{"id":731,"date":"2024-02-15T16:58:31","date_gmt":"2024-02-15T16:58:31","guid":{"rendered":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=731"},"modified":"2024-02-15T16:58:33","modified_gmt":"2024-02-15T16:58:33","slug":"eine-einsicht-fuers-70te-lebensjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=731","title":{"rendered":"Eine EINSICHT f\u00fcrs 70te Lebensjahr"},"content":{"rendered":"\n<p>An einen Wochenende des Allein-Seins, meine Partnerin war am Wochenende nicht zu Hause, bemerkte ich zum ich wei\u00df nicht zum wievielten Mal schon, aber selten so deutlich, das das Leben, so wie ich es f\u00fchrte und es gewohnt war zu leben, nicht so ausgeglichen und frei war, wie ich es mir dachte. <sup class='footnote'><a href='#fn-731-1' id='fnref-731-1' onclick='return fdfootnote_show(731)'>1<\/a><\/sup> Und das hatte wohl mit der Gewohnheit zu tun, feste immer wiederkehrende T\u00e4tigkeiten auszuf\u00fchren. Das geht vom Aufstehen zur gewohnten Zeit, der Einnahme meines Morgenkaffees verbunden mit der Lekt\u00fcre der aktuellen Nachrichten und den darauf folgenden vier Meditationsrunden. Das Vormittagsprogramm erstreckt sich somit \u00fcber ca. 5 Stunden. Danach beginnt das Warten auf die Mittagspause meiner Partnerin aus dem Home-Office <sup class='footnote'><a href='#fn-731-2' id='fnref-731-2' onclick='return fdfootnote_show(731)'>2<\/a><\/sup>, um gemeinsam das Mittagessen einzunehmen. Wenn sie dann wieder ihren Arbeitsplatz zu Hause aufsucht, beginnt der kleine immer wiederkehrende Anteil an Hausarbeit. Beginnend mit Ab- und Aufr\u00e4umen der Reste der Mittagspause, der M\u00fcllentsorgung und der Aufgabe, leere Wasserflaschen in den Keller und gef\u00fcllte Flaschen mit nach oben zu bringen. Ab und an ist dann meine W\u00e4schetonne voll und Waschen und Aufh\u00e4ngen ist angesagt. Hier und da sind dann noch Besorgungen zu machen, um K\u00fchlschrank und Vorratskeller auf dem Stand zu halten. Das alles ist eingebettet in einen dichten Terminkalender, der durch meine Nebent\u00e4tigkeit des Unterrichtens von Yoga und Gymnastik gestaltet ist. Das ist das einzige Element, das den bereits genannten Zeitplan zu konterkarieren vermag. An einem Wochentag verbringe in den Vormittag in der Turnhalle, An vier Tagen bin ich am fr\u00fchen Abend f\u00fcr Unterricht unterwegs, dazu kommen ein Massagetermin, Amts- und von Zeit zu Zeit auch Arzttermine. Dazu gibt es kleinere feste Termine, darunter zwei Vormittage f\u00fcr die monatlich zweimalige Seniorenwerkstatt und hier und da eine Stunde mit Einzelunterricht. Und nat\u00fcrlich kommen f\u00fcr mich Zeiten des Lesens dazu, wobei Sachb\u00fccher \u00fcber Politik, Philosophie und Meditation das Gros stellen. Die Reste der Abende verbringen meine Partnerin und ich dann gemeinsam. Irgendwann so gegen Mitternacht ist dann Bettruhe angesagt, und am morgen beginnt der Trott von Neuem. Nun gut, das klingt nach einem gut ausgef\u00fcllten Leben, ist es gef\u00fchlt aber nicht, oder&#8230;? Das ist die Frage, die es zu beantworten gilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum kommt diese Frage auf? Nun, f\u00fcr die Zeiten des Unterrichts ist die Rolle des \u00dcbungsleiters vorherrschend. Nach vielen Jahren \u00dcbung in diesem Metier geht das