{"id":636,"date":"2019-08-09T16:55:36","date_gmt":"2019-08-09T16:55:36","guid":{"rendered":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=636"},"modified":"2019-08-09T16:55:37","modified_gmt":"2019-08-09T16:55:37","slug":"abschied-von-aufklaerung-und-glauben-und","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=636","title":{"rendered":"Abschied von Aufkl\u00e4rung und Glauben und\u2026 ?"},"content":{"rendered":"\n<p>Was mich immer\nwieder umtreibt, was mich anhalten und nachdenken l\u00e4sst ist die\nFrage, warum tun Menschen das, was sie tun? Und ganz besonders stellt\nsich mir diese Frage, wenn ich mich innerhalb einer Gemeinschaft\naufhalte, die ein ganz bestimmtes Hobby eint, die sich zu einer\nOrganisation verbinden, die dem Broterwerb wegen geschaffen wurde\noder einer selbigen, die sich zum Wohle und zum Dienst am Menschen,\nsich an der Natur oder dem Erhalt des Gegebenen, oder an den\nAntworten auf die Fragen aller Fragen sich versuchen <sup class='footnote'><a href='#fn-636-1' id='fnref-636-1' onclick='return fdfootnote_show(636)'>1<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wie viele andere\nhabe auch ich mich in verschiedenen Gemeinschaften versucht, war\nbem\u00fcht, die jeweils als wichtig betrachteten Vorgaben zu erf\u00fcllen,\nhabe gelernt, das Wesentliche in fremden Sprachen zu benennen, die\nentsprechende Kleidung zu tragen, die notwendigen Accessoires zu\nbesitzen und manchmal auch zu verwenden und mich sozusagen anzupassen\nan den Geist der Gemeinschaft, der ich angeh\u00f6ren wollte. Selbst\nEssen und Trinken blieben von diesem Prozess oft nicht verschont, die\ngeh\u00f6rte Musik nicht, der Tagesablauf nicht und auch nicht die\nFreundschaften, die sich verdichtend meist dann doch nur noch\ninnerhalb der zu lebenden Gemeinschaft abzuspielen pflegten. In\nmeinen Augen waren bis heute trotzdem alle diese Bem\u00fchungen\nvergebens. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Und immer wieder\nstellt sich mir die Frage, muss ich zum Beispiel als \u00fcbender\nKaratek\u00e4mpfer den Fu\u00dfsto\u00df \u201eMae Geri\u201c nennen oder w\u00e4re f\u00fcr\nmich als deutschsprechender Mensch nicht \u201eFu\u00dfsto\u00df\u201c doch der\nbessere Ausdruck. Aber das k\u00f6nnten ja doch nur kleinliche\nOberfl\u00e4chlichkeiten sein, die vielleicht der internationalen\nVerst\u00e4ndigung dienlich sein k\u00f6nnten. Muss ich aber als\nKarate-\u00dcbender die m\u00fchsam erworbene Freiheit der europ\u00e4ischen\nKultur an der Dojo-T\u00fcr aufgeben und mich dem Diktat eines Trainers\nunterwerfen, der zur Strafe f\u00fcr eine schwache Trainingseinheit mich\nim Entengang durch die Turnhalle watscheln l\u00e4sst? Im \u00dcbungsraum\ngeh\u00f6rt n\u00e4mlich die Unterwerfung unter den Tr\u00e4ger des h\u00f6chsten\nG\u00fcrtels zur japanischen Tradition. Diese gilt absolut. Muss diese\naber auch in Europa Geltung besitzen? Gibt es hier also einen\nkulturfremden Raum, in den sich einzubinden absolut notwendig\nerscheint, um diesen Sport aus\u00fcben zu d\u00fcrfen? Diese Frage hat mich\nlange besch\u00e4ftigt, und ich bin erst sp\u00e4t zu der \u00dcberzeugung\ngelangt, das diese Unterwerfung doch weitestgehend sinnvoll ist. Aber\nganz so einfach habe ich es mir nach reiflicher \u00dcberlegung