{"id":721,"date":"2023-07-09T14:38:27","date_gmt":"2023-07-09T14:38:27","guid":{"rendered":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=721"},"modified":"2023-07-09T14:38:30","modified_gmt":"2023-07-09T14:38:30","slug":"ruhestand-und-erinnerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=721","title":{"rendered":"Ruhestand und Erinnerung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da ich selbst mich im Rentenalter befinde, in der Gesellschaft meist recht unauff\u00e4llig agiere und, zumindest glaube ich das von mir so zu wissen, keine St\u00f6rungsmerkmale abstrahle, hilft mir das leider nicht bei meinen jetzigen Problemfeld, das sich mit der schlichten einfachen Tatsache besch\u00e4ftigt, das ich jetzt nicht mehr arbeiten muss, ich ein leistungsfreies Einkommen beziehe (Rente), mit 68 Jahren meine statistische Lebenserwartung noch 10 Jahre betr\u00e4gt und mir daher so einiges an Identifikationsobjekten wegbricht, an die ich gew\u00f6hnt war und \u00fcber das meine Mitmenschen \u00fcberwiegend und gerne zu reden pflegen. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie planen dabei ihre die Zukunft in der Arbeitswelt, planen f\u00fcr den n\u00e4chsten Urlaub (Reise oder doch nur Erholung?), es geht um die Pl\u00e4ne f\u00fcr das Eigenheim, die Probleme der Kindererziehung usw. All das aber sind keine Themen mehr f\u00fcr mich. All das erweckt zwar mein Interesse \u00fcber die F\u00e4higkeit zu Mitgef\u00fchl, aber es tangiert mein Leben pers\u00f6nlich nicht mehr so sehr. Was mich zurzeit interessiert ist vielmehr die Frage, wie ich mit der Unmenge an freier Zeit, der sehr gering ausgepr\u00e4gten Fremdbestimmung (Es gibt da zurzeit nur meine Beziehungspartnerin und die Termine f\u00fcr Unterrichtsstunden in Yoga und Breitensport\u2026) und den zwangsl\u00e4ufig sich h\u00e4ufen werdenden Alterserscheinung umgehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ich aus der Erfahrung heraus mir anschaue, was mir bekannte Menschen \u00fcber ihre Eltern und deren Tagewerk erz\u00e4hlen, wenn diese in Rente gegangen sind, dann komme ich mir vor, als w\u00e4re ich gerade in einer Klischee-K\u00fcche angekommen: Von Gartenarbeit und der Pflege des Eigenheims \u00fcber die Betreuung der Enkel bis hin zu Ausfl\u00fcgen ins Shopping-Center, vom Sportstudio \u00fcber das Volksbildungsheim bis zum Radfahren, von der Digitalisierung der Dias und der Schallplatten bis zum Arbeitseinsatz beim Nestbau der Kinder ist alles in reicher Form enthalten, was als Klischee etabliert ist. Nur sind das eben keine sinnerf\u00fcllenden Besch\u00e4ftigungen f\u00fcr mich, sondern das betrachte ich doch eher als die kleinen Alltagsdienste f\u00fcr mich und andere, die in einer gut strukturierten Gesellschaft eher selbstverst\u00e4ndlich sind und nicht erst im Rentenalter angefangen werden sollten, sondern die zum gew\u00f6hnlichen Alltag auch der 40-J\u00e4hrigen schon geh\u00f6ren m\u00fcssten. Wenn ich eine tolle Schallplatte oder sch\u00f6ne Bilder habe, warte ich doch nicht auf meine Rentenzeit, bevor ich diese digitalisiere, nein, ich m\u00f6chte sie doch schon viel fr\u00fcher h\u00f6ren und schauen k\u00f6nnen. Ein sch\u00f6ner Garten ist zu allen Zeiten eine tolle Sache und f\u00fcr Enkel und Kinder ist man eben da, wenn es angesagt ist. Nur, diese T\u00e4tigkeiten sollten nicht allein der Sinngehalt eines Ruhestandes sein, sollten nicht zum neuen Beruf werden: Statt Angestellter bin ich dann Maler und Schreiner im Dienste der Kinder, bin ich Kinderg\u00e4rtner, Taxifahrer und Unterrichtshilfe f\u00fcr Enkel, werde ich statt Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung zu Hausmeister und