerst\u00f6rungspotential erwiesen haben. Ich denke da besonders an Dinge wie das Dynamit, das eigentlich bei Bauarbeiten zum Einsatz kommen sollte und dann f\u00fcr Krieg und Zerst\u00f6rungen missbraucht wurde. Auf dieser Geschichte beruht ja wie wohl jeder wei\u00df auch die Einrichtung der Nobelpreise, die Wohlt\u00e4ter der Menschheit auszeichnen sollten. Das auch das mittlerweile pervertiert ist, muss nicht dezidiert erw\u00e4hnt werden. Wir haben viele Dinge erschaffen, die uns heute nicht mehr helfen, sondern uns und unseren Planeten mit all seinem Leben akut bedrohen. Und f\u00fcr deren Existenz sind Menschen verantwortlich, immer, und nicht Umst\u00e4nde und Phantasien, wie gerne gemutma\u00dft wird. Wer sich die Erfindungen der Jahrhunderte genau ansieht, wird feststellen, das nahezu alle erfolgreichen Neuerungen immer auch und bevorzugt f\u00fcr die milit\u00e4rische und machtpolitische Nutzung pervertiert wurden. Sprengstoffe, Waffen, Fahrzeuge, Kommunikationstechnologien, Flugzeuge und Flugger\u00e4te, das Internet, die Raumfahrt, Digitalisierung, Navigationstechnologie, und selbst die helfenden Wissenschaften wie die Medizin, Psychologie und die Philosophie beteiligen sich ma\u00dfgeblich an Zerst\u00f6rung und Elend. Die Wissenschaften zeitigten nicht nur \u201eErfolge\u201c. Sie haben auch radikal zu Verfeinerungen des Terrors beigetragen. Dann haben Menschen die Neigung, sich nur dann in Gesellschaften organisieren zu k\u00f6nnen, wenn diese auf Machtstrukturen beruhen. Es muss also gef\u00fchlt immer Menschen geben, die anderen Menschen sagen m\u00fcssen, was diese zu tun haben. Und diese bestimmenden Menschen unterliegen stets der Gefahr, das sich ihr Machtpotential in Handlungen ausdr\u00fcckt, die mit gemeinschaftsf\u00f6rderndem Verhalten nicht mehr beschrieben werden k\u00f6nnen. Neun Zehntel unserer gesamten Geschichte zeugen von dieser Art des Fehlverhaltens, und die wenigen Versuche, diese Gefahr zu bannen, waren meist von kurzer Dauer und haben stets in Katastrophen geendet. Sch\u00f6nstes Beispiel ist die deutsche Vorgeschichte zum Zweiten Weltkrieg. Soweit erst einmal die Beschreibung der Gefahr \u201eDer andere Mensch\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann ist da ja noch die h\u00f6chst prek\u00e4re Neigung unseres Planeten, sogenannte <strong>Naturkatastrophen<\/strong> auf der Oberfl\u00e4che erzeugen zu k\u00f6nnen. Ob das dann \u00dcberschwemmungen, Vulkanaktivit\u00e4ten, Erdbeben, Wetterph\u00e4nomene wie St\u00fcrme und Starkregenf\u00e4lle, gro\u00dfe Hitzewellen oder K\u00e4lteeinbr\u00fcche sind, stets sind die Ausl\u00f6ser dazu nicht eindeutig zu definieren. Der Planet bewegt sich im Raum mit gro\u00dfer Geschwindigkeit auf einer Umlaufbahn um die Sonne, dreht sich mit hoher Geschwindigkeit um sich selbst und hat einen sehr hei\u00dfen und fl\u00fcssigen Eisenkern, der sich ebenfalls in einer Drehbewegung befindet. Dann ist dieser Planet mit einer sehr d\u00fcnnen erkalteten Schicht \u00fcberzogen und tr\u00e4gt eine Atmosph\u00e4re, die aus einer Mischung von Gasen besteht, die sich nicht allzu sehr ver\u00e4ndern darf, um das Lebendige auf der Oberfl\u00e4che nicht zu gef\u00e4hrden. Dann ist der Planet im leeren Raum angesiedelt, der auch andere aus Materie bestehende Flugk\u00f6rper enth\u00e4lt, die sich zum Teil zumindest auf sehr schwer voraussehbaren Routen bewegen und von gro\u00dfen Materiek\u00f6rpern angezogen werden. Die Gefahr durch Meteoriten ist somit immer gegeben. Das bedeutet doch, das wir auf unserer Welt schon von den Grundlagen her in sehr prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen unser Leben fristen. Und dieses Leben ist auch noch begrenzt auf eine im Angesicht des Kosmos sehr kurze Zeitspanne und enth\u00e4lt auch noch Gefahren