mit der\nUnterwerfungsbereitschaft dann doch nicht gemacht, denn diese\nUnterwerfung verlangt meiner \u00dcberzeugung nach einen Meister, der\nnach den Vorgaben seiner Tradition Vorbild und Autorit\u00e4t nicht nur\nim ausge\u00fcbten Sport, sondern auch im Gesamtbild seines \u00f6ffentlichen\nLebens zu verk\u00f6rpern in der Lage ist. Und da hapert es meiner\nMeinung nach in vielen mir begegneten F\u00e4llen massiv an den\nF\u00e4higkeiten, die F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten, und das nicht nur in\nSport und Hobby, sondern auch im Beruf, den Wissenschaften und\nKirchen, vorzeigen konnten. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Ein entsprechendes\nBild, allerdings in einer anderen Pr\u00e4gung kann ich im Yoga begegnen.\nYoga-\u00dcbende sind ja dem Klischee nach leicht zu erkennen: Sie tragen\nentsprechende Kleidung und Accessoires, lieben indisches\nvegetarisches Essen, h\u00f6ren indische Musik, benutzen indische\nDuschgels und heilen sich und andere mit Mitteln des Ayurveda. Die\nHaltungen, die t\u00e4glich ge\u00fcbt werden, haben Namen aus dem Sanskrit,\nund in vielen Studios gibt es ebenfalls eine Hierarchie, die sich\naber nicht an Rangabzeichen, sondern sich mehr an der Summe der\nbesuchten Fortbildungskurse f\u00fcr Lehrende und Leiter festmacht. Wer\nalso das Sagen hat in der \u00dcbungsstunde ist etwas anders geregelt\nals, wie gesehen, in japanischen Traditionen. Hier sind die\nAutorit\u00e4ten und deren Aus\u00fcbung zwar ebenfalls sp\u00fcrbar, aber alles\nist weniger absolut geregelt und Zust\u00e4ndigkeiten werden mehr gesetzt\n<sup class='footnote'><a href='#fn-636-2' id='fnref-636-2' onclick='return fdfootnote_show(636)'>2<\/a><\/sup>. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Soweit vielleicht\nzur Beschreibung der Fragestellung, die ich eingangs f\u00fcr diesen\nArtikel gestellt habe: Warum tun Menschen, mich eingeschlossen, so\netwas und warum tun sie es so, wie sie es tun?<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Gerade in den\ntraditionellen asiatischen K\u00fcnsten ist die Aus\u00fcbung von Autorit\u00e4t\nerfahrungsgem\u00e4\u00df anders geregelt als in Europa \u00fcblich. Trotzdem\nhalten sich auch Europ\u00e4er unter sich an diese fremden Strukturen, ja\nmehr noch, sie gehen geradezu in ihnen auf und erbl\u00fchen in ihnen. In\n\u00e4hnlicher Weise gerinnt bei den meisten Menschen die Identifikation\nmit Essen und Kleidung, Accessoires und Lebenshaltung der\nHerkunftsl\u00e4nder ihres Hobbys immer mehr an Bedeutung. Ich selbst\nhabe mit Karate und Zen aus der japanischen Tradition, mit dem Yoga\naus der indischen und dem Buddhismus\/Taoismus\/Chan aus dem\n\u00fcberwiegend chinesischen Kulturkreis einige dieser Identifikatoren\nzugelassen und wei\u00df aus eigener Erfahrung, wie intensiv diese sein\nk\u00f6nnen. Allerdings muss ich hier f\u00fcr mich einige Einschr\u00e4nkungen\nvornehmen, die mir wichtig sind und die mich auch zur Niederschrift\ndieser Zeilen bewegt haben werden. Ich habe trotz allem niemals meine\nErn\u00e4hrungsgewohnheiten, nicht meine Kleidung, nicht die Vorliebe im\nmusikalischen Konsum auch auch nicht meine Sprache an die von mir\nausge\u00fcbte Kunst angepasst. Das hat mir in den Vereinen und anderen\nWirkungsst\u00e4tten