Hausm\u00e4dchen. Und wenn dann noch eine materielle Unterst\u00fctzung der Kinder dazukommt, man sich daf\u00fcr einschr\u00e4nken und verzichten muss, stimmt etwas mit dem Status \u201eRuhestand\u201c nicht mehr. Trotzdem scheint diese Form sehr weit verbreitet zu sein und wird nur erg\u00e4nzt durch die \u00e4lteren Menschen, die nichts mehr mit sich und anderen anzufangen wissen und zwischen Einkaufen, Fernseher und Sofa hin und her pendeln. Nat\u00fcrlich gibt es auch positive Beispiele, gibt es Menschen, die ihren Ruhestand genie\u00dfen und ausreichend Sinn finden in Reisen, der Kunst und anderen Besch\u00e4ftigungen. Aber meist sind diese gut situiert, sind gesund alt geworden und haben schon neben der aktiven Arbeitswelt sich mit den anderen Weisen des T\u00e4tigseins besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Betrachten wir jetzt einmal das Narrativ, das sich unsere Gesellschaft f\u00fcr den Ruhestand gegeben hat. Das zur Zeit g\u00fcltige Narrativ f\u00fcr die wirtschaftliche Ausstattung des Lebens hei\u00dft doch: Wer flei\u00dfig ist und arbeitet, kann sich eine Rente erwirtschaften, sich etwas zur\u00fccklegen und vorsorgen f\u00fcr die Zeit des Ruhestandes. Dieser wird gesund erreicht und erm\u00f6glicht einen entspannten und wohlversorgten dritten Lebensabschnitt. Realit\u00e4t heute aber ist, das immer weniger Rentner heute schon von ihrer Rente werden leben k\u00f6nnen und das Rentner Kinder haben werden, die Unterst\u00fctzung brauchen in Form von zeitaufw\u00e4ndigere Dienstleistungen und finanziellen Zuwendungen. Und weiterhin ist zu beobachten, das sowohl die Qualit\u00e4t der \u00e4rztliche Versorgung (besonders auf dem Land) als auch die M\u00f6glichkeiten, \u00f6ffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, st\u00e4ndig weiter sinkt. Die Leistungen der Pflegeindustrie ist mehr als d\u00fcrftig, die noch vorhandenen Einkaufm\u00f6glichkeiten in Wohnungsn\u00e4he sind bescheiden, und die Wohnungsnot im preiswerten Segment ist riesig. Das alles spricht gegen die Funktionalit\u00e4t, G\u00fcltigkeit des bestehenden Narratives, wie es oben skizziert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin nun seit mehr als f\u00fcnf Jahren im Ruhestand, und ich muss sagen, das die neue Lebensphase mir sehr angenehm erscheint. Und ja, auch ich habe einige der oben erw\u00e4hnten liegen gebliebenen Aufgaben erledigt, und so viel wie es anfangs erschien war es in Wirklichkeit ja gar nicht. Was ich allerdings bemerkt habe und was mir erw\u00e4hnenswert erscheint, ist eine andere Entdeckung. Ich kann heute wieder mir wichtig erscheinende Aufgaben frei und unbelastet priorisieren, denn ich werde in meinen Arbeitsabl\u00e4ufen nicht von den willk\u00fcrlich gesetzten Terminen anderer unterbrochen. Nat\u00fcrlich habe auch ich heute noch Termine, aber die sind meist fest und schon weit im voraus gesetzt, nur wenige davon sind vereinzelt oder einmalig, und nur ganz selten kommt so einer pl\u00f6tzlich aus dem Nichts. Ansonsten aber klingelt lang kein Telefon, es gibt keine Meetings oder andere kurzfristig nicht eingeplanten Unterbrechungen. F\u00fcr diesen Text, den ich gerade hier schreibe, habe ich kein Enddatum. Ich wei\u00df also nicht, wann ich nach dem Schlie\u00dfen der Datei diese wieder \u00f6ffnen werde. Es ist schlicht und einfach auch gar nicht wichtig, damit fertig zu werden. F\u00fcr l\u00e4stige und wenig erquickende Arbeiten nehme ich mir jeden Tag einen kleinen Zeitraum. 