{"id":660,"date":"2020-10-16T14:53:23","date_gmt":"2020-10-16T14:53:23","guid":{"rendered":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=660"},"modified":"2020-10-16T14:53:25","modified_gmt":"2020-10-16T14:53:25","slug":"das-gute-richtige-und-sinnvolle-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=660","title":{"rendered":"Das gute, richtige und sinnvolle Leben"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die untersch\u00e4tzte Frage nach dem Sinn<\/h1>\n\n\n\n<p>Immer wieder, wenn Besucher mein B\u00fcro betreten und sich dort angesichts der 1500 B\u00fccher, die die W\u00e4nde in Form von Billy-Regalen f\u00fcllen, dann interessiert nach den Titeln der Werke scannen, die aufgereiht in den F\u00e4chern stehen, sehe ich oftmals die Frage auf den Stirnen aufleuchten: Wann und vor allem warum um alles in der Welt liest der dieses Zeug nur? Und obwohl mir diese Frage nicht nur selbst erschien, sondern auch schon aktiv gestellt wurde, kann ich sie nach wie vor nicht beantworten. Irgendwie sind diese B\u00fccher <sup class='footnote'><a href='#fn-660-1' id='fnref-660-1' onclick='return fdfootnote_show(660)'>1<\/a><\/sup> alle miteinander verbunden. Sie sind, so erkl\u00e4re ich es mir heute, mittels Studium im ausschlie\u00dflich h\u00e4uslichen Umfeld eine der brennendsten Fragen zu beantworten, die ich mir, seit ich denken kann <sup class='footnote'><a href='#fn-660-2' id='fnref-660-2' onclick='return fdfootnote_show(660)'>2<\/a><\/sup>, immer wieder stelle. Und diese Frage lautet so etwa sinngem\u00e4\u00df und etwas provokant ausformuliert: Was soll das alles eigentlich sein hier auf dieser Welt, was wir so leichtsinnig Leben nennen? Oder allgemein formuliert w\u00e4re das die einfache Frage nach dem Sinn des Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Frage nach \u201adem Sinn des Lebens\u2018 stellt sich eigentlich nicht ganz so einfach, wie sie hier formuliert ist. Vielmehr m\u00fcsste sie hei\u00dfen: Was ist das Leben selbst? und gleich darauf in der Konkretisierung derselben: Wie kann oder sollte es sinnvoll oder richtig gelebt werden in Angesicht unserer pers\u00f6nlichen und in der Erweiterung der globalen Situation auf unserem Planeten? Das ist die eigentliche Fragestellung, die meinem Lesen seit vielen Jahren zugrunde liegt. Man k\u00f6nnte auch sagen, ich suche einfach <sup class='footnote'><a href='#fn-660-3' id='fnref-660-3' onclick='return fdfootnote_show(660)'>3<\/a><\/sup> nach Antworten auf meine elementarsten Fragen. Aber das stimmt so in meinem Fall nicht ganz. Denn der Zweifel ist in meiner Wahrnehmung nicht allein die Triebkraft meines Fragens, denn da sitzt tief in mir auch eine Sehnsucht, die wahrscheinlich das Ziel verfolgt, diesen bereits genannten Zweifel zu negieren. Beide, Zweifel und Sehnsucht erscheinen mir wie ein P\u00e4rchen zu sein, wo einer ohne den anderen nicht auskommen kann. W\u00e4chst die Sehnsucht, w\u00e4chst auch der Zweifel, w\u00e4chst der Zweifel, w\u00e4chst auch die Sehnsucht: Ein Teufelskreis? Nun m\u00fcsste hinter den \u201aTeufelskreis\u2018 eigentlich ein Ausrufezeichen stehen, nicht wahr? Wieso aber steht da ein Fragezeichen? Nun, ich bin mir nicht sicher, ob Sehnsucht und Zweifel, jeder f\u00fcr sich allein, Bestand haben k\u00f6nnen. Ich f\u00fcrchte vielmehr, das in mir Sehnsucht und Zweifel mehr eine