viele Diskussionen eingebracht, hat mich dort h\u00e4ufig\nals Au\u00dfenseiter wirken lassen und den Ruf eingebracht, ein kleiner\nRevoluzzer zu sein. Einer also, der sich nicht anpassen kann oder\nwill. Weiterhin pflegte ich niemals meine Gespr\u00e4che mit anderen\nMenschen, seien es Freunde, Bekannte oder Fremde, mit den\nErkenntnissen und Gepflogenheiten meiner Hobbys f\u00fcllend zu\nschm\u00fccken, was oftmals dann selbst enge Freunde irritierend\nreagieren l\u00e4sst, wenn sie bemerken, was ich so alles in meiner\nFreizeit zu tun pflege, von dem ich ihnen aber niemals etwas erz\u00e4hlt\nhabe. Weiterhin pflegte ich immer schon meine Bekanntenkreise streng\nzu trennen. Kollegen waren bis auf wenige Ausnahmen nur Kollegen,\nKarate-, Zen- oder Yogafreunde waren nur das und selbst\nNachbarschaftsbeziehungen hielt ich weitestgehend isoliert. Etwas hat\nmir diese Anpassungsverweigerung, deren Ursache mir nicht erkl\u00e4rbar\nerscheint, aber doch beschert, was mir heute erst mehr und mehr\nbewusst wird: Ich kann heute mich m\u00fchelos in unterschiedlichen\nGesellschaftskreisen bewegen, kann mich trotzdem noch immer nach\nmeinen W\u00fcnschen ern\u00e4hren, kann immer noch die Kleidung tragen, die\nmir gef\u00e4llt und mich trotz meiner Neigungen zum Buddhismus und\nTaoismus noch immer mit westliche Philosophie auseinander setzten,\nspiele immer noch neben Go auch Schach und fahre trotz Umweltschutz\nund Parkplatznot weiterhin mit einem Auto zur Yogastunde oder zum\nZen, weil ich n\u00e4mlich noch immer das eigene Auto f\u00fcr ein\nwesentliches Werkzeug meiner pers\u00f6nlichen Freiheit betrachte. Und\nich h\u00f6re immer noch Lindenberg, Alan Parsons Project und Pink Floyd\nmit Begeisterung und Freude, besch\u00e4ftige mich ebenso mit Politik wie\nmit Technik, arbeite mit Computer und Handy und schreibe Texte in\nBlogs \u00fcber die Dinge, die mich bewegen. Und ich suche mir Freunde\nund Bekanntschaften aus und bediene mich nicht nur dort, wo sich\nproblemlos etwas durch N\u00e4he anbietet. Das hat mir wenige, daf\u00fcr\naber sehr gute Freunde beschert. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frage war\nimmer, und diese stellt sich mir immer deutlicher auch jetzt noch in\ndiesen Zeilen: Warum reagiere ich scheinbar so anders als der st\u00e4rker\ngenormte Mensch im Allgemeinen? Warum kann ich mich nur schwer\nidentifizieren? Was macht mein gef\u00fchltes Anders-Sein-(Wollen,\nK\u00f6nnen) aus? Ist dieses Einzelg\u00e4ngerische vorgegeben, angeboren\noder wird es erlernt wie viele andere Eigenschaften auch?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Fragen stellen\nsich mir heute immer st\u00e4rker, weil ich einerseits im Ruhestand viel\nZeit zum Nachdenken habe, trotzdem aber mit zunehmenden Ma\u00dfe\nfeststelle, das ich so langsam mit 60+ auf dem Buckel des ewigen\nK\u00e4mpfens mit der mich umgebenden Welt m\u00fcde geworden bin. Ich w\u00fcrde\ngerne mehr so vor mich hin leben, ohne Gedanken an das Morgen, ohne\n\u201eh\u00e4tte ich doch\u2026.