aus uns selbst wie Krankheit, Verletzungen, Altern und Tod. Was bedeutet das letztlich im \u00dcberblick? Selbst wenn wir alles, wirklich alles richtig machen w\u00fcrden, verbleiben wir trotzdem in einer \u00e4u\u00dferst prek\u00e4ren Situation. Dazu ist der Menschheit bis heute nur ein einziger sehr klug zusammengesetzter Satz eingefallen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4ndere, was du \u00e4ndern kannst, akzeptiere, was nicht ver\u00e4ndert werden kann und halten Frieden in deinem Geist\/Seele. Und nat\u00fcrlich sind diese Entscheidungen regelm\u00e4\u00dfig zu \u00fcberpr\u00fcfen, denn nichts in einer Welt ist endg\u00fcltig festgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Angst allerdings ist eines der Gegenteile von Frieden. Wer Angst in sich tr\u00e4gt ist von Frieden weit entfernt. Dar\u00fcber sollten wir als Menschen einmal gr\u00fcndlich nachdenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen unsere prek\u00e4re Lage auf unserem Planeten nicht \u00e4ndern. <strong>Die kosmischen Gegebenheiten<\/strong> \u00fcbersteigen unsere F\u00e4higkeiten zu einer \u00c4nderungen in einer unendlichen gro\u00dfen Dimension. Das ist zu akzeptieren. Auch k\u00f6nnen wir schwerlich verhindern, das es immer wieder Menschen geben wird, die sich anderen oder der Gesamtheit des Lebens gegen\u00fcber in einen feindseligen Verhalten ausdr\u00fccken. Die Gefahren, die sich von dort uns n\u00e4hern k\u00f6nnen\/werden sind unkalkulierbar und k\u00f6nnen daher nicht beseitigt werden. Auch das wird nur in der Kategorie \u201eakzeptieren\u201c angesiedelt werden m\u00fcssen. Wo wir allerdings erheblichen Einfluss nehmen k\u00f6nnten sind die Inhalte und Forschungsaufgaben der <strong>Wissenschaften<\/strong>, damit nicht neue zur Gewalt- und Machtaus\u00fcbung geeignete Technologien hinzukommen. Nehmen wir nur das als Beispiel, was wir KI nennen. Wo bleibt beim Einsatz von KI, der sich fast ausschlie\u00dflich im Dienste der Machtaus\u00fcbung befinden wird, der Wille des einzelnen B\u00fcrgers? Die Nutzer von KI verf\u00fcgen schon heute \u00fcber gro\u00dfes Kapital, viel Macht und Einfluss und sie entwickeln diese KI, um was zu tun? Nat\u00fcrlich werden sie daf\u00fcr sorgen, das ihr Geld ihren Einfluss und ihre Macht und damit ihr Kapital vergr\u00f6\u00dfern wird. Wer etwas anderes annimmt, erkennt die Motive nicht , die hinter KI stehen. Wo wir Einfluss nehmen sollten ist die Ausbildung eines erweiterten Menschenbildes, das die Aus\u00fcbung von Gewalt in jeglicher Form zwar nicht verbietet, aber diese als ungeschickt und untauglich ausweisen w\u00fcrde. Und wir k\u00f6nnten Einfluss nehmen auf unsere F\u00e4higkeiten, auch ohne Machtstrukturen ein friedliches Leben zu f\u00fchren. Es gibt in der Literatur unz\u00e4hlige Vorschl\u00e4ge dazu, und obwohl sie meist nur bel\u00e4chelt werden, enth\u00e4lt jeder von ihnen zumindest eine kleine Idee, die einfach nur umgesetzt werden m\u00fcsste, um sich als Erfolg herauszustellen. Ein paar dieser Ideen bzw. Einsichten m\u00f6chte ich im Anschluss kurz vorstellen. Sie stellen durch Bewusstwerdung in meiner Vorstellung einen gangbaren Weg dar, die Angst aus unseren K\u00f6pfen zu vertreiben und zu einem friedlicheren und begl\u00fcckendem Leben beizutragen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Es stimmt einfach nicht, das die meisten Probleme und die Sorgen durch irgendwelche von uns weit entfernte Menschen verursacht werden. Die gr\u00f6\u00dften Entt\u00e4uschungen und Gefahrenpotentiale gingen in meinem Leben bisher von Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung aus, und die sind mit Familie, Beziehung, Kollegen, Vorgesetzte, Freunde und Bekannte nur unzureichend beschrieben. Und die Verfahren, die in meinem Fall sich