polare Struktur aufweisen, in der der Eine ohne den Anderen nicht existent sein kann. In einer Polarit\u00e4t k\u00f6nnen die Elemente nicht aufgel\u00f6st werden, sondern es muss zu einer den Widerspruch \u00fcbersteigenden Einigung kommen, in der nicht die Elemente, sondern der ihnen eigenen Widerspruch gel\u00f6st wird. Es erscheint mir wie die Ausf\u00fchrung einer Iteration, in der durch Setzung von Werten in unendlichen Kreisen und Wiederholungen sich eine Ann\u00e4herung an ein m\u00f6gliches Ergebnis erreicht wird. Und den Begriff \u201aWerte\u2018 m\u00fcsste ich darin durch die Begriffe Vorschl\u00e4ge, Theorien, Grundannahmen, Lehren, Strukturannahmen, Philosophien, Systemausarbeitungen und \u00e4hnliches ersetzen. Soweit bin ich heute in der Selbst-Erkl\u00e4rung meines lesenden Tuns. Ich muss dazu sagen, und das ist wichtig zum Verst\u00e4ndnis, das ich nicht lese, um Wissen anzuh\u00e4ufen. Ich kann den Inhalt der Werke, die ich mal gelesen habe, nicht aus der Erinnerung rekapitulieren. Das war niemals und ist auch jetzt nicht mein Ziel. Ich lese also nur, um f\u00fcr mein pers\u00f6nliches Denken, ohne das je irgendwo oder irgendwem mitteilen zu wollen, Anst\u00f6\u00dfe zu bekommen, Schubser sozusagen, die mich in meiner oben genannten Iteration einem m\u00f6glichen Ergebnis n\u00e4herbringen. Nicht das ich Wissen gering sch\u00e4tze, das stimmt so nicht, aber ich denke und bef\u00fcrchte heute mehr und mehr, dass die Anh\u00e4ufung von allzu viel Wissen auf der Basis einiger weniger Annahmen allein <sup class='footnote'><a href='#fn-660-4' id='fnref-660-4' onclick='return fdfootnote_show(660)'>4<\/a><\/sup> ein Denken erzeugt, dem letztlich dann ein dogmatisches System zugrunde liegt. Und hier komme ich mit einem Grundsatz meines Denkens in Konflikt, dem einzigen, den ich bisher absolut festlegen konnte, n\u00e4mlich der Tatsache, das Dogmatik und Freiheit sich unvereinbar gegen\u00fcberstehen. Zwischen den beiden ist keine Polarit\u00e4t m\u00f6glich, die sich aufl\u00f6sen k\u00f6nnte. Da ist nur Widerspruch pur.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die Frage nach dem guten, richtigen und sinnvollen Leben<\/h1>\n\n\n\n<p>Somit sind jetzt an dieser Stelle die Grundlagen und Erl\u00e4uterungen gelegt. Ich komme also zur Fragestellung zur\u00fcck, die ich diesem Artikel zugrunde legen wollte:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gibt es ein gutes, richtiges und sinnvolle Leben, das sich in Wort und Schrift beschreiben l\u00e4sst?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nun habe ich f\u00fcr die Fragestellung in dieser Form eine Auswahl von drei Adjektiven eingef\u00fcgt, die das Leben in einer Eigenschaft beschreiben. Ich h\u00e4tte auch andere Eigenschaften ausw\u00e4hlen k\u00f6nnen wie zum Beispiel \u201aleidenschaftlich\u2018, \u201aaufregend\u2018, \u201aerfolgreich\u2018, \u201astrahlend\u2018, usw., die grunds\u00e4tzlich etwas als allgemein positiv Bewertetes angesehen werden. Wer, auf dieser \u00dcberlegung beruhte die Auswahl, fragt schon nach dem schlechten Leben, nach den \u201afalschen\u2018, \u201asinnfreien\u2018, \u201akaltbl\u00fctigen\u2018, \u201alangweiligen\u2018, \u201aerfolglosen\u2018 oder dunklen Seiten eines Lebens. Und doch, gibt es das gute Leben, muss es doch wohl auch ein wie immer geartetes schlechtes Leben