\u201c, \u201edas muss so&#8230;\u201c und \u201ek\u00f6nnte ich\nnicht&#8230;\u201c und die ganzen Fragen, den den Klabautermann im eigenen\nKopf so bewegen. Aber dazu, soweit habe ich es mittlerweile gelernt,\nmuss ich erst mit den Unebenheiten des Leben Frieden geschlossen\nhaben, muss ich mich mit meiner Endlichkeit abgefunden haben und muss\nviele Angelegenheiten des t\u00e4glichen Lebens aus einer anderen,\nvielleicht besseren Perspektive betrachten k\u00f6nnen. Und noch etwas\nganz wichtiges ist mir aufgegangen: Ich muss zu Freude und zu mehr\nGelassenheit zur\u00fcckfinden, um diesem Wunsch nach einem Leben in\nFREIHEIT <sup class='footnote'><a href='#fn-636-3' id='fnref-636-3' onclick='return fdfootnote_show(636)'>3<\/a><\/sup> nachkommen zu k\u00f6nnen. Und weil das jetzt so ist werde ich\ndiese Zeilen abschlie\u00dfen und mich auf die Suche machen nach diesen\nbeiden verlockenden Qualit\u00e4ten: Freude und Gelassenheit, die mir von\nTag zu Tag immer mehr bedeuten. Die Fragen nach warum und wieso\nhalten mich vielleicht nur auf. Was ist, ist? Wo ich hin will, von\nhier und jetzt ausgehend, ist allein wichtig? W\u00e4re das vielleicht\ndie neue Herausforderung, die mich fesseln k\u00f6nnte?<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft im Zen und\nden Beschreibungen der Meditation in dieser Tradition, das Freude und\nGelassenheit nicht gesucht werden k\u00f6nnen. Sie werden gefunden, wenn\ndie Suche nach ihnen endet. Darum macht der Meditierende sich leer\nund geht seinen Weg ohne Ziel und Anspruch. Die Aufgabe erscheint\nschwierig. Ohne mit Suchen zu Beginnen wird der Weg nicht\nbeschritten. Mit Suchen aber k\u00f6nnen sie nicht gefunden werden. Den\nWeg gehen ohne zu Suchen erscheint wie Ohne-Zu-Zielen mit Bogen und\nPfeil das unbekannte Zentrum treffen zu wollen. Und doch wird diese\nAufgabe durch aufgeben gel\u00f6st.? Erreichen wird, wer vom Festhalten\nsich l\u00f6st? Ist also ohne Halt zu sein im Strom der Wandlungen die\nGrundlage f\u00fcr Freude und Gelassenheit? Ich werden es wohl erkunden\nm\u00fcssen, denn gelernt werden kann es wohl nicht. So zumindest sagen\nes alle in ihrer Tradition stehenden Zen-Lehrer. Ich muss mich wohl\nmit Haut und Haar dem Ziel verschreiben, das ich aber nicht anstreben\nkann und festhalten darf, um es nicht zu verfehlen. Und sollte ich es\ndoch erreichen, wie es in Aussicht gestellt ist, werde ich es wohl\nweder wissen noch es abhaken k\u00f6nnen, denn es muss jeden Tag, jeden\nMoment neu erreicht werden, um Bestand zu haben. Und so ist auch die\nIdentifikation mit dem Weg, den ich gehe, dem Wissen um das\nErreichen-K\u00f6nnen oder schon Erreicht-Haben eine Verfehlung des\nZiels. Das sind doch, jeder in Europas aufgekl\u00e4rter Tradition wird\nes gut verstehen, recht ansprechende Aussichten. Also gut, dann mache\nmich mal weiter auf den Weg, jetzt, \u2026 \n<\/p>\n\n\n\n<p>Und was soll das\njetzt? \n<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tradition\nEuropas hat es ja doch wohl bei mir nicht geschafft, trotz aller\nBem\u00fchungen, Anstrengungen und all der Opfer ist mein Befinden mir\nnoch immer dunkel, unklar und mir selbst fremd. Mit heute 65 Jahren\nund mich im Ruhestand befindend wird die Zeit, die mir noch bleibt,\n\u00fcberschaubar. Europas Aufkl\u00e4rungen und Religionen haben es nicht\nvermocht, mich mit mir selbst in Frieden zu bringen. Sehr gro\u00df ist\ndie Auswahl an Alternativen nicht (mehr). Wenn die aufgekl\u00e4rte Logik\nversagt hat, das Gegenteil wie die Religionen (Glaube) ebenfalls\nkeinerlei Erfolge vorweisen k\u00f6nnen, dann bleibt nur, es mit einer\nanderen Synthese zu versuchen, die beides oder sogar vieles vereint\n<sup class='footnote'><a href='#fn-636-4' id='fnref-636-4' onclick='return fdfootnote_show(636)'>4<\/a><\/sup>. Und was DAS dann in der Verwendung in Gespr\u00e4chen f\u00fcr\neinen Namen tr\u00e4gt, bleibt unwichtig und vollkommen gleich g\u00fcltig?