mir als Gefahr er\u00f6ffneten, waren Verrat, Mobbing, Bossing, Betrug, Diebstahl und Verleumdung. Es sind oftmals die, die einem am <strong>N\u00e4chsten<\/strong> stehen, die die wirklich gro\u00dfen Probleme verursachen. Und es stimmt nicht, das \u201eBlut dicker ist als Wasser\u201c, es ist z\u00e4hfl\u00fcssiger, widerspenstiger und farbintensiver, aber nicht dicker. Macht es wirklich einen Unterschied, ob mein Widersacher in meiner Familie wohnt oder irgendwo anders? F\u00fcr mich ist das nicht so. F\u00fcr mich ist ein mir feindlich gesonnener Mensch ein mir feindlich gesonnener Mensch, und mit denen habe ich nichts, aber wirklich gar nichts am Hut. Ob der mit mir verwandt ist oder in der Nachbarschaft wohnt, ob ich mit den schon mal \u201eunter dem Tisch gelegen\u201c habe oder sonst etwas ist vollkommen gleich-g\u00fcltig.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir hat auch \u201eder b\u00f6se Russe dort in Moskau\u201c noch nie etwas angetan, und ich verstehe nicht den Hass, den man diesem Menschen und seiner Funktion in seiner Gesellschaft entgegenbringt. Er tut dort, was alle M\u00e4chtigen in der Welt tun, und das ist nicht das Spiel, das sich damit besch\u00e4ftigt, wie Harmonie in der Menschheit herzustellen sei, sondern sie spielen alle \u201eMensch \u00e4rgere dich nicht\u201c mit dem Leben von Millionen von Menschen. Wir sollten nicht so tun, als ob unsere <strong>Machthaber<\/strong> besser und liebevoller w\u00e4ren. Macht verf\u00fchrt und enth\u00e4lt eine hohe Anziehungskraft f\u00fcr Menschen, die sich gerade nicht durch das Verm\u00f6gen zu Mitgef\u00fchl auszeichnen. Ich denke, da braucht man auch bei uns nicht lange zu suchen. Psychopathien und \u00e4hnliche St\u00f6rungen gibt es in allen Machtzentren auf diesem Erdball. Wer Krieg und Gewalt als L\u00f6sung f\u00fcr Probleme ansieht, dessen Menschenbild ist nach meiner Einsch\u00e4tzung abwesend oder total verbogen. Ich empfehle, das einfach nicht weiter zu f\u00f6rdern. Menschen, die Gewalt als Mittel der Politik einsetzen und\/oder guthei\u00dfen, erhalten von mir grunds\u00e4tzlich keinerlei Unterst\u00fctzung. Ich w\u00e4hle sie nicht auf dem Wahlzettel und auch nicht in irgend ein Amt. Macht braucht immer Menschen, die sich der Machtaus\u00fcbung f\u00fcgen. Gibt es diese nicht mehr, kann Macht auch keine Wirkung entfalten. Und wenn Sie jetzt fragen, wen Sie denn w\u00e4hlen sollen, denn es g\u00e4be ja nur die\u2026, dann haben Sie noch nie auf den Wahlzettel geschaut. Da gibt es neben den 5 etablierten noch 25 andere Parteien. Sie haben die Wahl. Entweder Sie w\u00e4hlen die, die Ihnen Angst machen, die Sie in den Sumpf hineingef\u00fchrt haben und Sie sicher nicht herausziehen werden, oder Sie w\u00e4hlen jemand anderen. Schlimmer kann es ja wohl nicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir leben im <strong>Kapitalismus<\/strong>, und \u00fcber diese Wirtschaftsform muss nachgedacht werden. Auch hier ist die Ansicht weit verbreitet, es g\u00e4be keine Alternative. Das stimmt so nicht, und ich denke dabei nicht an irgendeinen Sozialismus\/Kommunismus. Unser System lie\u00dfe sich leicht reformieren, ohne das sich das durch irgendeinen Bruch, eine Revolution oder Umsturz initiieren lassen m\u00fcsste. Nehmen wir einmal das liebe Geld, die Grundform dieser Wirtschaftsform. Der Kapitalismus lebt von der Vorstellung, der Besitz von Kapital allein k\u00f6nne Gewinne erwirtschaften. Das stimmt nicht. Vermehren kann sich Kapital nur in einer Schuldenwirtschaft, so wie sie heute fast \u00fcberall auf der Welt etabliert ist. Die \u00fcber Kapital verf\u00fcgenden Menschen leihen gegen <strong>Zins und Zinseszins<\/strong> denen Geld, die \u00fcber kein Kapital verf\u00fcgen, dieses aber ben\u00f6tigen, um leben zu