mehr und mehr ohne gro\u00dfes Nachdenken und Planen-m\u00fcssen vor sich. Das gilt auch f\u00fcr die Hausarbeiten, den Massagetermin und das Einkaufen. \u00dcberhaupt scheint au\u00dfer den Urlaubsreisen so ziemlich alles in Routinen abzulaufen, selbst das Lesen macht da keine Ausnahme. Lediglich zwei oder drei Autoren stellen da eine Ausnahme, vermochten sie mich doch hier und da zu \u00fcberraschen und mein Interesse zu wecken. Doch auch deren B\u00fccher sind bald aufgebraucht. Unterhaltungen mit Mitmenschen, die meist am Rande meiner Aktivit\u00e4t auftreten, sind meist sehr sp\u00e4rlich und regen mich selten an, da sie immerzu die gleichen Themen und Problemstellungen beinhalten, Problemstellungen besonders, die sich bei den gleichen Menschen immerzu wiederholen, im Kreise zu drehen scheinen und selten als zielf\u00fchrend sich ausweisen. Die sprichw\u00f6rtlichen 50 Floskeln, die eine Unterhaltung im Alltag oft zu beherbergen scheinen, beschreiben das meist ausreichend und werden zu meiner immer wiederkehrenden \u00dcberraschung von vielen sogar wohlwollend verwendet und aufgenommen. Manche davon verstehe ich zwar nicht, aber so scheint es wohl \u00fcblich zu sein. Nun gibt es sicherlich Ausnahmen, aber die sind eher eine Ausnahme als die Regel.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Zeilen bis hier scheinen aufzuzeigen, das meine gro\u00dfe Frage mit dem Wort \u201eLangeweile\u201c durchaus gut beschrieben werden k\u00f6nnte. Vieles von dem, was mich allt\u00e4glich erreicht, ist so gewohnt und oft sogar so selbstverst\u00e4ndlich, das Denken oder Planen gar nicht notwendig wird. Die Reaktionen erfolgen automatisch und mehr oder weniger ohne mein Zutun. Es bleibt immer weniger h\u00e4ngen, f\u00fcllt keine der von mir ersehnten Zeiten der Nachdenklichkeit. Lediglich wenn hausintern gr\u00f6\u00dfere Reparaturen anstehen, wenn Neuanschaffungen notwendig und dazu Recherchen und Besorgungen gemacht werden m\u00fcssen, ist die Zeit in meiner Wahrnehmung kurz mit Sinn erf\u00fcllt. Aber auch diese sind meist begrenzt und nach und nach fallen immer weniger davon an. Mittlerweile halte ich die Erledigung von Aufgaben sogar in der Schwebe, weil nach deren Ende sich die Zeit wieder nicht mehr so recht zufriedenstellend zu f\u00fcllen vermag. Soweit der Alltag.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Hin und wieder ist es an der Zeit, sich wieder einmal einen \u00dcberblick \u00fcber die Baustelle \u201eIch\u201c zu verschaffen. Und da es hierzu einer mehr als \u00fcblichen Klarheit bedarf, begann ich zun\u00e4chst einmal mit einer Beschreibung des Alltags, wie er sich mir auf dem Termin- und Arbeitskalender anbietet und der Gef\u00fchlslage, mit der diese Vorgabe sich ausschm\u00fcckt. Wenn ich meine Alltagswelt mit einem Wort beschreiben m\u00fcsste, w\u00fcrde ich das Wort \u201evollzogene Konzepte\u201c verwenden m\u00fcssen, Konzepte, die sich zu einem Automatismus verdichtet haben. Es stellt sich die Frage: W\u00e4re es nicht nutzbringend und vielleicht auch etwas aufregender, sich aus diesen Konzepten zu befreien und einfach zu beginnen, anders zu leben? Nun sagt mir der Verstand, das das andere Leben sich \u00fcber kurz oder lang ebenfalls zu Konzepten verdichten muss. Und