10 Minuten lang etwas ordnen, sortieren und\/oder kurz \u00fcberfliegen ist keine Last, sondern eine willkommene Abwechslung zwischen Lesen, Schreiben oder anderen T\u00e4tigkeiten. Es braucht nur eine gewisse Ordnung, die daran erinnert, das da noch etwas liegt, und die ist heute mit EDV und Smartphone leicht aufzubauen. Es gibt Hilfsmittel in gro\u00dfer Zahl, von Erinnerungsfunktionen, Timer, Wecker, Terminplaner, Aufgabenplaner bis zu elektronischen Ablageformen ist alles massenweise vorhanden. Man muss diese nur zweckdienlich nutzen, und nat\u00fcrlich auch ein wenig verstehen. Was ich daher auf jeden Fall f\u00fcr wichtig erachte und was mein t\u00e4gliches Ruhestandsleben (Das ist der Teil meiner Besch\u00e4ftigungen, die nicht alltagsgebunden und langfristig terminiert sind\u2026) mittelbar immer begleitet, ist der Zwang, st\u00e4ndig dazuzulernen. Die vielen neuen Helfershelfer, vom Smartphone \u00fcber den Laptop bis zur Banking App und Internetaktivit\u00e4ten, alles scheint st\u00e4ndig im Wandel begriffen zu sein und nichts kann endg\u00fcltig als beherrschbar betrachtet werden, ohne dazulernen zu m\u00fcssen. Besch\u00e4ftigte ich mich wochenlang mit den Anforderungen, die zum Beispiel der Umstieg von Win7 auf Win10 mit sich brachte, steht jetzt schon der Umstieg auf Win11 bevor mit neuen Herausforderungen. Updates, Sicherungsma\u00dfnahmen, Aufr\u00fcstung, Ausr\u00fcstung, nicht bleibt \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum konstant verwendbar. Und was der Rechner erfordert, erfordern auch das Smartphone, das Smarthome und die st\u00e4ndig erweiterten Internet-Funktionen, und das geht von Banken, Orts-Beh\u00f6rden, Shops, Service-Portale, Finanzamt, Informationsbeschaffung bis zu Unterhaltung und zum \u201eWie geht das\u2026\u201c. Und das betrifft ja nur den Verwaltungssektor des t\u00e4glichen Lebens. Dazu kommen Einkauf, K\u00fcche, Arztbesuche und so weiter und so weiter. Ich glaube, ich konnte verst\u00e4ndlich machen, das immerzu lernen k\u00f6nnen\/m\u00fcssen eine Grundfunktion des Lebens heute darstellt. Sch\u00f6n ist: Ich habe mehr Zeit daf\u00fcr. Offensichtlich ist, das ich \u00e4lter werde und diese Mehr-Zeit auch brauche. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann kommt aber immer wieder der Moment, an dem ich sagen kann, jetzt habe ich meine Liste abgearbeitet, und jetzt liegt eigentlich nichts mehr an. Und so kompakt das weiter oben auch klang, dieser Zeitpunkt kommt immer mal wieder. Bei mir war das erstmals schon im zweiten Jahr des Ruhestands der Fall. Kein Buch mehr, das mich gerade interessiert, keine Verwaltungsaufgaben, die zu erledigen w\u00e4ren, zu kalt f\u00fcr den Garten und den Keller (&#8230;wo ja immer etwas zu tun ist\u2026), die Nachrichten sind auch schon gelesen, der letzte Artikel ist ver\u00f6ffentlicht, nichts gibt es zum Einkaufen, nichts zu recherchieren, und auch der Alltagsmodus gibt keine Aktivit\u00e4ten mehr her. Bei mir setzte dann das Gr\u00fcbeln ein, mit ihm die Erinnerungen an l\u00e4ngst abgeschlossen geglaubte vergangene Tage, und damit die unverarbeiteten Emotionen (Wut, Trauer, Missbilligung), die noch immer verbunden sind. Meine Liste dieser Art ist lang. Allein die Felder, die direkt oder auch indirekt mit Mobbing, Bossing und anderen kleinen B\u00f6sartigkeiten, die mir widerfuhren, verbunden sind, f\u00fcllen B\u00e4nde. Das beginnt bei der Familie, geht \u00fcber die Schule, die Lehre, den Beruf, diverse Vereine und Freizeitaktivit\u00e4ten, Beziehungen, bis zu Sch\u00fcler\/Lehrer- und Vorgesetzten-Verh\u00e4ltnissen. Und es sind die Zeiten, die sehr ruhig sich gestalten, in denen die leidvolle Vergangenheit vieler Jahre erneut voll hoch kocht. Mir hilft in solchen Situationen die Gewohnheit, die seit mehr als 6 Jahren meinen Alltag begleitet und heute fester Bestandteil meines Tagesablaufes