geben, und f\u00fcr alle anderen Eigenschaftsworte gilt das doch wohl ebenso. Jede Aussage also, das w\u00e4re hier einmal festzuhalten, die mit einem Eigenschaftswort belegt ist, gebiert automatisch auch die Existenz ihres Gegenteils und spaltet somit, was auch immer als Objekt der Betrachtung genannt ist, hier also das Leben. Ich bin irgendwann, ich denke sehr sp\u00e4t erst im meinem Leben, zu der \u00dcberzeugung gelangt, das so Fragen zu stellen kein Ergebnis haben kann. Und wenn ich diese Festsetzung, was \u00dcberzeugungen immer sind, als eine der Grundlagen meines Lesens und Fragen setze, m\u00fcsste ich das Gros meiner B\u00fccher in die Tonne stecken. Denn jedes Sachbuch, gleichg\u00fcltig, wor\u00fcber es auch immer informieren mag, kommt irgendwann an den Punkt, wo eine Auswahl mittels Eigenschaften gesetzt werden muss.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die Frage nach dem Leben<\/h1>\n\n\n\n<p>Formuliere ich die Frage anders, zum Beispiel, indem ich die \u201ab\u00f6sen\u2018 Eigenschaftsworte einfach weglasse, komm ich zu der Frage:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Was ist Leben an sich?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Erg\u00e4nzung \u201aan sich\u2018 erscheint mir wichtig, da ich mich nicht auf irgendeine eingrenzende Begrifflichkeit von Leben beziehen m\u00f6chte. Das beruht darauf, das ich jedem Menschen unterstelle, eine f\u00fcr ihn pers\u00f6nlich zutreffende Definition des Begriffs Leben zu haben, und wer sich dieser Aufgabe niemals gestellt hat, wird auch diesen Artikel wahrscheinlich nicht lesen wollen. Zu dem somit formulierten Vorurteil stehe ich mit meiner ganzer \u00dcberzeugung. Ich sehe mich selbst also nicht frei von Vorurteilen, Dogmen und Setzungen. Das ist ja auch der Grund, warum mich solcherlei Fragestellungen brennend interessieren. Und daher kloppe ich meine B\u00fccher auch nicht in die Tonne, sondern lese fr\u00f6hlich weiter, um neue Anst\u00f6\u00dfe und Schubser zu erhalten. Um seine eigenen Pr\u00e4gungen erkennen zu k\u00f6nnen, muss man sich Pr\u00e4gungen seiner Mitmenschen anschauen und diese dann seinen eigenen gegen\u00fcberstellen. Und wer, wenn nicht die gro\u00dfen Schreiber unserer Zeit, w\u00e4ren wohl bei diesem Vorgehen besser geeignet. Stelle ich mich der Frage nach dem Leben, komme ich nicht umhin, mir mein Leben von einem abgehobenen oder separierten Standort aus vorzustellen. Es gibt kein Schauen und Betrachten in einem immanenten Zu-Gegen-Sein, das dazu in der Lage w\u00e4re, das Ergebnis in Schriftform festzuhalten. Im immanenten Ort steht man inmitten der immerzu fortschreitenden Wandlungen, die ein Festhalten nicht m\u00f6glich machen. Bevor der Schriftsatz beendet ist, hat sich schon der Ort verwandelt, aus dem heraus ich betrachte. Leben an sich l\u00e4sst sich nicht festhalten, l\u00e4sst sich nicht beschreiben, kann nicht fixiert werden. Was ich zum Leben an sich, das mich bewegt, sagen kann, ist, das ich irgendwann wohl darin aufgewacht bin. Ich bevorzuge den neutralen Begriff \u201aaufgewacht\u2018, da ich \u201ains Leben hinein geworfen\u2018, \u201ain der Selbstl\u00fcge gebunden\u2018 (Sartre) oder \u201azur Immanenz verdammt\u2018 (Beauvoir), durch das jeweils innewohnende Substantiv bereits wieder als eingeschr\u00e4nkt, als gewertet betrachten muss. Warum, um