dann geht es, anders ausgeschm\u00fcckt zwar, wie zuvor auch schon von Neuem los. Nur in der Zwischenphase, wo das Alte wegbricht und das Neue beginnt, w\u00fcrde sich eine kurze, weniger Konzept-belegte Zeit anbieten. Wie lange w\u00fcrde das dauern: Ein Jahr vielleicht, oder zwei\u2026? Und die Fragen stellen sich: Was ginge verloren? Was w\u00fcrde gewonnen? Wie gro\u00df w\u00e4ren die Opfer? Wie gro\u00df w\u00e4re der wie immer geartete Nutzen? Das aber sind Fragen, die sich zielf\u00fchrend nicht werden beantworten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere gedankliche Konstruktion dr\u00e4ngt sich mir daher auf, um die dunkle Tiefe der vor mir liegenden Analyse zu durchdringen. Sie w\u00fcrde sich mehr mit einer Prozessentwicklung als mit Kausalit\u00e4tsbetrachtungen besch\u00e4ftigen m\u00fcssen. Dieser Prozess l\u00e4uft genau genommen schon nahezu 70 Jahre und er wird wie auch immer gef\u00fcllt weiterlaufen bis zur letzten Reise, die wohl jeder Mensch antreten muss und deren Ziel im Ungewissen liegt. Dar\u00fcber Betrachtungen anzufertigen, wie das die Religionen seit ihrem Bestehen tun, finde ich m\u00fc\u00dfig. Es ist und bleibt ungewiss, was folgt, und ich stehe seit langem schon zu der These, das alle Problemstellungen, die nicht l\u00f6sbar sind, in einer konzeptfreien Offenheit verbleiben sollten. Der Tod geh\u00f6rt letztlich ebenso dazu wie auch die Frage nach dem \u201eSinn des Lebens\u201c hier und heute. Ich komme daher zur\u00fcck zum Leben und lasse das, was nicht gel\u00f6st werden kann, als \u201enicht l\u00f6sbar\u201c stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was braucht der Mensch in Zeiten der Zivilisation zum Leben? In der Regel fallen da neben Essen, Trinken und dem sch\u00fctzenden Dach \u00fcber dem Kopf noch unz\u00e4hlige andere Dinge ein. Ich spreche hier von dem Standard, der innerhalb einer Gesellschaft zu einer der Voraussetzungen geh\u00f6rt, um gesellschaftlich anerkannt zu sein. Ist aber Anerkennung durch das Umfeld seines Lebensbereichs ein Grundstock, auf den nicht verzichtet werden kann? Es gibt Arme, Alte und Kranke, die dieser Anerkennung nicht oder zumindest nur begrenzt teilhaftig werden, es gibt Insassen in Gef\u00e4ngnissen und Anstalten, denen es ebenso geht. Es gibt weiterhin Menschen beiderlei Geschlechts, die freiwillig auf diese Teilhabe verzichten und sich in Kl\u00f6ster und in eine Einsamkeit zur\u00fcckziehen. Sie alle entbehren der Anerkennung durch einen zu erreichenden Standard der Gesellschaft. Und sie leben auch und vermitteln oft sogar dem Besucher einen relativ gl\u00fccklichen Eindruck. Ist also gesellschaftliche Anerkennung wirklich ein Grundstock, auf den nicht verzichtet werden kann? Was ist sonst noch unentbehrlich f\u00fcr ein gegl\u00fccktes Leben? Die Themen Familie, Beziehung, Karriere und Reichtum machen allein, wie allgemein bekannt, f\u00fcr sich genommen selten gl\u00fccklich, auch wenn das niemand so richtig zuzugeben bereit ist. Viele Familien erweisen sich als kleine Katastrophen, Karrieren sind oftmals enorm anstrengend und beanspruchen so viel Zeit, das viele andere Lebensm\u00f6glichkeiten auf der Strecke bleiben, und wie viele reiche Menschen sind wirklich gl\u00fccklich? Auch sind Prominent-sein, also mit einem hohen Bekanntheitsgrad durch die Medien zu leben, wie t\u00e4glich im Fernsehen zu ersehen, nicht wirklich eine Grundlage f\u00fcr ein gegl\u00fccktes Leben. Die Programme im privaten Fernsehen sprechen da B\u00e4nde. Was aber f\u00e4llt dem Nachdenkenden noch ein, was ein Leben heute unbedingt erreicht haben muss, um als gelebt zu gelten?