ist, mich hinzusetzen und zu meditieren. Die aufsteigenden Emotionen sind spannend, und sie erz\u00e4hlen mir eine ganz andere Geschichte, als die, die ich mir vorgestellt habe, n\u00e4mlich das nichts davon so weit verarbeitet wurde, das ich frei und unbeschwert meinen Ruhestand genie\u00dfen k\u00f6nnte. Und so habe ich mich dazu durch gerungen, in Zeiten der Langeweile mich mit diesen Themen erneut auseinander zu setzten. Dazu hole ich Erinnerungen zur\u00fcck und studiere diese regelrecht mit und durch die vielen Angebote, die unsere digitale Medienwelt aus allen Fachbereichen des geistigen Lebens f\u00fcr uns bereit h\u00e4lt. Philosophie, Psychologie, Spiritualit\u00e4t, Ratgeber, Religion, Ver\u00f6ffentlichungen im Netz, Zen, Yoga und so weiter und so weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun mag sich manch Leser fragen, warum denn so kompliziert, warum so breit gef\u00e4chert und mit solch riesigem Aufwand. Ich bekomme, wenn ich \u00fcber meine Aktivit\u00e4ten erz\u00e4hle, oftmals den wohl gemeinten Rat, doch einfach mal dieses eine Buch zu lesen. Da st\u00fcnde alles drin, was ich wissen m\u00fcsse. Ich habe mir dann auch schon mal das eine oder andere Exemplar gekauft, und tats\u00e4chlich, da stand auch viel drin. Nur was ich davon gebrauchen konnte, ist mit d\u00fcnn nur schlecht beschrieben. Das liegt, so glaube ich zumindest, daran, das ich zu der relativ kleinen Gruppe der Einzelg\u00e4nger geh\u00f6re, die statistisch heute keine Rolle mehr spielt, da die gro\u00dfe Masse sich sozusagen sozial, offen und zumindest tolerant darstellt und nur noch f\u00fcr diese Gruppe B\u00fccher, Artikel und Schriften verfasst werden. Die paar Einzelg\u00e4nger, die es noch gibt, f\u00fcllen keine Kassen im Medienbetrieb. Die Masse hat aber ganz andere Problemstellungen zu bearbeiten als ich. Ich habe schon viele dieser B\u00fccher gelesen und dabei bemerkt habe, das sich da ganz und gar keine einheitliche Linie finden l\u00e4sst, im Gegenteil, viele widersprechen sich regelrecht und fast alle sind mit meiner Grundeinstellung nicht kompatibel. Ich m\u00fcsste mich, um das Problem zu l\u00f6sen, also f\u00fcr eine Linie, eine Theorie, einen Glauben, ein Verfahren entscheiden. Das kann ich aber nicht, weil ich dann schon wieder sozusagen einem Verein beitreten w\u00fcrde, einer Gruppe oder Ansicht nachfolgen m\u00fcsste, und das sorgte doch in meiner Erfahrung stets f\u00fcr eben die gleichen Probleme, aus denen ich doch gerade auszusteigen gedenke. Ich kann mich daher keiner Gruppe oder festgelegten Methode anschlie\u00dfen und sehe mich daher gezwungen, selbst und eigenst\u00e4ndig umfassend und breit zu forschen, zu recherchieren und zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fangen wir doch einfach mal an, die \u201ekleinen und gro\u00dfen B\u00f6sartigkeiten\u201c der Mitmenschen zu hinterfragen\/untersuchen: <strong>Mobbing, Bossing und die beliebte \u201e\u00dcble Nachrede\u201c<\/strong>. Ich sagte es bereits, mein Kontakt mit dieser Nische des mitmenschlichen Verhaltens ist lang. Wie schon erw\u00e4hnt erwarteten mich diese bereits in der Grundschule, zogen sich \u00fcber die weiterf\u00fchrenden und berufsbildenden Klassen bis ins geregelte Arbeitsleben hinein. Mit dabei und immer in vorderster Front neben Kollegen und Mitsch\u00fclern: Vorgesetzte, Lehrer, Ausbilder, also Menschen, die ein Vorbild sein sollten und\/oder die zumindest Weisungs-befugt waren. Und eine weitere Gruppe ist mir von der Motivation her bis heute ein gro\u00dfes R\u00e4tsel, n\u00e4mlich die Leute, die sich zwar nicht direkt beteiligt haben, die dieser Verfolgung aber unber\u00fchrt und tatenlos