das Erstgenannte genauer zu spezifizieren, geworfen, gefallen oder sogar gedr\u00e4ngt? Warum nicht beschenkt, belohnt oder sogar bestraft? Verweigere ich allerdings Substantive und Adjektive zu setzten, kann ich \u00fcber \u201adas Leben an sich\u2018 nicht schreiben. Es muss gen\u00fcgen, darin aufgewacht zu sein. Das habe ich akzeptiert. F\u00fcr mich ist mein Leben kein Strom von Ereignissen, die sich beschreiben lassen. Mein Leben sehe ich mehr wie ein steter Strom von Wandlungen, der sich nicht in Abschnitte unterteilen l\u00e4sst, ohne das Str\u00f6men zu unterbrechen. Sicherlich muss ich hier und da Ereignisse eingrenzen, gewiss, aber ich betrachte das mehr als Ausnahmen und nicht als Regelf\u00e4lle. Die Regel sollte das Str\u00f6men sein, nicht das Unterbrechen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Stellen wir also die Frage nach dem Ich, das fragt&#8230;<\/h1>\n\n\n\n<p>Nun, da die Frage nach dem \u201aLeben an sich\u2018 sich wohl nicht schriftlich oder Ereignis-setzend beschreiben l\u00e4sst, bleibt nur noch die Fragestellung weiter einzugrenzen, um im Artikel weiterzukommen? Ich k\u00f6nnte jetzt weitergehen, indem ich die letzte \u00dcberschriften-Frage erg\u00e4nze um den Einwurf, wer denn die Frage nach dem Leben eigentlich stellt. Wo eine Frage auftaucht, muss es eine Instanz geben, die diese Frage stellt. Die gestellte Frage ist somit eine Wirkung auf eine als existent gesetzte Ursache, da ja alles auf dieser Welt dem Gesetz der Kausalit\u00e4t <sup class='footnote'><a href='#fn-660-5' id='fnref-660-5' onclick='return fdfootnote_show(660)'>5<\/a><\/sup> unterliegt. Und die einzig benenn-bare Ursache ist dann das \u201aIch\u2018, das euro-indische Philosophen wie Descartes zum Beispiel in ein \u201aIch denke, also bin ich\u2018 eingebettet haben. Ich werde also im Weitergehen nach diesem \u201aIch\u2018 fragen m\u00fcssen, das die Frage nach dem Leben stellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Exkurs:<\/strong> Seltsam an der genannten Definition \u00fcber die Kausalit\u00e4t ist nur, das eine der gro\u00dfen Kulturen der Welt (China) und seine philosophischen Traditionen, die immerhin auf Namen wie Kungtzu und Laozi aufgebaut sind, vollkommen ohne \u201aUrsache und Wirkung\u2018 als Gesetz auskommen. Es stimmt also nicht, das alle gro\u00dfen Denker das als \u201arichtig\u2018 ansehen. Es sind eigentlich sogar nur die euro-indischen Denkrichtungen, die Kausalit\u00e4t als Grundsatz ansehen. Viele Naturv\u00f6lker sehen dazu wie das alte China <sup class='footnote'><a href='#fn-660-6' id='fnref-660-6' onclick='return fdfootnote_show(660)'>6<\/a><\/sup> ebenfalls keine Notwendigkeit. Nun k\u00f6nnte man das Fehlen dieser Setzung als r\u00fcckst\u00e4ndig, als vor-philosophisch betrachten und daher ignorieren <sup class='footnote'><a href='#fn-660-7' id='fnref-660-7' onclick='return fdfootnote_show(660)'>7<\/a><\/sup>, nur, in China gab es eine Tradition, die es durchaus mit der euro-indischen Philosophie aufnehmen konnte und auch so etwas wie Kausalit\u00e4t kannte, den Monismus n\u00e4mlich, aber die chinesischen Denker lehnten diese Form von Weltsicht bewusst ab. Sie taten das aufgrund der \u00dcberlegung, das das Aufteilen eines Lebens in Ereignisse nicht dazu in der Lage sei, einer Beschreibung des \u201aLebens an sich\u2018, des Lebens als