<\/p>\n\n\n\n<p>Was mich hin und wieder einholt, ist dieses bereits angesprochene Thema der Langeweile. Ist Langeweile wirklich so ein Elend, wie es in den Geschichten des Lebens <sup class='footnote'><a href='#fn-731-3' id='fnref-731-3' onclick='return fdfootnote_show(731)'>3<\/a><\/sup> oft dargestellt wird. Der Gelangweilte hat doch wohl, so er bei wachem Verstand sich erweist, alles erledigt, was der zivilisierte Alltag zu bieten hat. Er erreicht das, was sich der moderne Arbeitnehmer doch regelm\u00e4\u00dfig w\u00fcnscht: Endlich mal in den Anforderungen fertig <sup class='footnote'><a href='#fn-731-4' id='fnref-731-4' onclick='return fdfootnote_show(731)'>4<\/a><\/sup> zu sein. Da ist dann h\u00f6chstens noch die meist kurz gehaltene L\u00f6ffelliste, die es zu Lebzeiten noch abzuarbeiten gibt. Und was steht da wohl drauf, was als unverzichtbar f\u00fcr ein gelungenes Leben gelten k\u00f6nne? Ist ein gelungenes Leben nicht eher ein Leben, wo ausreichendes Essen und Trinken, ein Dach \u00fcber dem Kopf und keine Probleme mit Krieg, Pandemien, Wirtschafts- und Naturkatastrophen auftreten? Ein einfaches gesichertes Leben also? Dazu bedarf es doch gerade keiner Stellung, keines besonderen Ansehens oder sogar der Prominenz. Ich habe vor langer Zeit meinen Wehrdienst als Wehrpflichtiger abgeleistet und habe noch sehr gut in Erinnerung, was mir ein Altgedienter riet, als er erfuhr, dass ich einr\u00fccken muss: \u201eFalle nicht auf, weder positiv noch negativ, halte dich stets im Halbdunkel auf und strebe nicht nach dem Licht der Bekanntheit. So kommst du gut \u00fcber die Runden.\u201c Er hatte recht, und ich \u00e4rgere mich noch heute, das ich mich nicht allzu genau an seinen Rat habe halten k\u00f6nnen. Ist es vielleicht in einem gelungenen Leben nicht \u00e4hnlich? Sorge f\u00fcr einen gef\u00fcllten Bauch, das Dach \u00fcber dem Kopf und daf\u00fcr, am Monatsende noch einen Euro auf dem Konto zu haben, halte dich heraus aus den vielf\u00e4ltig angebotenen Profilierungen und gehe mehr unauff\u00e4llig durch deine Zeit. Sorge weiterhin fr\u00fch genug f\u00fcr einen ausreichend ausgestatteten Lebensabend und riskiere nur so viel, wie du im Falle des Misserfolgs entbehren kannst. Alles andere ist nicht wirklich wichtig, sondern nur \u201enett\u201c <sup class='footnote'><a href='#fn-731-5' id='fnref-731-5' onclick='return fdfootnote_show(731)'>5<\/a><\/sup>, hat aber wie alles \u00dcberfl\u00fcssige Licht- und Schattenseiten. Gibt es etwas Sch\u00f6neres als auf seinem Sofa im geheizten Heim zu sitzen, und es gibt Nichts und Niemand, der dich bedr\u00e4ngt oder fordert? Alles ist erledigt, alle sind versorgt, alle sind zufrieden, nichts steht an. Was um alles in der Welt ist schlecht daran?