zugesehen haben, die genau genommen weggesehen haben. F\u00fcr mich waren diese Menschen immer die schwierigste Gruppe, weil sie auf mich wie gef\u00fchllose Steine wirkten. Die Aktiven hatten wenigstens noch ihre Abneigung und ihre Schadenfreude. Das wirkte noch menschlich. Nun habe ich bis heute schon sehr viel dar\u00fcber gelesen und ich muss heute feststellen, das keine der mir zug\u00e4nglichen Ver\u00f6ffentlichungen dar\u00fcber mir ein klares und brauchbares Bild zu vermitteln vermochte. Ich habe daher auch nicht vor, diesen Bildern ein weiteres hinzuzuf\u00fcgen. Im Gegenteil, denn das ganze Wissen dar\u00fcber wird niemand helfen, mit dieser passionierten und sehr weit verbreiteten Menschheitsgewohnheit fertig zu werden. Ich habe akzeptiert, das sie da ist, das sie besteht und nicht selten zu Einsatz kommt. Und ich besch\u00e4ftige mich daher nicht mehr mit den Methoden, die selbiges verhindern k\u00f6nnten, sondern mit den Methoden, die es zur Erwiderung gibt. Nur soviel muss zu den Gr\u00fcnden des h\u00e4ufigen Aufkommens gesagt werden, das sie meist auf einen Mangel an Menschlichkeit zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, denn sie beruhen auf Angst, Bedingtheit, mangelndem Selbstgef\u00fchl und Bequemlichkeit, und das bei allen bereits genannten Gruppen einschlie\u00dflich der unt\u00e4tigen Zeugen, die in meinem Fall eindeutig die Mehrheit darstellten. Und eine weitere Aussage ist wichtig, da sie eine Bedingung f\u00fcr das Funktionieren ist: Alle diese Aktionen beruhen grundlegend auf den Prinzipien der \u00fcblen Nachrede oder sogar der Verleumdung. Das sind sogar nach dem Gesetz bereits strafbare Handlungen, die staatlich verfolgt werden k\u00f6nnten. Die unterlassene Hilfeleistung geh\u00f6rt aber leider nicht dazu, denn sie gilt nur bei k\u00f6rperlichen und nicht bei seelischen oder psychologischen Sch\u00e4den. Schade eigentlich, denn diese Gebiete der B\u00f6sartigkeit richten weit mehr Schaden an als gemeinhin wahrgenommen wird. Wenden wir nunmehr die Perspektive und richten uns aus in die Perspektive des Opfers. Was Mobbing, Bossing, \u00fcblen Nachrede und Verleumdung gemeinsam haben ist die F\u00e4higkeit, beim Opfer der Aktion(en) Emotionen zu erzeugen. Bei Ausbruch derselben finden sich Reaktionen von Wut, Zorn, Trauen, Niedergeschlagenheit usw. ein und gehen bis zu depressiven St\u00f6rungen. Werden diese Gef\u00fchle \u00fcberm\u00e4chtig, werden sie sich mit gr\u00f6\u00dfter Wahrscheinlichkeit nach bereits bei Kleinigkeiten bemerkbar machen und sie best\u00e4tigen damit die umlaufenden unwahren Behauptungen, obwohl diese zun\u00e4chst unbegr\u00fcndet schienen. Die genannten B\u00f6sartigkeiten haben n\u00e4mlich das Ziel, das Opfer zu einem T\u00e4ter zu machen, der sich dann durch Aggression selbst disqualifiziert. Besonders Mobbing und Bossing machen bei gelungener Entfaltung die Opfer zu T\u00e4tern und die T\u00e4ter in der hei\u00dfen Phase dann zu vermeintlich unschuldigen Opfern. Diese Umkehrung macht in der Au\u00dfenwirkung diese B\u00f6sartigkeiten zu einem interessanten Motiv besonders in Bereichen, in der Konkurrenz und Leistung an vorderster Stelle stehen. Mein Ratschlag an Betroffene lautet daher folgerichtig, sich nicht im emotionale Ausbr\u00fcche verwickeln zu lassen. Bleiben Sie weiter dezent freundlich, hilfsbereit und kollegial. Lassen Sie sich ihre Betroffenheit nicht anmerken. Machen sie ihre Arbeit und leisten sie das, was von ihnen erwartet wird. Nehmen sie eher ihre Wut und steigern sie mit dieser Energie ihre Arbeitsleistung. Das wird den Mob und die Zeugen ebenfalls zwingen, ihre Leistung zu erh\u00f6hen, was dieser Gruppe aber besonders