Strom, des Lebens als Prozess gerecht zu werden. Sie entschieden sich vielmehr f\u00fcr das aus dem Taoismus stammende Dao, um die Fragen nach dem Leben zu stellen. Die Lehre des Dao nimmt das Leben an so wie es sich gerade darstellt und hinterfragt es nicht weiter. Es geht mehr darum, dem Str\u00f6men des Lebens keine Steine in den Weg zu legen und es trotzdem auf dezente und heilende <sup class='footnote'><a href='#fn-660-8' id='fnref-660-8' onclick='return fdfootnote_show(660)'>8<\/a><\/sup> Art und Weise zu regulieren (Kungtzu). Regulieren und Zulassen sind die beiden gro\u00dfen Werkzeuge in dieser Kultur, die \u00e4lter ist als jede Europ\u00e4ische und daher ganz und gar nicht als eine Vor-Kultur angesehen werden sollte. Das erscheint mir \u00fcberheblich und damit typisch europ\u00e4isch zu sein. Das Gesetz der Kausalit\u00e4t ist also nicht absolut g\u00fcltig und ist daher auch nicht als \u201aWahrheit\u2018 bezeugbar <sup class='footnote'><a href='#fn-660-9' id='fnref-660-9' onclick='return fdfootnote_show(660)'>9<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommen wir nach diesem Ausflug in die Philosophie-Geschichte zur\u00fcck zu der Frage nach dem \u201aIch\u2018, das die Frage nach dem Leben stellt. Das \u201aIch\u2018 hat in der Geistesgeschichte keinen wirklich guten Ruf. Viele Religionen wie der Hinduismus, der Advaita-Vedanta oder der Buddhismus betrachten dieses \u201aIch\u2018 oft als die Ursache allen Leidens. Es ist somit sozusagen Schuld an allen \u00dcbeln dieser Welt. Gier, Hass und Verblendung sind die Grund\u00fcbel dieser Lehren. Sie alle bauen auf der Basis eines \u201aIch-Sein-K\u00f6nnens\u2018 auf. Daher setzen diese Lehren oft dem Menschen die Aufgabe, dieses \u201a\u00fcble Ich\u2018 aus dem Bewusstsein zu l\u00f6schen. Es stellt sich somit an dieser Stelle die Frage: Ist das L\u00f6schen dieses \u201aIch-Sein-K\u00f6nnens\u2018 wirklich f\u00fcr ein \u201agutes Leben\u2018 notwendig, wie das diese Traditionen fordern? Wir erinnern uns, Kausalit\u00e4t ist indo-europ\u00e4isch und in den drei genannten Traditionen pr\u00e4gend. Pr\u00e4gend ist auch die Verwendung des Adjektiv \u201agutes\u2018 in diesem Zusammenhang. Ich hatte deren Verwendung aber schon auf Seite 2 behandelt und f\u00fcr mich zumindest als nicht zielf\u00fchrend erachtet. Kommen wir daher auf die alte chinesische Tradition zur\u00fcck, in der ja eine andere Grundlage gesetzt ist, und fragen darin nach einem \u201aIch\u2018, so werden wir feststellen, das China und seine Schriften in der alten Zeit nicht nur Kausalit\u00e4t vermissen l\u00e4sst, sondern auch keinen Ich-Begriff ben\u00f6tigt, um zu Kommunizieren. Wenn es also eine Sprache gibt, die ohne Ich auskommt, l\u00e4sst sich die Notwendigkeit, ein Ich zu haben, ebenfals nicht als allgemeing\u00fcltig setzen. Somit ist die Frage nach dem Ich ebenso hinf\u00e4llig wie die Frage nach den Adjektiven und Substantiven. Nach \u201aLeben an sich\u2018 k\u00f6nnen wir auch nicht mehr fragen. Das hatte ich ebenfalls verworfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Betrachte ich nochmal kurz das \u201aIch-sein-K\u00f6nnen\u2018 vollkommen ohne Vorurteil und in der Form einer f\u00fcr mich g\u00fcltigen Erz\u00e4hlung, bin ich subjektiv betrachtet eigentlich recht froh, \u00fcber diese F\u00e4higkeit verf\u00fcgen zu k\u00f6nnen. Die