k\u00f6nnen. Die Gewinne werden letztlich nur von den Schuldnern erwirtschaftet. In unserer westlichen Welt ist auch die Gemeinschaft sprich der Staat ein Schuldner der Banken, womit alle B\u00fcrger und Steuerzahler zu Schuldnern werden. Was w\u00e4re, wenn wir Zins und Zinseszins abschaffen und den Banken nur noch eine Geb\u00fchr f\u00fcr die Vermittlung und Verwaltung von Kapital zugestehen. Und damit Kapitalhalter ihr Geld auch verleihen, wird eine Steuer auf unproduktiven Kapitalbesitz erhoben. Unproduktiv ist Geld und Kapital dann, wenn es lediglich zur Vermehrung von sich selbst eingesetzt wird. Wir versteuern also nicht das Leihen und Verleihen, sondern das Horten von Kapital. Weiterhin w\u00e4re es m\u00f6glich, den Banken die Geldausgabe zu entziehen und das wieder in die H\u00e4nde der Gesellschaft zu legen. Dazu gibt es die Bundesbank, bei der jeder B\u00fcrger ein Konto bes\u00e4\u00dfe und das seine Bar-Guthaben produktiv verwalten kann. Die gibt dann das Geld, das verliehen werden soll, an die Banken weiter, die lediglich eine Geb\u00fchr f\u00fcr ihre Bem\u00fchungen erhalten. Keine Zinsen, keine Zinseszinsen mehr, ich zahle lediglich zur\u00fcck, was ich geliehen habe und eine Geb\u00fchr f\u00fcr die Verwaltung des Vorganges. Allein das w\u00fcrde viele Probleme der Gesellschaft dauerhaft l\u00f6sen. Das ist immer noch Kapitalismus, nur ohne unendliche Geldvermehrung. Wir haben heute auf der Welt eine 20-fache Geldmenge gemessen am BSP aller L\u00e4nder. Das ist st\u00f6rend und hat nichts mehr mit der Realit\u00e4t zu tun. Es kann nicht mehr Geld geben als Material, Besitz und Leistungen auf der Welt bestehen. Das ist sonst eine Bombe, die irgendwann implodiert. Die im Umlauf sich befindende Geldmenge muss durch das BSP gedeckelt sein, so das nie mehr Geld im Umlauf ist, als ben\u00f6tigt wird. Daf\u00fcr kann nur die jeweils zust\u00e4ndige Staatsmacht verantwortlich sein. \u00dcbrigens: Nahezu alle Religionen verbieten das Verleihen von Geld gegen Zinsen. Das wird doch bestimmt auch fr\u00fcher schon einen Grund gehabt haben?<\/p>\n\n\n\n<p>Wann immer durch eine Stadt oder einen Ort gehe, sehe ich mutwillige Zerst\u00f6rungen in vielerlei Pr\u00e4gungen. Ob das die angespr\u00fchten Fassaden sind, zertretene Fahrr\u00e4der, verkratzte Autos, zerst\u00f6rte Reifendruckeinrichtungen auf Tankstellen oder weggeworfene Verpackungen jeglicher Art, es erscheint immer und \u00fcberall das gleiche Bild. Was ich mich frage, ist, was hat der T\u00e4ter davon, wenn er fremden Besitz zerst\u00f6rt, verunstaltet oder beschmutzt? Glaubt er etwa, das der Gesch\u00e4digte sich \u00e4rgert und diesen seinen \u00c4rger derart weiterleitet, in dem er dann ebenfalls irgendwelche <strong>Zerst\u00f6rung<\/strong> anrichtet? Und wie w\u00fcrde die Stadt aussehen, wenn dort nur noch ver\u00e4rgerte Menschen herumlaufen? Der Sch\u00e4diger sieht den \u00c4rger des Gesch\u00e4digten ja meist nicht einmal, so das auch Schadenfreude kein Motiv sein kann. Es gibt in meiner Gedankenwelt keinen einzigen Grund, der mich dazu motivieren k\u00f6nnte, fremdes Eigentum zu zerst\u00f6ren, und das geht vom Fahrrad \u00fcber einen Mast der Stromversorgung bis zur Gas-Pipeline. Ich erreiche doch keinen Vorteil von solchen Taten. Sie sind einfach nur irreal und beruhen auf total verbogenen Phantasien. Ich kann das noch viel weiter ausbreiten. Niemand hat von einem Krieg irgendeinen Vorteil. Jeder Tod eines Menschen, jeder Verlust f\u00fcr Menschen ist letztlich eine Bedrohung f\u00fcr weitere Menschen. Es gibt Traditionen, die Rache als Ausdruck von Vergeltung proklamieren. Das ist Unsinn, denn dann m\u00fcsste der Tod eines Menschen, der Verlust eines Menschen durch den Tod\/Verlust eines anderen ausgeglichen werden k\u00f6nnen. Das geht nicht, denn