schwer f\u00e4llt. Sie pflegen n\u00e4mlich eine andere Strategie, um ihre Leistungen pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen, sie versuchen permanent, die Leistungsm\u00f6glichkeiten anderer zu st\u00f6ren, in dem sie n\u00e4mlich mobben, Hilfeleistungen verweigern und nie Zeit f\u00fcr Hilfeleistungen haben. Seien sie also stoisch freundlich, hilfsbereit und konzentrieren sie sich auf ihre Arbeit. Sie m\u00fcssen dabei nicht umg\u00e4nglich sein, m\u00fcssen nicht mit-sozialisieren, mit-erz\u00e4hlen und so weiter. Seien sie einfach genau so unger\u00fchrt wie Sie es w\u00e4ren zu einem unbekannten Touristen aus China, den sie bei einem Spaziergang treffen und der sie nach dem Weg fragt. Sie antworten, freundlich, wahrheitsgem\u00e4\u00df, und gut ist. Die Mobber wird das rasend machen, denn sie erreichen ihr Ziel nicht, im Gegenteil. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So, dann gehen wir jetzt zu einem anderen Thema, das die letzte offen gelassene Frage des Mobbing-Kapitels auch noch beantwortet: <strong>die Frage nach Gerechtigkeit<\/strong>. Meine Antwort ist klar und eindeutig: Es gibt sie nicht, es hat sie nie gegeben und sie wird noch ein paar tausend Jahre auf sich warten lassen, wenn \u00fcberhaupt. Gerechtigkeit kann nur existieren, wenn alle gleich sind, die gleiche Ausgangslage, die gleichen Chancen, die gleichen Rechte, eine vorurteilsfreie Beurteilung, eine kalt-n\u00fcchterne Sichtweise usw. Das alles z\u00e4hlt aber nicht zu den Bedingungen, die wir dem Menschlichen im Allgemeinen zuordnen k\u00f6nnen oder m\u00fcssen. Und auch der Computer, die KI sozusagen, wird das f\u00fcr uns nicht richten k\u00f6nnen, denn er ist von Menschen programmiert. Gerecht erschlie\u00dft sich aus dem Begriff \u201eRecht\u201c und das ist stets Menschen gemacht. Auch das Recht der Religionen ist von Menschen gemacht. Ein fehlerhaftes Wesen kann keine unfehlbaren Entscheidungen treffen. Meines Wissen existiert zur Zeit keine einzige Theorie, die in der Lage w\u00e4re, eine gerechte Ordnung zu beschreiben. Immer wird es Fehler geben, immer kann irgendwer Gl\u00fcck haben, kann irgendwer Pech haben, gibt es mal einen echt guten Zeitpunkt und auch das Gegenteil davon. Was daher anzuraten w\u00e4re ist: \u201eNehmen Sie im Alter die bestehende Ordnung an so wie sie ist!\u201c Es gibt keine Bessere, sondern nur Andere: \u201eEine andere Ordnung enth\u00e4lt nur andere Ungerechtigkeiten, andere Probleme, andere Nutznie\u00dfer und andere Opfer\u201c. Oder anders gesagt: \u201eMachen Sie das Beste aus dem, was ist!\u201c Sie haben n\u00e4mlich (wahrscheinlich) nur dieses Leben. Das N\u00e4chste ist extrem unsicher, und mitnehmen dorthin k\u00f6nnen Sie mit absoluter Sicherheit nichts. Jeder, der ging, hat alles, was er besa\u00df, hier gelassen. Also entspannen Sie sich, akzeptieren sie was ist und genie\u00dfen Sie ihren Ruhestand. Niemand wei\u00df, was morgen sein wird. Nahezu alle Revolutionen sind nach hinten losgegangen, oder anders ausgedr\u00fcckt: Alle gro\u00dfartig klingenden Neuentw\u00fcrfe einer Gesellschaft haben bisher ihr Ziel verfehlt. Das gilt in gleichem Ma\u00dfe f\u00fcr alle toll klingenden Reformen und Umstrukturierungen. Meiner Ansicht nach muss immer von jetzt und hier ausgegangen werden und notwendige Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen nur sanft und in gro\u00dfem Konsens mit allen Beteiligten erreicht werden. Das gilt sowohl im Kleinen als auch im Gro\u00dfen. Und es w\u00e4re viel zielf\u00fchrender, wenn wir statt mit gro\u00dfen Ma\u00dfnahmen Gerechtigkeit schaffen zu wollen mit kleinen Ma\u00dfnahmen die Ungerechtigkeiten beseitigen