<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Nun, ich kann diese Frage ganz leicht beantworten. Schlecht daran ist, das mit dieser Einstellung des Lebens es nur noch wenigen Menschen gelingt, an dir und deinen Bed\u00fcrfnissen Geld zu verdienen und so ihre Macht und ihren Einfluss auszubauen. Mit dieser Einstellung funktioniert das \u201eImmer mehr, immer besser, immer schneller, immer gr\u00f6\u00dfer\u201c nicht mehr, mit dem wir unsere Gesellschaft aufgebaut haben. Auch tangiert \u201eMacht\u201c, wer auch immer sie inne hat, dich relativ wenig. Was kann die mit Macht ausgestattete \u201eF\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit\u201c mit einem Menschen dieser Einstellung anfangen? Sie m\u00fcsste ihm Essen und Trinken wegnehmen, das Dach \u00fcber seinem Kopf zerst\u00f6ren und ihn seiner geringen Habe berauben, um Aktivit\u00e4t zu erzwingen. Dieses aber w\u00fcrde sich doch wohl schnell gegen den richten, der ihm diese Sicherheit genommen hat. So l\u00e4uft es schon immer. Wie sagt schon das das uralte Weisheitsbuch der Chinesen so richtig:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Tao Te King, <\/strong><strong>Vers <\/strong><strong>3<\/strong><br>Bevorzuge (als Herrscher) die F\u00e4higen nicht, und das Volk wird nicht streiten.<br>Gib Kostbarkeiten keinen Wert, und das Volk wird nicht stehlen.<br>Zeige das Begehrenswerte nicht, und das Volk wird nicht verwirrt.<br>Deshalb leert der Weise die Herzen und er f\u00fcllt die B\u00e4uche.<br>Er schw\u00e4cht das Begehren und er st\u00e4rkt die Knochen.<br>Er l\u00e4sst das Volk ohne Wissen und ohne W\u00fcnsche.<br>Er sorgt daf\u00fcr, dass die Wissenden nicht zu handeln wagen.<br>Indem er selbst das Nichttun \u00fcbt, so kommt alles in Ordnung.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Was hei\u00dft hier, \u201edie Herzen zu leeren\u201c? Als Herzensf\u00fclle betrachtet man in China all die Leidenschaften, auf die wir im westlichen Europa so sehr fixiert sind: Begierde, also mehr haben wollen von Allem, Liebe, vor allem in der Form, von Anderen geliebt zu werden, Hass, also angestrengt Feindbilder pflegen, Eitelkeit, die sich dadurch ausdr\u00fcckt, sich f\u00fcr jemand Besseres zu halten, Macht in der Form, anderen seinen Willen aufzwingen d\u00fcrfen und Reichtum, d.h. sich Alles und Jeden kaufen k\u00f6nnen. Einige dieser Punkte erkl\u00e4ren sich selbst, andere bed\u00fcrfen einer Erl\u00e4uterung. Wer geliebt werden m\u00f6chte, ohne selbst zu lieben, pflegt nicht das, was wir per Definition Liebe nennen. Lieben hei\u00dft doch immer, ohne Erwartungen zu lieben. Ich liebe, ohne z.B. Gegenliebe zu erwarten. Auch mit dem Reichtum ist es so eine Sache. Warum sammeln viele Menschen \u00fcberm\u00e4\u00dfig Reichtum an? Das macht doch eigentlich gar keinen Sinn. Auf das Viele muss ich permanent aufpassen, denn es facht den Neid anderer an. Viel zu haben bedeutet doch auch, sich um die ganze Habe immerzu k\u00fcmmern zu m\u00fcssen. W\u00e4re es nicht vern\u00fcnftiger, gerade soviel zu haben wie man braucht, und mit dem Zu-viel einfach anderen zu helfen, die nicht das Gl\u00fcck hatten, erfolgreich zu sein. Das hei\u00dft ja nicht, das auf den einen oder anderen Luxus verzichtet werden muss. Es w\u00e4re doch schon mal ein Anfang, wenn Reiche ihr Verm\u00f6gen nicht nutzen w\u00fcrde, um andere \u00fcber den Tisch zu ziehen oder auszubeuten. Auch \u201eHass\u201c