doppelter Tod, doppelter Verlust ist kein Ausgleich, sondern nur eine Versch\u00e4rfung der Ursachen und Wirkungen. Zerst\u00f6rungen erwirtschaften lediglich eine h\u00f6here Belastung der eh begrenzten Ressourcen. Was zerst\u00f6rt wurde muss doch wieder aufgebaut, wieder hergestellt, wieder gerichtet werden. Das hat keinerlei produktiven Nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich hier an diesem Artikel schreibe, hat es den scheu\u00dflichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in <strong>Magdeburg<\/strong> gegeben. Die Erwartungen, sich dar\u00fcber in echter oder auch geheuchelter Betroffenheit zu \u00e4u\u00dfern sind gro\u00df, was ich allerdings grunds\u00e4tzlich f\u00fcr falsch halte. Es sind doch gerade die \u00f6ffentlichen Berichte, Reaktionen, Aufregungen und Bekundungen, die ein Attent\u00e4ter mit seiner Tat bezweckt. Jede dieser abscheulichen Taten, die durch die gesamte Medienwelt gezerrt wird ruft doch gerade dazu auf, eine solche Tat aus welchem Grund auch immer nachzuahmen. Meiner Ansicht nach g\u00e4be es f\u00fcr einen solchen Wahnsinn national und international nur eine einzige einzeilige Nachricht: \u201eIn Magdeburg gab es einen Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt. Es gab Tote und Verletzte\u201c. Lediglich im Magdeburger Anzeiger, also in der betroffenen Gemeinde, w\u00fcrde ein einziger Artikel erscheinen d\u00fcrfen, der etwas mehr Details zu den Vorkommnissen weitergibt, was allerdings nicht bedeutet, Filmbeitr\u00e4ge und Interviews Betroffener dazu auszustrahlen. Was sollen \u00dcberschriften wie \u201edie Lage im \u00dcberblick\u201c oder \u201eNeue Details zu den Todesopfern\u201c zu Videoberichten anderes bewirken als Schaulust. So etwas ist f\u00fcr mich bereits ein Tabu. Ohne \u00d6ffentlichkeit g\u00e4be es deutlich weniger Nachahmer solcher Terrortaten. Und Politiker und der anh\u00e4ngende Pressetross haben am Tatort \u00fcberhaupt nichts verloren. Sie k\u00f6nnen Taten dieser Art egal mit welchen Gesetzen oder Vorschriften doch eh nicht verhindern. Niemand kann das. Das ist mein Standpunkt, und dabei werde ich es auch belassen. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Jeder B\u00fcrger dieses Planeten ben\u00f6tigt einen Anteil an den verf\u00fcgbaren <strong>Ressourcen<\/strong> wie Wasser, Land zum Bewohnen, Nahrung, Energie und Technologie, um in einer Gesellschaft teilhabend leben zu k\u00f6nnen. Alle G\u00fcter dieser Art sind begrenzt. Begrenzte G\u00fcter aber k\u00f6nnen sich nicht in vereinnahmendem Privatbesitz befinden, sondern m\u00fcssen schon aus Gr\u00fcnden der Gerechtigkeit von der jeweiligen Gesellschaft sprich Gemeinschaft verwaltet werden. Dazu z\u00e4hlen Wohnraum, Landbesitz, Zug\u00e4nge zu Wasser, Nahrungsmittel, Energietr\u00e4ger wie Gas, Strom und nat\u00fcrlich gilt das auch f\u00fcr die Zug\u00e4nge zu allgemein genutzten Informationsmedien. Das hei\u00dft ja nicht, das zur Anpassung heute schon Besitz beschlagnahmt werden muss, sondern man kann die Ver\u00e4nderung wie im Bezug zu Landeigentum zum Beispiel auch so bewirken, das man die Weitergabe durch <strong>Vererbung, \u00dc<\/strong><strong>berschreibung, Verkauf und Verschenken<\/strong> verbietet oder deckelt und so St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck Privat- in Allgemeinbesitz zur\u00fcckf\u00fchrt, der dann wieder als Vermietung und Verpachtung an Nutzer weitergereicht werden kann. Auch kann der Handel mit Ressourceng\u00fctern staatlich geregelt werden, so das \u00fcberm\u00e4\u00dfige Verteuerungen durch Spekulation gar nicht erst wirksam werden k\u00f6nnen. Beispiele daf\u00fcr sind Wohnbesitz und die G\u00fcter Wasser, Gas, Strom und Medienzug\u00e4nge. Bei Wohnbesitz sprich Vermietungen wurde das ja schon mal