w\u00fcrden. Die Technik dazu ist, immerzu an den R\u00e4ndern zu gl\u00e4tten. So werden die Au\u00dfenr\u00e4nder immer schmaler, verschwinden und schaffen neue Au\u00dfenr\u00e4nder, die zu gl\u00e4tten sind, und so weiter. Und R\u00e4nder bezeichnen immer beide Extreme, Reiche und Arme, Kranke und Gesunde, wenig Gebildete und Hochgebildete usw. und gl\u00e4tten bedeutet, den Mangel und das \u00dcberma\u00df zu bereinigen beziehungsweise ins Soziale einzubinden. Die Mittel dazu sind Steuern, ausreichende Pflege und Gesundheitseinrichtungen sowie das \u00d6ffnen und F\u00f6rdern von Bildungsst\u00e4tten f\u00fcr Alle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir heute von Neuentwicklungen in Technik, Forschung und Analyse der Gegebenheiten reden, wird nahezu immer als absolut \u00fcberzeugendes Argument der Verweis auf die <strong>Wissenschaften<\/strong> gegeben. Blicken wir aber in der Zeit zur\u00fcck und \u00fcberzeugen uns von der Treffsicherheit derer, die sich zu anderen Zeiten Wissenschaftler nennen durften, dann kann dem objektiven Beobachter durchaus mulmig zumute werden. Nahezu jede Neuentwicklung, die mit Begeisterung aufgenommen und verfolgt wurde, hat sp\u00e4ter und in zunehmend kleiner werden Zeitabst\u00e4nden zu gro\u00dfen Entt\u00e4uschungen gef\u00fchrt. Beispiele sind die Dampfmaschine und die Atomkraft in der Vergangenheit und die digitale Revolution wahrscheinlich in naher Zukunft. Und jedes Mal war\/ist der Wechsel zu und der Abschied von den liebgewordenen Errungenschaften schwerf\u00e4llig und schmerzhaft. Die Wissenschaften beschreiben doch immer nur den Konsens der gegebenen Epoche, ver\u00e4ndern sich st\u00e4ndig und geben nie ein klares Ziel vor. Eine einzige Entdeckung, ob innovativ oder berichtigend, und das Bild der Gegenwart \u00e4ndert sich grundlegend und eine andere Zielvorstellung r\u00fcckt in den Vordergrund. Und die Wissenschaften sind bis auf wenige Ausnahmen noch immer vom l\u00e4ngst \u00fcberholten mechanistischen Weltgedanken beseelt. Hier also zu glauben, st\u00e4ndig um die Meinungshoheit k\u00e4mpfen zu m\u00fcssen, ist daher nur eine verk\u00fcrzte Sichtweise auf die M\u00f6glichkeiten. Niemand wei\u00df heute, was eine gesunde Ern\u00e4hrung ist, was den klar zu erkennenden Klimawandel ausgel\u00f6st hat noch wie er aufzuhalten sein k\u00f6nnte. Niemand wei\u00df, was in der Medizin in naher Zukunft m\u00f6glich sein wird und wann wir zu anderen Planeten aufzubrechen in der Lage sein werden. Wir wissen ja nicht einmal, was Leben bedeutet, worauf es beruht und welchen Sinn es verfolgt. Und seien wir ehrlich. Jeder arbeitet mit Strom. Wei\u00df eigentlich irgendwer genau, was das ist, was da in, \u00fcber oder durch die Steckdose zu uns kommt und unsere Maschinen antreibt? Wir wissen, was es kann, aber wir wissen nicht, was es ist. Ebenso geht es uns mit unseren eigenen inneren Antrieb. Was ich damit ausdr\u00fccken m\u00f6chte ist, das wir viel zu wenig wissen \u00fcber unsere Welt, um \u00fcberhaupt streiten zu k\u00f6nnen. Alles kann m\u00f6glich sein\/werden oder auch nichts von alle dem. Wir sollten zugeben, das wir nahezu nichts wissen von dem, was wirklich wissenswert und erhellend sein k\u00f6nnte. Die Baustellen werden immer gr\u00f6\u00dfer und aufwendiger, und wir wissen nicht einmal, was wir da bauen. War der Anfang des Bauens nicht die wirkliche Vertreibung aus dem Paradies des Christentums? Sollten wir vielleicht nicht besser mit dem Bauen aufh\u00f6ren und zu leben anfangen? Ich wei\u00df es nicht und kann es nicht verbindlich f\u00fcr alle favorisieren. Aber f\u00fcr meinen Ruhestand habe ich mir vorgenommen, genau das zu verwirklichen: Kein Bauen mehr, viel mehr Leben\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich hatte es zu Beginn des Artikels schon mal ausgesprochen: Leben hei\u00dft immerzu lernen, sich immerzu anpassen und den Gegebenheiten folgen. Das gilt in kleinem Ma\u00df f\u00fcr sich pers\u00f6nlich und in sehr gro\u00dfen Ma\u00df f\u00fcr ein Leben in Gemeinschaften. Und in fortgeschrittenen Altersstufen hei\u00dft das nicht immer, sich bedingungslos einzubringen und jeder noch so verr\u00fcckten Zeiterscheinung nachzulaufen. Jeder kann heute frei entscheiden, wie viel Gemeinschaft er zulassen m\u00f6chte und wie viel er zu geben und sich anzupassen bereit ist. Entscheidend ist hier die Freiheit zu w\u00e4hlen. Und hier spielt ein Wort eine gro\u00dfe Rolle, das meiner Ansicht nach die fr\u00fcher hoch geachtete Ehre, die das Verhalten zu bestimmten vermochte, abgel\u00f6st hat: <strong>Toleranz<\/strong>. Nun ist Toleranz nicht alles gut finden, sondern leitet sich von \u201etolerare\u201c ab, was soviel bedeutet wie ertragen, erdulden und erleiden. Toleranz bedeutet, das ich es ertragen k\u00f6nnen muss, das andere Menschen in meiner Umgebung, in meiner Gemeinschaft eine andere Art zu leben bevorzugen und\/oder andere Sichtweisen bevorzugen, sei es aus einer \u00dcberzeugung heraus, sei es aus Bequemlichkeit, Unwissenheit oder sogar Verblendung heraus. Wie wir oben im Abschnitt zu Wissenschaften gesehen haben, ist heute die M\u00f6glichkeit \u201esich in Meinungsgeflechten zu verstricken\u201c immer gegeben. Gerade in fortgeschrittenem Alter ist dieses \u201eErtragen k\u00f6nnen\u201c eine wichtige F\u00e4higkeit, denn von demselben h\u00e4ngen in entscheidendem Ma\u00df Gaben ab, die wir im Alter brauchen. Es ist ja nicht unsere Entscheidung als Ruhest\u00e4ndler, ob andere Menschen, Kinder, Nachbarn, Freunde, uns zu helfen bereit sind, wenn wir das mal brauchen, oder uns \u201eweiterhin\u201c teilhaben lassen. Unsere Beziehung zu anderen Menschen ist der gew\u00fcnschte ausl\u00f6sende Faktor. Und darauf haben wir genau genommen nur wenig Einfluss. Daher ist es auch f\u00fcr alte Menschen wichtig, zumindest den Zeitgeist, der gerade regiert, zu verstehen. Ich muss mich ihm ja nicht anschlie\u00dfen, aber immerzu bek\u00e4mpfen sollte ich ihn auch nicht. Auch sind die \u00c4ngste und dadurch ausgel\u00f6sten K\u00e4mpfe der jungen Generation echt. Sie sind \u00fcberzeugt von dem, was sie da tun. Auch hier muss der \u00e4ltere Mensch nicht dagegen angehen oder immerzu abwiegeln. \u00c4ngste sind echt, immer, gleich-g\u00fcltig, ob der Ausl\u00f6ser der nahende Tod oder die ungewisse Zukunft ist. Also seien Sie tolerant und bedenken Sie: Sie m\u00fcssen nicht immer und \u00fcberall ihren Senf dazugeben. Reden kann durchaus Silber sein, aber Schweigen ist fast immer Gold.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun bin ich schon wieder auf Seite 6 (DIN A4) angekommen. Ich wei\u00df, das viele Menschen so lange Artikel nicht lesen, und ich bedanke mich f\u00fcr Ihre Geduld, denn Sie sind hier ja angekommen. Mir wird bestimmt noch vieles einfallen, und wenn ich einen Sinn darin sehe, es aufzuschreiben und zu ver\u00f6ffentlichen, werden ich das auch tun. Also bis bald wieder einmal. Ich w\u00fcrde mich freuen.<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F721&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F721&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=721\" data-timestamp=\"1688913510\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D721&text=Ruhestand%20und%20Erinnerung\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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