ist so ein Wort, um das Legenden sich rangen. Die wohl h\u00e4ufigste Hassvorstellung kommt doch davon, das eine erbrachte Liebe nicht erwidert oder entt\u00e4uscht wurde. Wie bereits angemerkt war das wohl von Anfang an keine Liebe. Wenn nichts erwartet wird, kann auch nichts entt\u00e4uschen, kann Liebe nicht in Hass enden. Der zweite Hassblock hat doch stets wohl die zum Ziel, die andere Vorstellungen, Meinungen, Vorlieben haben oder einfach nur anders aussehen. Ich pers\u00f6nlich bin schon der Ansicht, das man andere Menschen nicht unbedingt m\u00f6gen muss, aber hassen? Das geht doch nur gegen die eigene Gesundheit, denn Hass ist ein Gift, das den Geist verkl\u00e4rt und unwirklich werden l\u00e4sst. \u201eDie Herzen zu leeren\u201c hei\u00dft also, sich von Leidenschaften zu befreien. \u201eDie Herzen zu leeren\u201c bedeutet letztlich, ma\u00dfvoll zu leben. Manche m\u00f6gen so ein Leben langweilig finden. Es fehlt wohl die Aufregung, die Anregung des immerzu Neuen, der Nervenkitzel, das Sonnen im Licht der Bekanntheit, das Erz\u00e4hlen k\u00f6nnen \u00fcber etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches und was sonst noch Menschen so alles anstreben. Ist das aber wirklich wichtig? Ich selbst versuche mich, von all diesen Martyrien <sup class='footnote'><a href='#fn-731-6' id='fnref-731-6' onclick='return fdfootnote_show(731)'>6<\/a><\/sup> fernzuhalten. Ich brauche weder Macht noch Reichtum, brauche keine Aufregung und keinen Nervenkitzel, hasse nicht und finde es selbstverst\u00e4ndlich, das Andere andere Ansichten haben. Ein ruhiges, ausreichend gesichertes, einfaches Leben, seinen Bed\u00fcrfnissen und Hobbys nachgehen und des Abends sp\u00e4t leer im Gem\u00fct ins Bett fallen und schlafen in stiller Erwartung des neuen Tages. \u201eNichts, was belastet, nichts was anliegt, nichts, was getan werden muss, nichts was zu bereuen w\u00e4re\u201c sorgt f\u00fcr einen ruhigen, erholsamen Schlaf und gibt Kraft f\u00fcr den n\u00e4chsten Morgen\u2026 Was ist falsch daran? Und die Antwort ist nicht \u201e42\u201c <sup class='footnote'><a href='#fn-731-7' id='fnref-731-7' onclick='return fdfootnote_show(731)'>7<\/a><\/sup>, sorry <sup class='footnote'><a href='#fn-731-8' id='fnref-731-8' onclick='return fdfootnote_show(731)'>8<\/a><\/sup>, sondern einfach nur: \u201enichts\u201c. So einfach w\u00fcnsche ich k\u00fcnftig und nach langem Nachdenken mein vor mir liegendes Leben zu leben!<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Was aber sagt das aus \u00fcber die Lebensinhalte, die vor mir liegen? Macht, Reichtum, Verantwortung f\u00fcr Andere und solch gewohnte Anforderungen sind es ja gerade nicht. Aber was ist es dann, was das Leben und seine Inhalte zu f\u00fcllen vermag? Nun, ich werde \u00e4lter. Das kann ich auch nicht aufhalten. Ich kann versuchen, m\u00f6glichst gesund und geistig wohlgestaltet alt zu werden. Sicher aber ist das nicht. Woran aber kann ich mich orientieren? Wo gibt es ein Konzept daf\u00fcr? Nun, es gibt keines. Diese einsichtige Antwort hat mich sehr viel Kraft gekostet. Was ich aber als Richtschnur eines konzeptfreien Lebens ansehen kann ist die F\u00e4higkeit, meine M\u00f6glichkeiten und Disponiblit\u00e4ten <sup class='footnote'><a