Tatsache, das ich oft erst am sp\u00e4ten Abend in der Dunkelheit sicher und problemlos nach Hause in meine H\u00f6hle komme verdanke ich der Tatsache, das ich wei\u00df, wo dieses mein Zuhause sich befindet und es Mittel und Wege gibt, mich dort auch im Dunkel der Nacht hinzubringen. Habe ich dann Hunger und\/oder Durst und gehe zum wohl gef\u00fcllten K\u00fchlschrank, bin ich sehr froh dar\u00fcber, das ich gestern, satt und zufrieden nach gelungenem Mahl, daran gedacht habe, das ich auch heute Hunger haben k\u00f6nne und vorsorglich dieses k\u00fchlende Wunderwerk der Technik mit neuen Leckereien bef\u00fcllt habe, die mir bekannte Spezialisten in ihren L\u00e4den in hervorragender Qualit\u00e4t herstellen und anbieten. Ohne ein \u201aIch-Sein\u2018 und dem damit verbundenen \u201aWir-Sein\u2018 w\u00fcrden solche freudvollen Erlebnisse nicht wirklich stattfinden. Das \u201aWir-Sein\u2018 ist in meinem Denken der Grundpfeiler, auf dem sich mein \u201aIch\u2018 Entwicklungsgeschichtlich hat aufbauen k\u00f6nnen. Denn ohne die Gemeinschaft des Wir w\u00e4ren Sprache, Verst\u00e4ndigung, Gemeinschaft und Zusammenwirken zwischen Menschen nicht m\u00f6glich. Das erst hat Menschen zu dem gemacht, was sich heute als Spezies Mensch bezeichnet und die uns bekannte Welt regiert. Das derselbe Mensch sich nicht selten als die Krone der Sch\u00f6pfung betrachtet und sich wie ein absolut herrschender Monarch in der Lebenswelt verh\u00e4lt, ist in meinem Denken eine pervertierte Ansicht. Sie ignoriert die Kreisl\u00e4ufe, die zwischen Lebewesen existieren und sieht die gegenseitigen Abh\u00e4ngigkeiten nicht. Die Bildung von Gemeinschaften ist das Erfolgskonzept des Menschen, und dazu geh\u00f6ren somit auch die gro\u00dfen Erfolge von Kultur und Technik. Das dabei aber nicht alles Gold ist, was gl\u00e4nzt, ist eine andere Geschichte und f\u00fcr einen anderen Artikel vorbestimmt. Gehen wir also zur\u00fcck zum Thema: Was bleibt also jetzt noch von der Ausgangsfrage \u00fcbrig?<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">W<strong>eil ich es kann<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Die Frage nach dem guten, richtigen Leben f\u00fcllt Bestseller, Ratgeber und Philosophie-B\u00fccher in gro\u00dfer Zahl und k\u00f6nnte ganze Bibliotheken allein f\u00fcllen. Meiner Ansicht nach ist diese Frage aber schlicht und\/oder schlecht oder sogar falsch gestellt. Wir Menschen sind zum Herrscher dieses Planeten geworden, weil wir dazu f\u00e4hig sind, mittels Sprache \u201aIch zu sagen\u2018 und in Wort und Schrift Erfahrungen weiterzugeben. Wir sind zu dem geworden, was wir sind, weil wir Gemeinschaft pflegen und gemeinsam mit anderen f\u00fcr und an unserem Lebenswerk arbeiten. Zu wissen, was Leben im Grunde genommen wirklich ist, ist also nicht eine Voraussetzung eines Lebens. Ich sehe jeden Tag viele Menschen, die gro\u00dfe und hervorragende F\u00e4higkeiten haben und Gro\u00dfes zu leisten verm\u00f6gen. Und wenn ich die Menschen fragen w\u00fcrde, warum sie das gerade so tun und nicht anders, w\u00fcrde ich viele Antworten bekommen. Ereignisse und Motivationen aber sind nicht die einzig m\u00f6glichen Inhalte dieser Antworten. Mir fehlt oft der so sch\u00f6n gestaltete und ziemlich profane Satz, der alles erkl\u00e4ren k\u00f6nnte: Ich tue das, weil ich es kann. Ich glaube