hier und da probiert, wobei das aber derart unwirksam organisiert wurde, das der gew\u00fcnschte Effekt vollkommen ausblieb bzw. sich sogar ins Gegenteil verkehrte. Ein Schelm, wer B\u00f6ses dabei denkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede Aktivit\u00e4t eines privaten Unternehmens kann auch scheitern. Gerade erleben wir das mit einer \u00fcber Jahrzehnte als Motor ausgewiesenen Branche, der Autoindustrie. Bei gro\u00dfen Unternehmen erzeugt das in der Regel viel L\u00e4rm in Politik und Medien. Was aber ist mit den unz\u00e4hligen kleinen <strong>Unternehmen, Gesch\u00e4ften<\/strong> und selbstst\u00e4ndigen Aktivit\u00e4ten, die ebenfalls scheitern k\u00f6nnen? Eine Metzgerei nach der anderen, eine B\u00e4ckerei nach der anderen, viele kleine Gesch\u00e4fte und Handwerksunternehmen verschwinden immer wieder sang- und klanglos. Geht man durch die Innenst\u00e4dte, sieht man st\u00e4ndig steigende Zahlen von leer ger\u00e4umten Schaufenster, verursacht durch Gesch\u00e4ftsaufgabe oder Gesch\u00e4ftsverkleinerung, und wir, die Kunden, haben nahezu nur noch die M\u00f6glichkeit, bei gro\u00dfen Konzernen \u00fcbers Netz unsere Waren zu beziehen. Hat sich dar\u00fcber schon einmal irgendwer echauffiert in Politik und Medien? Ich habe dazu zumindest wenig bis nichts vernommen. Die Innenst\u00e4dte verwaisen zunehmend, sie verlieren ihre Attraktivit\u00e4t. Was denkt aber die medial aktive Gesellschaft \u00fcber die vielen kleinen gescheiterten Existenzen, die nach ihrer Insolvenz mit einem Schuldenberg zur\u00fcckbleiben und auf die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen sind. Nun, die h\u00e4ufig geh\u00f6rte Ansicht ist: Selbst schuld. Und nat\u00fcrlich geht das auch hier und da sch\u00e4rfer, denn dann werden die Hilfsbed\u00fcrftigen als unsozial oder sogar asozial betrachtet und verleumdet. Ich bin da ganz anderer Meinung, denn unsozial und asozial sind die Menschen einer Gesellschaft, die sich nicht sozial verhalten und die kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unsere Wirtschaftsform aufbringen, die n\u00e4mlich neben gewinnen auch verlieren k\u00f6nnen auf ihrer Agenda vorweist. Des einen Gewinn ist des anderen Verlust. Das ist das Gesch\u00e4ftsprinzip unserer Wirtschaftsform genannt Kapitalismus. Wo riesige Gewinne erwirtschaftet und selbige gehortet werden k\u00f6nnen, ohne diese produktiv f\u00fcr die Gemeinschaft zu nutzen, da ist der wirkliche Platz f\u00fcr Un-Sozialit\u00e4t und A-Sozialit\u00e4t. Aus Geld Geld machen wird immer nur dann gelingen, wenn es neben gl\u00fccklichen Gewinnern auch Verlierer gibt. Das ist wie beim Wetten. Jeder gibt seinen Einsatz. Die wenigen Gl\u00fccklichen gewinnen, die vielen Ungl\u00fccklichen verlieren. Besser w\u00e4re es, das Wetten aufzugeben und sich ausschlie\u00dflich produktiv zu verhalten. Wer Milliarden scheffelt durch eine gelungene Erfindung, hat letztlich diese ab einem bestimmten Zeitpunkt viel zu teuer verkauft. Horten und Monopole aufbauen ist kein Segen, sondern Egoismus, und Egoismus und Gemeinschaftssinn sind sich widersprechende Eigenschaften von Menschen. Das es heute sogenannte Start-Ups gibt, deren explizites Gesch\u00e4ftsziel es ist, einem Monopolisten ein bisschen Konkurrenz zu machen, um sich dann von diesem aufkaufen zu lassen, spricht nicht gegen sondern f\u00fcr meine Aussagen. Wenn superreiche Milliardenspender trotz ihrer Spenden, die ja ein Verlust in der eigenen Kasse darstellen, immer reicher werden, was wir tagt\u00e4glich auch live beobachten k\u00f6nnen, dann stimmt doch etwas in deren Beurteilung durch die Medien, die Politik und das Volk nicht. Sie sind keine Helden, sondern unsoziale Egoisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier in Europa sind wir auf einem Weg, der uns