\nDas ist die Nicht-Beschreibung meines Weges, den ich jetzt mal\neingeschlagen habe: Jetzt, hier, disponiert und sonst \u2026 (keine\nAhnung). \n<\/p>\n\n\n\n<p>Allein das hier so\neinfach mal aufschreiben zu d\u00fcrfen\/k\u00f6nnen beinhaltet schon eine\nbefreiende und deutlich sp\u00fcrbare Freude.<\/p>\n\n\n\n<p>Wohl\nan denn Herz, nimm Abschied <sup class='footnote'><a href='#fn-636-5' id='fnref-636-5' onclick='return fdfootnote_show(636)'>5<\/a><\/sup> und gesunde <sup class='footnote'><a href='#fn-636-6' id='fnref-636-6' onclick='return fdfootnote_show(636)'>6<\/a><\/sup>!<\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-636'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-636-1'> Wer bin ich?\nWarum bin ich hier? Was ist nach der Stunde meines Todes? <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-636-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-636-2'> Es kann schon mal sein, das nicht immer der anwesend\n\u201eFortgeschrittenste\u201c der Anwesenden die \u00dcbungsstunde anleitet.\nDer Leiter der Einheit ist einfach gesetzt, und alle halten sich an\ndiese Vorgabe, ohne zu diskutieren. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-636-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-636-3'> Gro\u00dfbuchstaben deshalb, weil es nicht als \u201eFreiheit\nzu oder von etwas gemeint ist, sondern mehr als Disponiertheit\ngedacht ist, also ein frei an sich, ein nicht festgelegt sein\nwollen&#8230; <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-636-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-636-4'> Disponiert-Sein ohne Logik ohne Glaube plus &#8230; ist gleich\nFREIHEIT? <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-636-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-636-5'> von Aufkl\u00e4rung und Glauben und dem\nganzen Gefasel drumherum&#8230; <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-636-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-636-6'> Hermann Hesse, Stufen,\naus dem Glasperlenspiel <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-636-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F636&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/hpsperzel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F636&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hpsperzel.de\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https:\/\/hpsperzel.de\/?p=636\" data-timestamp=\"1565369737\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D636&text=Abschied%20von%20Aufkl%C3%A4rung%20und%20Glauben%20und%E2%80%A6%20%3F\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhpsperzel.de%2F%3Fp%3D636\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was mich immer wieder umtreibt, was mich anhalten und nachdenken l\u00e4sst ist die Frage, warum tun Menschen das, was sie tun? 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