href='#fn-731-9' id='fnref-731-9' onclick='return fdfootnote_show(731)'>9<\/a><\/sup> richtig einzusch\u00e4tzen. Aber was hei\u00dft das genau? Mit einem gebrochenen Bein kann man keine langen Spazierg\u00e4nge machen. Wenn man m\u00fcde ist, ist es unverantwortlich, l\u00e4ngere Autofahrten am Steuer eines Wagens unternehmen zu wollen. Mit 70 Lebensjahren auf dem Buckel sollte man sich k\u00f6rperlich nicht wie mit 30 Jahren fordern. Es geht mehr darum, angepasst durchs Leben zu gehen. Je \u00e4lter der Mensch wird, umso wichtiger wird diese F\u00e4higkeit. Wenn man alt ist, sollte man sich auch alt geben d\u00fcrfen und muss sich nicht einem Jugendwahn hingeben. Ein ruhiges Leben ist f\u00fcr alte Menschen durchaus angemessen. Joggen <sup class='footnote'><a href='#fn-731-10' id='fnref-731-10' onclick='return fdfootnote_show(731)'>10<\/a><\/sup> weicht einem Spazierengehen, in Gymnastik und Sport verzichtet man auf Leistung, die zu leistende Alltagsarbeit geht gem\u00fctlich voran und man pflegt ein ruhiges Da-Sein. Das empfiehlt sich, weil Unp\u00e4sslichkeiten in Alter l\u00e4nger l\u00e4nger dauern als in j\u00fcngeren Jahren und die Belastungsf\u00e4higkeit <sup class='footnote'><a href='#fn-731-11' id='fnref-731-11' onclick='return fdfootnote_show(731)'>11<\/a><\/sup> mit jedem zus\u00e4tzlichen Jahr sinkt. Dem kann man nicht generalisiert entgehen. Es gibt Ausnahmen, aber irgendwann erreicht es doch wohl jeden. Da helfen weder Pillen noch Gebete. Also mein Rat: Seien Sie alt und seien Sie stolz darauf. Nicht jeder wird 70 Jahre alt, und mit 78,5 Jahren bei M\u00e4nnern und 83,5 Jahren bei Frauen sind die H\u00e4lfte der Menschen eines Jahrgangs in Deutschland schon gegangen. Wir k\u00f6nnen es nicht \u00e4ndern und sollten daher zeitig lernen, damit umzugehen. Je fr\u00fcher diese Einsicht einsetzt, um so sch\u00f6ner gelingt der Lebensabend. Genie\u00dfen sie ihn, Sie haben es sich verdient. Ich werde mir das k\u00fcnftig auch zu Herzen nehmen und selbst die Langeweile begr\u00fc\u00dfen. Sie hat, wenn sie nicht bek\u00e4mpft wird <sup class='footnote'><a href='#fn-731-12' id='fnref-731-12' onclick='return fdfootnote_show(731)'>12<\/a><\/sup>, durchaus ihre reizvollen Seiten.<\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-731'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-731-1'> F\u00fcr die, die mich nicht kennen: Ich vollende gerade das sechste Jahr meiner Verrentung, habe gerade mein 70. Lebensjahr angefangen und verf\u00fcge \u00fcber ein ausreichendes (?) bedingungsloses Einkommen namens Rente, f\u00fcr das ich 50 Jahre lang eingezahlt habe. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-2'> Neudeutsch f\u00fcr: Zu hause arbeiten&#8230; <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-3'> Die zugeh\u00f6rigen Narrative werden in Romanen und Fernsehfilmen herumgereicht. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-4'> In der Form, etwas f\u00fcr eine gewisse Zeit abgeschlossen zu haben. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-5'> Neudeutsch w\u00e4re das: Nice to have <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-6'> Duden: Schweres Leiden (bis zum Tod) um des Glaubens oder der \u00dcberzeugung willen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-7'> KI-Filmantwort auf die Frage aller Fragen, steht wohl f\u00fcr Unendlich (\u221e). <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-7'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-8'> Neudeutsch: Entschuldigung, bezeichnet aber hier einen Ausdruck, der gar nichts von Schuldig-Sein beinhaltet. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-8'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-9'> Duden: Verf\u00fcgbarkeit (?), im Deutschen wird das Wort fast nur in Verbindung mit Dingen betrachtet. Besser allerdings w\u00e4re es, die Verf\u00fcgbarkeit oder die M\u00f6glichkeiten auch auf sein k\u00f6rperlich-geistigen Da-Seins zu beziehen und das im Vorfeld k\u00fcnftiger Handlungen intelligent zu ber\u00fccksichtigen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-9'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-10'> Neudeutsch f\u00fcr: Dauerlauf <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-10'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-11'> K\u00f6rperliche Kraft, k\u00f6rperliche Ausdauer, Aufmerksamkeitsausdauer, k\u00f6rperliche und geistige Beweglichkeit. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-11'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-731-12'> Kampf war noch nie ein Zeichen des Alters. Es ist traditionell die Weisheit und die Milde, die das Alter kennzeichnen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-731-12'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F731&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F731&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=731\" data-timestamp=\"1708016313\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D731&text=Eine%20EINSICHT%20f%C3%BCrs%2070te%20Lebensjahr\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D731\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hin und wieder ist es an der Zeit, sich wieder einmal einen \u00dcberblick \u00fcber die Baustelle \u201eIch\u201c zu verschaffen. Und da es hierzu einer mehr als \u00fcblichen Klarheit bedarf, begann ich zun\u00e4chst einmal mit einer Beschreibung des Alltags, wie er sich mir auf dem Termin- und Arbeitskalender anbietet und der Gef\u00fchlslage, mit der diese Vorgabe sich ausschm\u00fcckt. Wenn ich meine Alltagswelt mit einem Wort beschreiben m\u00fcsste, w\u00fcrde ich das Wort \u201evollzogene Konzepte\u201c verwenden m\u00fcssen, Konzepte, die sich zu einem Automatismus verdichtet haben. Es stellt sich die Frage: W\u00e4re es nicht nutzbringend und vielleicht auch etwas aufregender, sich aus diesen Konzepten zu befreien und einfach zu beginnen, anders zu leben? Nun sagt mir der Verstand, das das andere Leben sich \u00fcber kurz oder lang ebenfalls zu Konzepten verdichten muss. Und dann geht es, anders ausgeschm\u00fcckt zwar, wie zuvor auch schon von Neuem los. Nur in der Zwischenphase, wo das Alte wegbricht und das Neue beginnt, w\u00fcrde sich eine kurze, weniger Konzept-belegte Zeit anbieten. Wie lange w\u00fcrde das dauern: Ein Jahr vielleicht, oder zwei\u2026? Und die Fragen stellen sich: Was ginge verloren? Was w\u00fcrde gewonnen? Wie gro\u00df w\u00e4ren die Opfer? Wie gro\u00df w\u00e4re der wie immer geartete Nutzen? 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