heute, das Leben sich einfach ergibt, und egal wie immer es sich auch darstellt, es trotzdem wert ist, gelebt zu werden. Das ist auch in Ermangelung einer zufriedenstellenden Antwort auf meine Fragen die gelebte Zwischenl\u00f6sung, die mir Kraft und Zuversicht vermittelt. Und das in mir neben dem Zweifel auch die Sehnsucht wohnt, ist eben so. Ich kann es doch wohl gerade nicht \u00e4ndern, daher kann ich nur damit arbeiten und es, sollte sich niemals etwas anderes ergeben, mit dem letzten Gedanken meines Lebens akzeptieren. Ich habe versucht, Zweifel und Sehnsucht in eine klare \u00fcbergreifende Form zu setzen. Es war mir bisher nicht zufriedenstellend m\u00f6glich. Letztens habe ich getr\u00e4umt davon, das die Abfolge \u201eHervorbringen, Anh\u00e4ufen, Zerstreuen\u201c zu einer Antwort oder zumindest zu einer Ann\u00e4herung an eine Antwort f\u00fchrt k\u00f6nnte, und ich besch\u00e4ftige mich seit Tagen schon mit dieser neuen Chance. Ob sie ein Ergebnis zu Tage f\u00f6rdert, wird sich erweisen. Also, solange ich lesen und an der Frage der Fragen arbeiten kann, werde ich das auch tun. Soviel ist sicher. Und auch wenn sich keine Antwort ergibt, allein diese Frage zu stellen belohnt das Leben schon ganz allein. Das ist meine Antwort auf die zu Beginn gestellte Aufgabe: Die Frage ist der Schl\u00fcssel, die Antwort selbst ist weder entscheidend noch wichtig. Ich lebe, weil ich Leben in mir sp\u00fcre, weil ich lebendig bin und ich leben kann, und das Warum und Wieso \u00fcberlasse ich denen, die unbedingt eine Antwort ben\u00f6tigen, um der Depression zu entgehen oder neue Motivationen zu bekommen. Mir gen\u00fcgt heute die Aussage: Ich lebe. Und das finde ich toll. Und auch das stete Scheitern an Antworten kann mich nicht vom Leben abhalten. Alles Weitere findet sich schon, irgendwie.<\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-660'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-660-1'> Es handelt sich neben Werken zu Zen, Yoga und anderen K\u00f6rperaktivit\u00e4ten um philosophische, psychologische, religi\u00f6se und anthropologische Sachb\u00fccher. Einige Autoren seien beispielhaft genannt: Jung, Hesse, Nossak, Brunton, Radhakrishnan, Han, Agamben, Jaspers, Sprengler, Eliade, Osho, Wilber, Foucault, Derrida, Deleuze, Neumann, Krishnamurti, Bloch. Von einigen in dieser Auswahl besitze ich nahezu jeden Titel, der auf deutsch erschienen ist, und habe vieles davon auch wenigstens einmal gelesen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-660-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-660-2'> Damit ist der Zeitpunkt gemeint, an dem ich erstmals einen stets wachsenden Zweifel bemerkte, der mir angesichts der allgemein \u00fcblichen Lebenssituation in Deutschland immer st\u00e4rker ins Bewusstsein strahlte. Ich setze ihn im R\u00fcckblick so um 1990 an, da war ich Mitte Drei\u00dfig. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-660-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-660-3'> einfach: Ein Wort, das ich gerne benutze, um einen Allgemeinplatz zu kennzeichnen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-660-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-660-4'> Beispiele daf\u00fcr sind politische Systeme wie \u201aRepr\u00e4sentative Demokratie\u2018, Sozialismus, Kommunismus, Monarchie, und so weiter. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-660-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-660-5'> <em>Kausalit\u00e4t:<\/em> Das Gesetz von Ursache und Wirkung ist das 6. Hermetische Prinzip. Dieses Gesetz des Universums enth\u00e4lt die Wahrheit, die besagt, dass nichts durch Zufall geschieht, dass der Zufall nur ein Ausdruck ist, der eine Ursache anzeigt. So ist das Prinzip von Ursache und Wirkung die Grundlage von allem wissenschaftlichen Denken, ob alt oder modern, und wurde von den Lehrern der Hermetik formuliert. Dieses Prinzip von Ursache und Wirkung ist von allen gro\u00dfen Denkern der Welt als richtig angenommen worden. (www. Hermeneutik-international. com) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-660-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-660-6'> Neuere chinesische Philosophen haben die Kausalit\u00e4t als Motiv wieder aufgegriffen, aber nicht grunds\u00e4tzlich als Gesetz anerkannt. Sie folgen damit der Globalisierung, in der auch europ\u00e4ische Schriften ins Chinesische \u00fcbertragen werden m\u00fcssen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-660-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-660-7'> Wie das gro\u00dfe europ\u00e4ische Philosophen, zum Beispiel Hegel, ja auch getan haben. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-660-7'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-660-8'> Die alte Definition: Dem guten Leben (Dao) zu dienen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-660-8'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-660-9'> Wenn ich wei\u00df, das Denken auch ohne die Anwendung von Kausalit\u00e4t ganz gut funktioniert, kann ich nicht Zeuge sein daf\u00fcr, das dieses Gesetz grunds\u00e4tzlich notwendig ist. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-660-9'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F660&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F660&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=660\" data-timestamp=\"1602860005\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D660&text=Das%20gute%2C%20richtige%20und%20sinnvolle%20Leben\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D660\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Frage nach \u201adem Sinn des Lebens\u2018 stellt sich eigentlich nicht ganz so einfach, wie sie hier formuliert ist. Vielmehr m\u00fcsste sie hei\u00dfen: Was ist das Leben selbst? und gleich darauf in der Konkretisierung derselben: Wie kann oder sollte es sinnvoll oder richtig gelebt werden in Angesicht unserer pers\u00f6nlichen und in der Erweiterung der globalen Situation auf unserem Planeten?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":659,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[27,19],"tags":[52,5,7,53,54,28],"class_list":["post-660","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erleben","category-philosophie-und-spiritualitat","tag-dao","tag-ich","tag-leben","tag-richtiges-leben","tag-selbst","tag-sinn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=660"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/660\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":661,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/660\/revisions\/661"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/659"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}