immer schneller in eine Zukunft f\u00fchrt, die wir live in <strong>US-Amerika<\/strong> beobachten k\u00f6nnen. Eine superreiche Elite verschanzt sich dort hinter Mauern und Z\u00e4unen und h\u00e4lt sich eine Oberschicht als Bedienstete, zur Mittelschicht zu geh\u00f6ren bedarf es dort heute schon mehrerer Arbeitsstellen mit hohem Einsatz und die riesige Unterschicht lebt in zerfallenden St\u00e4dten und Landstrichen ohne jegliche Perspektive. Die Gef\u00e4ngnisse in US-Amerika f\u00fchren von den Insassenzahlen die Liste aller Staaten der Welt an. Sie sind \u00fcbervoll und folgen fragw\u00fcrdigen Regeln. Wollen wir das wirklich 1:1 nachahmen. Also ich bin da etwas skeptisch. Wohin wir gehen sollten ist f\u00fcr mich mit dem Wort Sozialgemeinschaft richtig beschrieben. Dazu m\u00fcssen sich aber alle an der Finanzierung und Ausrichtung der Gemeinschaft beteiligen. Das gilt f\u00fcr Renten, das gilt f\u00fcr soziale Hilfen auf allen Ebenen und das gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die, die im System zu den Ungl\u00fccklichen geh\u00f6ren. Jeder in einer Gemeinschaft hat ein Recht auf Teilhabe am Leben der Gesellschaft. Und jeder sollte sowohl dazu geh\u00f6ren als auch dazu beitragen k\u00f6nnen\/m\u00fcssen. Auch das ist neben der Abschaffung von Zins und Zinseszins und einer Einschr\u00e4nkung des Vererbungsrechtes noch immer Kapitalismus. Der ist ja nicht schlecht an sich, sondern ist lediglich schlecht bis egoistisch und einseitig f\u00f6rdernd ausgelegt. Er bevorzugt Reichtum und Macht. Aber die einfachen B\u00fcrger sind in einer riesigen Mehrheit gegen\u00fcber denen, die unser heutiges System beg\u00fcnstigen. K\u00f6nnen oder wollen sie das nicht \u00e4ndern? Es ist so einfach\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Und was eigentlich soll das ganze <strong>Kriegsgeschrei<\/strong>, das sich seit Wochen in Deutschland durch alle Gazetten zieht. Will die breite Bev\u00f6lkerung in Deutschland wirklich in einen Krieg eintreten, dessen Zweck sich selbst akademisch geschulten Geopolitikern nicht erschlie\u00dft? Wir leben im Atomzeitalter. Keine Atommacht der Welt besitzt weniger als 50 Atomsprengk\u00f6pfe. Manche dieser M\u00e4chte sind sogar in der Lage, 36 davon auf eine einzige Rakete zu packen, diese per Knopfdruck loszuschicken, um irgendwo auf der Welt eine Endzeitlandschaft zu hinterlassen, wo noch nicht einmal mehr Mikroben leben k\u00f6nnen. Wissen wir nicht, das sich Kriegsgegner gew\u00f6hnlich nicht mehr auf Krieg einigen? Seit Hitler ist das vorbei. Hat der Russland oder Polen gefragt, ob diese auch Krieg haben wollen? Wohl nicht. Das w\u00e4re mal was ganz neues, nein, einer allein erkl\u00e4rt den Krieg, und der, der zum Gegner auserkoren wurde, hat dann nicht mehr die Wahl. Manche unserer M itb\u00fcrger wollen St\u00e4dte und Institutionen in Moskau mit nachweisbar von uns hergestellten Waffen bombardieren? Dort residiert die gr\u00f6\u00dfte Atommacht der Erde. Wer vermag zu verhindern, das die M\u00e4chtigen dort sich revanchieren und mal schnell eine Rakete nach Frankfurt schicken? F\u00fcr mich w\u00e4re das \u201eDas Ende\u201c meines hei\u00df geliebten Lebens. Und dazu habe ich eine sehr genau definierte Ansicht: NEIN! Wenn wir uns wie reife Menschen verhalten, brauchen wir keine Angst vor diesem Szenario zu haben. Niemand in Europa, wozu, wer in der Schule aufgepasst hat, auch Russland geh\u00f6rt, will das. Wir sollten aufh\u00f6ren, in der ganzen Welt mit Machtspielen zu provozieren, sondern uns wie Menschen verhalten, die zu Vernunft f\u00e4hig sind. Krieg ist Unsinn, Dummheit und R\u00fccksichtslosigkeit allem und jedem Leben gegen\u00fcber. Und auch wenn andere solche L\u00f6sungen bevorzugen, so sollten wir ihnen trotzdem nicht folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden wir die \u00c4ngste vor der Zukunft nur lindern, wenn wir begreifen, das es nur eine Welt gibt und wir zusammenarbeiten m\u00fcssen, weltweit. Ganz vermeiden werden sich Risiken zumindest nach heutigem Wissensstand aber nicht lassen, denn: Morgen ist ein neuer Tag mit neuen Herausforderungen. Das ist unvermeidbar. Und niemand wei\u00df wirklich, was morgen sein wird. Das Leben auf unserem Planeten hat sich Jahrmillionen lang gehalten und entwickelt. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, es k\u00f6nne bereits morgen enden, es sei denn, wir sind so ungeheuerlich dumm, genau das anzustreben. Warum schreibe ich das? Ich traue schon manchmal meinen Ohren nicht, wenn ich Menschen und Medien zuh\u00f6re und wenn ich so meine Kreise ziehe. Einige davon scheinen nicht weiter zu denken als ihre Nase lang ist. Ich geben Ihnen keinen Vorschlag, wie sie im Februar w\u00e4hlen sollten, aber bitte, w\u00e4hlen Sie nicht die, die eine Kriegsbeteiligung in Kauf nehmen, nur um ihre Gier nach Macht und Geld zu stillen. Und die, die uns \u00fcber Jahrzehnte in den Sumpf gef\u00fchrt haben, werden den Weg aus dem Sumpf heraus sicher nicht finden. Es gibt 30 Parteien, die zur Wahl stehen. Trauen Sie sich&#8230;<\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-747'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-747-1'> Augen zu halten, Ohren zu halten, Mund zu halten, und sich jeglicher Eigenst\u00e4ndigkeit enthalten. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-747-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F747&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F747&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=747\" data-timestamp=\"1735742336\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D747&text=Haben%20Sie%20Angst%20vor%20der%20Zukunft%3F\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D747\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich wiederhole die Frage: Haben sie Angst vor der Zukunft, also vor dem, was am n\u00e4chsten Morgen, in der n\u00e4chsten Woche, im n\u00e4chsten Monat oder n\u00e4chsten Jahr passieren k\u00f6nnte? Das ist irreal, denn die Zukunft, egal wie lange sie vorausgesehen wird, ist unbestimmt und vollkommen offen. Das hei\u00dft nichts anderes, das es diese sogenannte Zukunft nicht gibt. In Wirklichkeit haben wir keine Angst vor einer wie immer gearteten Zukunft, das ist ein Phantasiegebilde, meint die Philosophie, sondern vor den unabsehbaren Folgen unserer eigenen Handlungen, vor den Handlungen der vielen anderen Menschen, die wir weder kontrollieren noch voraus sehen k\u00f6nnen und einer nat\u00fcrlichen Neigung unseres Planeten, unvorhersehbare Ver\u00e4nderungen in der Oberfl\u00e4chengestaltung und seiner Biosph\u00e4re zuzulassen. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":748,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[27,3,61],"tags":[80,125,49,51,124,122,127,123,132,7,126,84,129,130,94,128,131],"class_list":["post-747","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erleben","category-lebensweisheiten","category-schlagworte","tag-angst","tag-die-naechsten","tag-fragen","tag-freiheit","tag-gegebenheiten","tag-handlungen","tag-kapitalismus","tag-katastrophen","tag-kriegsgeschrei","tag-leben","tag-machthaber","tag-narrativ","tag-ressourcen","tag-vererbung","tag-wissenschaft","tag-zerstoerung","tag-zinsund-zinseszins"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=747"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/747\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":749,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/747\/revisions\/749"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/748"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}